Archive for Oktober 28th, 2015

Laubbeseitigung

Posted by Klaus on 28th Oktober 2015 in Allgemein, Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

S-Kehrwoche-1Laub auf den Straßen und Gehwegen sorgt derzeit nicht nur für starke Verschmutzung und damit einen erheblichen Mehraufwand bei der Reinigung. Es kann zudem, vor allem wenn es regnet, auf Fahrbahnen und Gehwegen zu einer rutschigen Angelegenheit und Gefahr werden.

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) bittet deshalb Autofahrer und Fußgänger um besondere Vorsicht. Auf laubbedeckten Fahrbahnen sollte man im Bereich von Bäumen vorsichtig und in Kurven langsam fahren und im Rahmen der Anliegerverpflichtung das Laub von den Gehwegen lieber einmal öfter beseitigen. Denn bei einem durch Laub verursachten Unfall kann der zur Reinigung Verpflichtete zum Schadenersatz herangezogen werden.

Das zusammengekehrte Laub kann über die Biobehälter entsorgt oder in Papiersäcken bei der Grüngutsammlung in der Zeit von September bis November auf Bestellung unter Telefon 216-88700 abgegeben werden. Diese kann jeder Stuttgarter Haushalt zweimal im Jahr kostenlos in Anspruch nehmen.

Wer darüber hinaus Laub von Bäumen, die im öffentlichen Verkehrsraum stehen, auf seinem Gehweg oder im Kandel zusammenkehrt und in Säcken sammelt, wird bei der Entsorgung von der AWS unterstützt. Die zuständige Betriebsstelle holt dann im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten die Säcke ab. Die jeweiligen Betriebsstellen im Bereich Straßenreinigung sind werktags von 6.45 bis 15.30 Uhr erreichbar und zuständig wie folgt: die Betriebsstelle Mitte, Heinrich-Baumann-Straße 4, Telefon 216-65492, für die Stadtbezirke S-Mitte, S-West, S-Süd bis Adlerstraße und S-Ost ohne den Stadtteil Frauenkopf sowie S-Nord östlich der Friedrich-Ebert-Straße; die Betriebsstelle Neckar (Feuerbach), Leobener Straße 84, Telefon 216-92031, für die Stadtbezirke Feuerbach, Weilimdorf, Zuffenhausen, Stammheim, Münster, Mühlhausen ohne die Stadtteile Hofen und Neugereut, Botnang, S-Nord nördlich der Friedrich-Ebert-Straße sowie Bad Cannstatt östlich des Neckars; die Betriebsstelle Neckar (Wangen), Gingener Straße 23 B, Telefon 216-92039, für die Stadtbezirke Bad Cannstatt westlich des Neckars, Wangen, Hedelfingen ohne Lederberg, Untertürkheim, Obertürkheim sowie die Stadtteile Hofen und Neugereut; die Betriebsstelle Filder (Vaihingen), Heßbrühlstraße 9, Telefon 216-98049, für die Stadtbezirke Vaihingen, Degerloch, Möhringen, Plieningen, Birkach, Sillenbuch, S-Süd ab Adlerstraße und die Stadtteile Frauenkopf sowie Lederberg.

Foto, Sabine

Stadtmuseum Stuttgart feiert Richtfest

Posted by Klaus on 28th Oktober 2015 in Allgemein, Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

S-Wilhelmspalais2Das Stadtmuseum Stuttgart nimmt Gestalt an. Oberbürgermeister Fritz Kuhn feierte am Mittwoch, 28. Oktober, gemeinsam mit den Baubeteiligten das

Richtfest im Wilhelmspalais.
„Viele Stuttgarterinnen und Stuttgarter haben sich für die Errichtung eines Stadtmuseums eingesetzt. Dieses Engagement war wichtig, denn Städte müssen ihre Geschichte bewahren. Den Impuls aus der Stadtgesellschaft haben wir gerne aufgenommen“, so Kuhn.

