Archive for März, 2020

Wertstoffmobil im Stuttgarter Osten

Das Wertstoffmobil ohne Schadstoffmobil ist am Freitag 27. März von 7:45 Uhr bis 9 Uhr und am Samstag 28. März von 8 – 10 Uhr in der Heinrich Baumann Straße 4

Coronavirus: Wertstoffhöfe bleiben vorerst geöffnet – Besucher sollen Vorgaben beachten

Foto, Blogarchiv

OB Fritz Kuhn schreibt auf der Amtsblatt-Titelseite den Stuttgarterinnen und Stuttgartern – „Auf jeden Einzelnen kommt es an!“

Posted by Klaus on 26th März 2020 in Stuttgart

INFO

berbürgermeister Fritz Kuhn wendet sich auf der Titelseite des aktuellen Amtsblatts mit einem persönlichen Brief an die Stuttgarterinnen und Stuttgarter. In eindringlichen Worten appelliert der OB darin an die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger, macht Mut und dankt allen, die für das Miteinander in der Stadt arbeiten.

Corona - Foto OB

Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat sich in einem Brief an alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter gewandt.

Foto: Leif Piechowski

OB Fritz Kuhn schreibt: „Das Coronavirus hat die Welt fest im Griff. Auch Deutschland und unser Stuttgart. Deswegen müssen wir jetzt in unserer Stadt zusammenhalten. Auf jeden Einzelnen kommt es an. Es handelt sich um eine gewaltige Anstrengung der gesamten Stadtgesellschaft. Unsere wichtigste Aufgabe ist es jetzt, die Ausbruchsgeschwindigkeit so zu drosseln, dass unsere Krankenhäuser in Stuttgart immer genügend Intensivbehandlungen für die Menschen zur Verfügung stellen können, die das Virus am schlimmsten trifft.“

Stuttgart sei gut mit Krankenhäusern versorgt, so der OB. Die Kapazitäten für Intensivbehandlungen würden weiter ausgebaut. Jedoch müsse der Anstieg der Schwerstkranken gebremst werden. Der OB formuliert: „Alle Bürgerinnen und Bürger tragen eine Mitverantwortung nicht nur für sich selbst, sondern für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter.“

Verhaltensregeln und Vorschriften beachten

Wichtig sei es, die Hygieneregeln wie regelmäßiges und sauberes Händewaschen ernst zu nehmen, Abstand zu seinen Mitmenschen zu halten und ältere Menschen mit Vorerkrankungen besonders zu schützen und ihnen zu helfen, zum Beispiel beim Einkaufen.

Dass das öffentliche Leben aktuell eingeschränkt ist, sei schmerzlich aber notwendig, schreibt der Oberbürgermeister weiter. Wie lange die Einschränkungen dauern werden, könne niemand prophezeien. „Wenn man ehrlich ist, dann kann man heute noch nicht sagen, wie lange es wirklich dauern wird. Auch das ist eine bittere Wahrheit. Aber eines ist sicher: Je konsequenter wir uns alle an die Regeln und Vorschriften halten, umso eher werden wir das Virus in Schach halten und unser normales freies Leben wieder aufnehmen können.“

Dank für besonderes Engagement in einer Ausnahmesituation

Der Oberbürgermeister bedankt sich in seinem Brief bei all denjenigen, die mitmachen und dazu beitragen, dass Stuttgart zusammenhält: „Bei den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die solidarisch mithelfen. Bei den Beschäftigten in den Kliniken, ganz egal ob Ärzte oder Pflegepersonal. Natürlich auch bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, die ebenfalls Immenses leisten. Natürlich auch bei den Eltern, die jetzt mit ihren Kindern zuhause sind, sie beschäftigen, mit ihnen spielen oder lernen. Bei der Feuerwehr, der Polizei, dem DRK, bei allen technischen Diensten, auch bei der Müllabfuhr. Schließlich auch bei den umsichtigen Beschäftigten der Lebensmittelgeschäfte, die einen tollen Job machen. Auch unsere städtischen Verwaltungsmitarbeiter verdienen unsere Anerkennung, ebenso der Gemeinderat, der als Hauptorgan unserer Stadt eine zentrale Bedeutung hat.“

Abschließend schreibt der Oberbürgermeister: „Ich habe die Hoffnung, dass jetzt nicht das Destruktive wächst, sondern eben das, was uns helfen kann, das Virus zu besiegen. Eine solche Hoffnung macht es einfacher, die vielen aktuellen Einschränkungen zu ertragen. Helfen Sie alle mit.“

Weitere Informationen und nützliche Links gibt es im Internet unter
www.stuttgart.de/corona.