Er sieht das Museum auf der Zielgeraden. Kuhn weiter: „An einem denkwürdigen und attraktiven Ort entsteht das neue Gedächtnis der Stadt. Nach der Eröffnung finden die Bürger hier einen neuen Raum, in dem sie über aktuelle Themen der Stadtentwicklung diskutieren können.“

Fragen rund um Vergangenheit und Zukunft der Stadt
Das Stadtmuseum soll 2017 seine Türen öffnen. Auf über 4.000 Quadratmetern gibt es dann Platz für Fragen, Antworten und Diskussionen rund um Stuttgart. Themen sind: „Wie wurde aus Stuttgart, was es heute ist?“, „Was waren wichtige Impulse für die Entwicklung der Stadt?“ oder: „Wie könnte die Zukunft der Stadt aussehen?“. Die Kosten für den Bau des Museums und die Ausstellung belaufen sich auf 38,3 Millionen Euro.

Der Bund und das Land Baden-Württemberg unterstützen den Umbau zusammen mit rund elf Millionen Euro. Staatssekretär Peter Hofelich, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, sagte: „Damit trägt das Land dazu bei, diesen bau- und kulturhistorisch wertvollen Stadtbereich zu stärken. Das ist aktive Standortentwicklung für Kultur, Wohnen und Leben in unserer Landeshauptstadt.“

Neubau in historischer Hülle
Für den Umbau zum Stadtmuseum wird das Wilhelmspalais vollständig entkernt und im Inneren nach den Plänen der Stuttgarter Arbeitsgemeinschaft Lederer Ragnarsdóttir Oei (Architektur) und jangled nerves (Ausstellungsgestaltung) neu aufgebaut. Die Architektur setzt sich mit den Grundgedanken des Gebäudes auseinander, das 1840 vom italienischen Hofbaumeisters Giovanni Salucci erbaut und im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenwände zerstört wurde.

Das „neue“ Wilhelmspalais stärkt den Bezug zum ursprünglichen Stadtgrundriss mit der Planie als zentraler Achse und führt sie in Anlehnung an die klassizistische Innenraumdisposition im Gebäudeinneren fort.

„Auf Grundlage des originalen Raumgefüges“, erläutert Technikbürgermeister Dirk Thürnau, „entsteht ein modernes Museum mit fließenden Raumübergängen. Die historische Fassade mit ihrer Treppen- und Rampenanlage zur Planie bleibt erhalten. Den Bauleuten ist es gelungen einen modernen und zeitgemäßen Rohbau behutsam in die historische Hülle von Giovanni Salucci einzufügen.“
Umbau läuft planmäßig

Der Gemeinderat hatte im November 2007 grundsätzlich beschlossen, ein Stadtmuseum einzurichten. Im Januar 2014 wurde dann der Bau beschlossen.

Der eigentliche Umbau begann im Februar 2014 mit der Sicherung der historischen Fassade durch ein „Stützkorsett“, daran schloss sich der konstruktive Rückbau der Architektur aus den 1960er Jahren und die Errichtung eines neuen Rohbaus innerhalb der historischen Umfassungswände an. Im Herbst 2015 wird nun der Dachstuhl vollendet. Bis zum Winter wird das Dach abgedichtet sein und die Fenster werden eingebaut.

Nächstes Etappenziel ist ein wetterfestes Gebäude, damit der Innenausbau Anfang 2016 in Angriff genommen werden kann. Nach Abschluss der Baumaßnahmen im Frühjahr 2017 ist die Eröffnung des Stadtmuseums für Herbst 2017 vorgesehen. Die Baumaßnahmen liegen derzeit voll im Plan.

Angebote des künftigen Stadtmuseums
Das Stadtmuseum vermittelt Wissen über die Stadt und ihre Geschichte und will die kritische Auseinandersetzung mit der städtischen Identität anregen. Es soll ein Ort für die Auseinandersetzung mit urbanen Fragen der Gegenwart werden. Stadtgeschichte und Baukultur sind die zentralen

Themen des Stadtmuseums.
Das Erdgeschoss mit Foyer, Veranstaltungssaal (110 Plätze) und Salon, das Café mit Terrasse im 1. OG und die Freibereiche im Garten bilden ein neues „Wohnzimmer der Stadt“ und bieten Raum für Veranstaltungen, Diskussionen und Events. „Das großzügige Foyer kann gemeinsam mit Vortragssaal und Salon als Veranstaltungsort auch außerhalb der Öffnungszeiten mit bis zu 350 Personen genutzt werden. Das Wilhelmspalais ist auch in diesem Sinne ein neuer öffentlicher Ort“, so Anja Dauschek, Leiterin des Planungsstabs Stadtmuseum.

Schwerpunkt: 19. und 20. Jahrhundert
Die ständige Ausstellung auf rund 900 Quadratmetern im 1. OG legt einen Schwerpunkt auf die Geschichte Stuttgarts im 19. und 20. Jahrhundert. Verschiedene Präsentationsformate eröffnen dem Publikum unterschiedliche Zugänge zu Geschichte und Gegenwart der Stadt. Im Zentrum der Ausstellung zeigt ein medial bespieltes Modell der heutigen Stuttgarter Gemarkung die besondere Topographie der Stadt und alle Stadtteile auf einen Blick. In „Stadtgesprächen“ rund um das Modell erleben die Besucher, was in Stuttgart für Gesprächsstoff sorgte und die Stadt noch heute prägt.

In den „Jahrhunderträumen“ erzählen Biographien, Objekte, Bilder, Fotos und Filme die Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und den Weg der Stadt von der kleinen Residenz zur industrialisierten und von Migration geprägten Großstadt. Die Migrationsgeschichte ist dabei ein zentraler Aspekt der Stadtgeschichte, die mit bewusstem Blick auf die Vielfalt der Stadt erzählt werden soll.

Vermittlungsangebote für alle Altersstufen, Veranstaltungsreihen und Diskussionsangebote sind wesentliches Element der Museumskonzeption.

Kinder und Jugendliche als Zielgruppe
Platz für Sonderausstellungen ist im 2. OG auf 500 Quadratmetern. Hier sind pro Jahr zwei wechselnde Ausstellungen zu besonderen Aspekten der Stadtgeschichte und zu den Themenbereichen Baukultur, Design und Urbanität geplant.

Kinder und Jugendliche sind eine zentrale Zielgruppe des Stadtmuseums und haben mit dem „Stadtlabor“ ihren eigenen Bereich im Gartengeschoss. Hier steht baukulturelle Bildung im Mittelpunkt. Ende 2011 wurde das „Stadtlabor“ vorab in der Kriegsbergstraße 30 eröffnet, seitdem besuchten über 13.000 Kinder und Jugendliche Seminare, Workshops und Exkursionen in und über die Stadt. Das bestehende Angebot kann ab 2017 im Wilhelmspalais deutlich erweitert werden.

Als offener Bildungsort inmitten der Stadt ist das Thema Inklusion für das Stadtmuseum von besonderer Bedeutung. Das Museum und die Ausstellung sollen soweit als möglich barrierearm gestaltet werden. Auch ist geplant, Café und Besucherservice gemeinsam mit einer Werkstatt für behinderte Menschen zu betreiben.

Unter einem Dach: die Museumsfamilie
Unter dem Dach des Stadtmuseums Stuttgart werden schon heute die bereits bestehenden Spezial- und Stadtteilmuseen der Landeshauptstadt betrieben: das Museum Hegel-Haus, die romantische Gartenanlage des städtischen Lapidariums, das Stadtmuseum Bad Cannstatt sowie die Heimatmuseen in Möhringen und Plieningen. Die Museen sind mit ihren besonderen Sammlungen Teil der Museumsfamilie und ergänzen das Stadtmuseum im Wilhelmspalais.

Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann erklärte: „Begleitend zu Umbau und Ausstellungsplanung im Stadtmuseum Stuttgart ist es uns wichtig auch die Stadtteile und ihre Geschichte zeitgemäß zu präsentieren. Die bestehenden Häuser wurden und werden daher sukzessive erneuert. Die Stadtteilmuseen dokumentieren die Veränderung der Orte durch die Menschen, machen Geschichte nachvollziehbar. Sie tragen zur Identitätsstiftung für Alt-Eingesessene und Neuzugezogene, für Jung und Alt bei. “

Im Frühjahr 2015 eröffnete das Heimatmuseum Plieningen und wirft nun einen frischen Blick auf die Bezirke Birkach und Plieningen. Im Jahr 2016 soll das Stadtmuseum Bad Cannstatt neugestaltet wiedereröffnet werden. Und auch der 250. Geburtstag Hegels wirft bereits seine Schatten voraus – eine Neuaufstellung des Museums Hegel-Haus ist für 2020 geplant.