S Wangen – Mehrere Autos zerkratzt – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 26th März 2020 in Stuttgart Wangen

Polizeibericht 26.03.2020

Unbekannte Täter haben in der Nacht von Dienstag (24.03.2020) auf Mittwoch (25.03.2020) mehrere Autos an der Ulmer Straße beschädigt. Die Unbekannten zerkratzten auf Höhe der Hausnummer 334 in der Zeit zwischen 18.15 Uhr und 09.00 Uhr mit einem bislang unbekannten Gegenstand mindestens vier Autos, die am Fahrbahnrand geparkt waren. Die Täter beschädigten zwei VW, einen Fiat und einen BMW. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mehrere Tausend Euro.

Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier 5 Ostendstraße unter der Rufnummer +4971189903500 zu melden.

Foto, Blogarchiv

Ihr Stadtteil aktuell April 2020 ist online

Posted by Klaus on 25th März 2020 in In und um Gablenberg herum

Monatsmagazin für Berg • Frauenkopf • Gablenberg • Gänsheide • Gaisburg • Ostheim • Stöckach • Uhlandshöhe

Ihr Stadtteil aktuell April 2020

oder mehere Ausgaben unter gablenberg-online.de/zeitschrift

Termine ab Seite 8

Foto, Ihr Stadtteil a.

Stabiler Nahverkehr wird gewährleistet

INFO

Die Zuglängen im öffentlichen Personen- nahverkehr sind auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Passagieren ausgerichtet. So wird die stabile Grundversorgung im Nahverkehr gesichert.

Der Regionalverkehr auf der Schiene ist am Mittwochmorgen am Stuttgarter Knoten mit ausreichenden Zuglängen gefahren worden, so dass die Hygieneregeln und Abstände in den Wagen eingehalten werden konnten. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW). Vereinzelte Probleme gab es auf drei Verbindungen bei der S-Bahn Rhein Neckar.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Die Abstände zwischen den Reisenden müssen auch in den Nahverkehrszügen eingehalten werden. Deshalb habe ich alle Geschäftsführer der Eisenbahnverkehrsunternehmen gebeten, die Zuglängen entsprechend anzupassen. Wir wollen eine stabile Grundversorgung im Nahverkehr sichern, ohne dass die Fahrgäste gesundheitlich in Gefahr geraten.“

Zugkapazitäten werden laufend geprüft

In engem Austausch mit den Bahnunternehmen scannt das Verkehrsministerium gemeinsam mit der NVBW kontinuierlich das Fahrgastaufkommen und prüft dabei, ob die Zugkapazitäten im Rahmen des neuen Fahrplans ausreichen. Auch Fahrgäste können mithelfen, wenn sie zu volle Züge unter qualitaet@nvbw.de mit Angabe der Zeit und der Anzahl der Wagen melden.

Da die Ausfallquote bei den Lokführern momentan bei durchschnittlich 20 Prozent liegt, gehen die Eisenbahnunternehmen sukzessive auf einen reduzierten Grundfahrplan über. Er soll den Nahverkehr in der Krisenzeit für Pendlerinnen und Pendler, die nicht zu Hause arbeiten können, stabil aufrechterhalten und auch für eine Reserve bei weiteren Krankmeldungen sorgen.

Hygiene-Empfehlungen einhalten

Auch eine Einhaltung der allgemeinen Hygiene-Empfehlungen aller Betroffenen trägt dazu bei, die Situation zu entschärfen. Dazu gehören Regelungen wie eineinhalb Meter Abstand zu Mitreisenden einzuhalten – sowohl im Zug als auch bereits an den Haltestellen. Außerdem sollten nur unbedingt notwendige Fahrt angetreten werden. Zusteigende werden gebeten, alle Türen zum Aus- und Einsteigen zu nutzen, damit sich die Fahrgäste gleichmäßig verteilen.

bwegt: Aktuelle Informationen zum Nahverkehr

DB Regio: Aktuelle Verkehrsmeldungen im Nah- und Fernverkehr

Übersichtsseite Corona

Foto, Sabine

Virenbelastete Abfälle sind ein Ansteckungsrisiko

Posted by Klaus on 25th März 2020 in Allgemein

INFO

Abfälle aus Quarantäne-Haushalten und Arztpraxen müssen sicher verpackt und in der Restmülltonne entsorgt werden. Dabei steht der Schutz Dritter im Vordergrund. Das Umwelt- ministerium richtet Hinweise zur Abfallent- sorgung während der Corona-Epidemie an die Stadt- und Landkreise.