Darüber hinaus lassen Veranstaltungsreihen im Hegel-Haus und im Lapidarium die geschichtsträchtigen Orte lebendig werden.

Foto, Sabine

Erstaufnahmestellen entlasten Stuttgart

Posted by Klaus on 28th Oktober 2015 in Allgemein

Info der Stadt Stuttgart

Der Zuzug von Flüchtlingen stellt die Stadt und das Land Baden-Württemberg vor große Herausforderungen. Jetzt will das Land drei Aufnahmestellen in Stuttgart einrichten.

Vorgesehen sind die Unterkünfte in der ehemaligen Logistikhalle der Deutschen Post in Stuttgart-Nord, im Reitstadion in Bad Cannstatt und in der Turnhalle der Universität Stuttgart auf dem Campus in Vaihingen. Diese Pläne gaben Stadt und Land am Mittwoch, 28. Oktober, auf einer Pressekonferenz bekannt.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte: „Stuttgart bemüht sich nach Kräften, die gesetzliche Aufgabe der Flüchtlingsunterbringung zu erfüllen. Unsere Motivation ist dabei auf das Gelingen ausgerichtet.“ Und weiter: „Die Erstaufnahmestellen sind ein erster Schritt, die Not der Menschen zu lindern. Für einige geht es um die Rettung des nackten Überlebens, da ist gerade jetzt, wo der Winter kommt, ein Dach über dem Kopf entscheidend.“

Der Ministerialdirektor im Ministerium für Integration, Prof. Wolf-Dietrich Hammann, betonte: „Die Flüchtlinge in Baden-Württemberg unterzubringen, ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Derzeit sind 40.000 in unseren Aufnahmestellen. Die Kapazitäten müssen wir ausbauen, daher sind wir der Stadt Stuttgart und der Deutschen Post dankbar, dass sie uns hierbei unterstützen.“
Sechs Zelte im Reitstadion

Das Land wird eine Erstaufnahmeeinrichtung auf dem städtischen Gelände des Stuttgarter Reitstadions in Bad Cannstatt errichten. Geplant sind sechs winterfeste und beheizbare Schlafzelte, ein Versorgungszelt sowie Dusch- und Sanitärcontainer. Ab Mitte November 2015 werden in den Unterkünften rund 1.000 Menschen beherbergt. Die Einrichtung soll voraussichtlich bis Juni 2016 bestehen bleiben. Betreiber ist das Regierungspräsidium Stuttgart. Erster Bürgermeister Michael Föll unterstrich: „Es ist nur konsequent, dass wir das Land unterstützen – gerade auch mit unseren eigenen Grundstücken. Dieses Grundstück wird ab Juli 2016 wieder für den Aufbau und die Durchführung der Kinderspielstadt Stutengarten gebraucht und anschließend als Logistikfläche für den Cannstatter Wasen.“

Rosenstein3Zudem bereitet das Land die Unterbringung von Flüchtlingen in einer ehemaligen Logistikhalle der Deutschen Post in Stuttgart vor (beim Betriebsgelände der Deutschen Bahn). Die rund 11.000 Quadratmeter große Halle soll zunächst zirka 1.000 Flüchtlingen als Unterkunft dienen. Momentan werden zusätzliche Sanitärbereiche installiert, ein separater Eingangsbereich geschaffen und Elektroarbeiten verrichtet. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, sollen Flüchtlinge einziehen. Das wird voraussichtlich Mitte November der Fall sein. Geplant ist, die Halle für fünf Jahre anzumieten.

Die Deutsche Post DHL Group leistet mit der Überlassung der Logistikhalle einen Beitrag zur Flüchtlingsunterbringung in Deutschland. Neben anderen Maßnahmen steht das Unternehmen mit Bundes- und Landesbehörden im Gespräch, um bis zu 100.000 Quadratmeter unternehmenseigene Liegenschaften zur Flüchtlingsunterbringung anzubieten.

Eine weitere Erstaufnahmeunterkunft wird in der landeseigenen Turnhalle auf dem Campus der Universität Stuttgart eingerichtet. Dort sollen vorübergehend rund 150 Menschen untergebracht werden. Zuvor müssen zusätzliche Sanitärcontainer aufgestellt werden. Ab Februar 2016 wird die Halle wieder für schriftliche Prüfungen der Universität benötigt.
Erstaufnahmestellen entlasten Stuttgart

Erster Bürgermeister Föll: „Wir unterstützen das Land auch aus Eigeninteresse, denn die Flüchtlinge in den Aufnahmestellen des Landes werden uns auf die Zuweisungszahlen zeitanteilig 1:1 angerechnet.“ Trotz dieser Entlastung fehlten Stuttgart noch 800 bis 1.000 Plätze bis Ende des Jahres. „Wir arbeiten intensiv daran, die Flüchtlinge angemessen unterzubringen. Massenquartiere wie Turnhallen wollen wir vermeiden, können aber nicht versprechen, dass wir nicht doch weitere in Anspruch nehmen müssen. Das wird die weitere Entwicklung zeigen“, so Föll.

In Stuttgart sind aktuell 5.435 Flüchtlinge in 89 Unterkünften in 20 Stadtbezirken untergebracht. Ministerialdirektor Hammann spricht von weit über 100.000 Flüchtlingen in Baden-Württemberg.
Stadt richtet Verwaltungsstab ein

Die Verwaltung will die ämter- und referatsübergreifende Zusammenarbeit bei der Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge in Stuttgart intensivieren und beruft daher einen Verwaltungsstab ein. Er soll, geleitet von Oberbürgermeister Fritz Kuhn, Abstimmungen erleichtern und Entscheidungen beschleunigen. Zahlreiche Kommunen und das Land arbeiten bereits im „Stabsmodus“.

Der Verwaltungsstab ist eine erprobte Organisationsform. Die Behördenleitung wird verlässlich und referatsübergreifend durch einen administrativ organisierten Stab unterstützt. Ziel ist eine zügige, abgestimmte und effiziente Umsetzung der im Verwaltungsstab getroffenen Entscheidungen durch die Referate, Ämter und Abteilungen.

Der Verwaltungsstab nimmt sich dieser Themen an:

Erstversorgung und Unterbringung
Beschaffung der notwendigen Einrichtungen und Interimsunterkünfte
Betreuung und Verpflegung
Ordnungsrechtliche Angelegenheiten
Kommunikationsstrategie gegenüber Gemeinderat und Öffentlichkeit

Unterstützt wird der Verwaltungsstab von der bestehenden Task Force „Unterbringung“, die unter der Leitung des Ersten Bürgermeisters Michael Föll mögliche neue Standorte zur Unterbringung erarbeitet und die rechtlichen und planerischen Rahmenbedingungen prüft. Zusätzlich richtet die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer, eine Task Force „Integration“ ein, die sich um die Themen Arbeit und soziale Integration kümmern wird. „Wir wissen noch nicht, was der Zuzug der Flüchtlinge für die Stadtgesellschaft bedeutet. Klar ist: Integration ist das Thema der Zukunft. Daher wollen wir in der der neuen Task Force Aspekte wie Arbeit und Ausbildung, Verständigung, Kultur, Grundversorgung, Gesundheit oder Integration im Quartier koordiniert anpacken.“

Die beiden Bürgermeister sind Stellvertreter von OB Kuhn in der Leitung des Verwaltungsstabes.

Foto, Klaus

Ab 6. November in S-Süd: Buslinie 92 umgeleitet

Pressemitteilung der SSB vom 28.10.2015Bus-92Von Freitagvormittag, 6. November, bis Montagmorgen, 9. November, finden am Schattenring Bauarbeiten statt. In dieser Zeit kann die Buslinie 92 Leonberg – Universität – Heslach Vogelrain nicht über den Schattenring fahren. Sie wird über Dachswald/Elsental/Waldeck im Zuge der Linie 82 umgeleitet. Die Haltestelle Rudolf-Sophien-Stift kann in dieser Zeit in Richtung Heslach nicht angefahren werden. Richtung Universität/Leonberg ändert sich nichts.