In einem Schreiben an die für die Abfallent- sorgung zuständigen Stadt- und Landkreise gibt das Umweltministerium wichtige Hinweise für eine sichere Abfallentsorgung in der aktuellen Ausnahmesituation. „Auch über nachlässig entsorgte Abfälle aus Quarantäne-Haushalten, Arztpraxen oder Kliniken ist die Ansteckung mit dem Coronavirus eventuell möglich“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Um eine sichere Entsorgung zu gewährleisten, sind deshalb Vorsichtsmaßnahmen nötig. Dabei geht es um die Gesundheit insbesondere der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Entsorgungsträger.“

Während sich für „normale“ Haushalte durch die aktuelle Pandemie keine Änderungen bei der Abfallentsorgung ergeben, ist besondere Sorgfalt überall da geboten, wo virenbelastete Abfälle anfallen oder anfallen können. Dabei wird zwischen Haushalten und Arztpraxen sowie Einrichtungen des Gesundheitsdienstes wie zum Beispiel Kliniken unterschieden.

Hinweise zur Abfallentsorgung

1. Private Quarantäne-Haushalte und vergleichbare Anfallstellen, etwa Arztpraxen:

  • Grundsätzlich sind Abfälle in der Restmülltonne zu entsorgen. Darunter fallen nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Einwegwäsche oder Wischlappen, sondern auch Altpapier, Verpackungen und häusliche Bio- oder Küchenabfälle. Für alle anderen Haushalte in Baden-Württemberg, die nicht unter Quarantäne stehen, gilt weiterhin das Gebot der Mülltrennung.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe sollen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Es wird empfohlen, diese Abfälle bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren.
  • Die Abfälle sind in stabilen, möglichst reißfesten Müllsäcken zu sammeln, die fest verschlossen (zum Beispiel verknotet) werden müssen.
  • Spitze oder scharfe Gegenstände (zum Beispiel Spritzen und Skalpelle) müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen gesammelt und fest verschlossen werden.
  • Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sollten tropfsicher verpackt sein, also zum Beispiel mit saugfähigem Material umwickelt werden. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.

2. Abfälle aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes mit gehäuftem Anfall virenbelasteter Abfälle, etwa Kliniken und Schwerpunktpraxen:

  • Kontaminierte Abfälle, auch persönliche Schutzausrüstung, sind als „gefährlicher Abfall“ einzustufen und in den dafür zugelassenen geschlossenen Behältnissen separat zu entsorgen. Dies betrifft insbesondere Abfälle von Patienten oder Personen, bei denen der Virus nachgewiesen ist und die in Isoliereinheiten der Kliniken behandelt werden.
  • Alle anderen Abfälle, die im Rahmen der humanmedizinischen Versorgung dieser Patienten anfallen, sind in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln. Die Abfälle müssen direkt und ohne Umfüllen in die energetische Verwertung (Verbrennung) kommen.
  • Bei allen anderen Personen, die vorsorglich unter Quarantäne stehen, reichen die in Krankenhäusern bei Krankenhausabfällen üblichen Vorsorgemaßnahmen zur Hygiene für die Abfallentsorgung aus.

„Es ist in der momentanen Situation im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus unerlässlich, dass sich alle des Risikos bewusst sind, das von ihrer Tätigkeit oder ihrem persönlichen gesundheitlichen Zustand für andere ausgeht. Dieses Risiko umfasst auch die täglich anfallenden Abfälle“, mahnte Umweltminister Untersteller.

Übersichtsseite Corona

Foto, Klaus

Ein Zeichen für den Klimaschutz setzen – Stuttgart beteiligt sich an der Umwelt- und Klimaschutzaktion Earth Hour

Posted by Klaus on 25th März 2020 in Stuttgart

INFO

Bei der WWF Earth Hour 2020 am Samstag, 28. März, werden von 20.30 bis 21.30 Uhr wieder Millionen von Menschen überall auf dem Planeten für eine Stunde das Licht ausknipsen – und somit ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Stadt Stuttgart unter Federführung des Amts für Umweltschutz beteiligt sich bereits zum zehnten Mal mit zahlreichen Gebäuden, Brunnen und Denkmälern an der Aktion. „Licht aus“ heißt es unter anderem beim Kunstmuseum, Rathaus, Alten Schloss und Tagblattturm. Die Beleuchtung an insgesamt 46 Objekten wird für die symbolträchtige Stunde abgeschaltet.
Zugleich hüllen tausende Städte weltweit ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro. Doch auch jeder einzelne Stuttgarter kann seinen Beitrag zur Earth Hour leisten. Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, wünscht sich, dass sich möglichst viele Stuttgarterinnen und Stuttgarter an dem Event beteiligen: „Wenn Sie zuhause für eine Stunde das Licht ausschalten geht es gar nicht so sehr um die Energieeinsparung an sich, sondern darum, dass Sie mit einer symbolischen Geste ‚Ja‘ zum Klimaschutz sagen.“
Die Teilnahme an der Aktion ist für die Landeshauptstadt Stuttgart nur ein kleiner Baustein auf dem Weg bis zum Jahr 2050. Bis dahin möchte Stuttgart klimaneutrale Landeshauptstadt werden, also eine Energieversorgung ohne fossile Energieträger wie Kohle und Öl sicherstellen. Zur Beschleunigung der Klimaschutzbemühungen hat Oberbürgermeister Fritz Kuhn letztes Jahr das Aktionsprogramm „Weltklima in Not – Stuttgart handelt“ auf den Weg gebracht, das Sofortmaßnahmen in Höhe von 200 Millionen Euro im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung vorsieht. Wer beim Klimaschutz mitmachen möchte, findet unter www.stuttgart.de/energiekonzept unter anderem Tipps zum Energiesparen oder Förderprogramme für die persönliche Energiewende zuhause.
Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum vierzehnten Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. In den darauffolgenden Jahren breitete sie sich über die gesamte Welt aus. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in über 180 Ländern begangen. Weltweit nehmen mehr als 7000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 398 im vergangenen Jahr.
Bei Fragen zur Aktion oder allgemeinen Fragen zum Energiekonzept der Landeshauptstadt Stuttgart gibt Dr. Jürgen Görres vom Amt für Umweltschutz Auskunft, E-Mail Juergen.Goerres@stuttgart.de, Telefon 216-88668.