Foto, Sabine

Alesia Graf boxt ebenfalls am 07.11. in Ludwigsburg – „Charity-Fights – Blaue Flecke für soziale Zwecke“

Posted by Klaus on 28th Oktober 2015 in Allgemein, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemitteilung

Nicht einmal mehr zwei Wochen, dann geht das Charity-Event „Blaue Flecke für soziale Zwecke“ am 07.11.2015 in der Ludwigsburger MHP-Arena in die nächste Runde. In den Ring steigen wird dann auch Alesia Graf. Die Stuttgarterin wird von Marianna Gulyas aus Ungarn herausgefordert.
Firat Arslan, Francois Botha, Danny Williams, Luan Krasniqi, Uwe Hück, Özlem Sahin und nun auch Alesia Graf. Boxsportfreunde dürfen sich am 07.11.2015 auf einen weiteren Fight freuen. „Das Event ist einfach klasse und ich freue mich riesig hier boxen zu dürfen.
Natürlich geht es um Charity, allerdings keinesfalls im Ring. Ich werde zeigen, was ich drauf habe und siegen“, sagt die 35-jährige Stuttgarterin, die heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Frauen-Boxerinnen gehört. In Gomel (Weißrussland) geboren, nennt Graf Stuttgart als ihre Heimat und ist in der schwäbischen Metropole ein echter Local-Hero, denn hier wurde sie nach 16 Amateurkämpfen im Jahr 2003 internationale Deutsche
Meisterin. Am 14. Februar 2004 feierte die Tigerin ihr Debut als Profiboxerin und schrieb deutsche Boxgeschichte. 2005 wurde Graf GBU und WIBF Weltmeisterin, 2011 WBU und WBF Weltmeisterin, 2012 GBL Weltmeisterin. Mit einer Größe von 1,70 Meter und einer Reichweite von 41 cm kämpft die Fighterin im Super-Bantamgewicht.

Eintrittskarten für das Event „Blaue Flecke für soziale Zwecke“ am 07.11.2015 in der Ludwigsburger MHP-Arena können unter www.eventim.de oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

„Helden der Humanität“

Posted by Klaus on 28th Oktober 2015 in Allgemein, Stuttgart

Vortrag zum Rettungswiderstand von Professor Wolfram Wetteam 6. November 2015 um 18 Uhr im Rathaus, Kleiner Sitzungssaal, 3. OG

Neben dem Widerstand des 20. Juli 1944 wurde jahrzehntelang der Widerstand „von unten“, unter anderem von Soldaten und Polizisten, wenig beachtet. Professor Wolfram Wette hat diesen „Rettungswiderstand“ erforscht und öffentlich gemacht. Noch in den Jahren 1990 bis 2009 wollten Konservative diesen Widerstand der kleinen Leute in Uniform nicht wahrhaben. Sie behaupteten, ihnen habe der Überblick über die militärische Gesamtlage gefehlt und sie hätten nicht den Sturz der NS-Diktatur zum Ziel gehabt. Seitdem 2009 vom Bundestag die Wehrmachtsdeserteure, die Wehrkraftzersetzer, Kriegsdienstverweigerer und Kriegsverräter politisch und moralisch rehabilitiert wurden, wird der Ungehorsam der widerständigen Soldaten und Polizisten anerkannt. Professor Wette nennt diese Menschen „Helden der Humanität“. Ihr Beispiel könnte uns ein Vorbild für Zivilcourage sein. Professor Wette hat dieses Jahr das Bundesverdienstkreuz erhalten.

K-Thea-Figur-1In Stuttgart wurde am 30. August 2007 am Theaterhaus das Deserteur-Denkmal vorläufig aufgestellt und eingeweiht. Die Stadt Stuttgart hatte das Deserteur-Denkmal abgelehnt. Die Initiative Deserteur-Denkmal Stuttgart hat es deshalb mit Hilfe von Spenden realisiert und fordert jetzt erneut, dem Deserteur-Denkmal in der Innenstadt einen angemessenen Platz zu geben.

Veranstaltet von der Initiative Hotel Silber und dem Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg, unterstützt von den Gemeinderatsfraktionen Bündnis 90 / Die Grünen, SPD und SÖS-Linke-Plus

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Küstler