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Newsletter April 2020 des Förderverein Alte Schule Rohracker e.V.

Posted by Klaus on 25th März 2020 in Stuttgart Hedelfingen Rohracker Lederberg, Vereine und Gruppen

Liebe Mitglieder und Freunde der Alten Schule Rohracker,

die derzeitige Krise hat auch uns leider voll im Griff.

Wir hatten ja schon in einem Extra-Newsletter die Veranstaltungen für März und April leider absagen müssen. Seit einiger Zeit darf zudem auch kein Kursbetrieb mehr in den Räumen der Alten Schule stattfinden.

Die Geschäftsstelle ist bis auf Weiteres nur per E-Mail unter. buergerhaus-rohracker@online.de erreichbar.

Wir hoffen und wünschen, dass wir und Sie ALLE heil durch diese Krise kommen.

Bleiben Sie zuhause, bleiben Sie gesund.

Ihr

Förderverein Alte Schule Rohracker e.V.
Geschäftsstelle
Christine Bollermann
Tel. 0711-46920199
E-Mail: Buergerhaus-Rohracker@online.de
Öffnungszeit: Freitag 13.00-17.00Uhr

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Anpassungen im Sonderfahrplan der SSB

INFO der SSB

Dienstag der 24. März 2020 ist der erste Tag, an dem die Stuttgarter Straßenbahnen ihren Sonderfahrplan umsetzen. In der Folgezeit beobachten die SSB die Nachfrage und passen ihr Angebot, wo möglich, den sich entwickelnden Gegebenheiten an. Der SSB ist wichtig, dass Fahrgäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SSB zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz aller die aktuell geltenden Abstands-und Hygieneregeln im ÖPNV befolgen können.

Nach Wahrnehmungen der SSB und Rückmeldungen der Fahrgäste waren einzelne Stadtbahnen und Busse in den heutigen Morgenstunden zu gut genutzt, um den Mindestabstand zu seinen Mitmenschen einhalten zu können. Erste Anpassungen setzt die SSB bereits ab Mittwoch dem 25. März kurzfristig um. Auch das Fahrgastaufkommen tagsüber und in den Abendstunden beobachten die Stuttgarter Straßenbahnen, um gegebenenfalls Anpassungen vornehmen zu können.

Die SSB hat ihr Angebot auf einen Sonderfahrplan eingegrenzt, um den Stuttgartern auch in den kommenden Wochen ein vorhersehbares, für alle planbares und verlässliches Mobilitätsangebot machen zu können. Dieses Angebot wird sie ergänzen.

Ab Mittwoch dem 25. März ergänzt die SSB stark nachgefragte Stadtbahnlinien ab etwa 5 Uhr morgens auf einen 15-Minuten-Takt und setzt verstärkt Gelenkbusse ein. Informationen zu diesem Zusatzangebot finden SSB-Fahrgäste auf den digitalen Kanälen von SSB und VVS.

So kurzfristig wie möglich werden sämtliche Stadtbahnlinien der SSB (mit Ausnahme der U34) morgens während der Hauptverkehrszeit ab 5 Uhr auf einen 15-Minuten-Takt verstärkt.

Folgende Stadtbahnlinien verkehren ab dem 25. März 2020 im angegebenen Linienverlauf ab etwa 5 Uhr im 15-Minuten-Takt:

U1 Fellbach – Vaihingen (vollständiger Linienweg)

U2 Neugereut – Botnang (vollständiger Linienweg)

U4 Untertürkheim – Hölderlinplatz (vollständiger Linienweg)

U6 Gerlingen – Möhringen (Teilabschnitt)

U7 Mönchfeld – Heumaden (Teilabschnitt)

U9 Heslach Vogelrain – Hedelfingen (vollständiger Linienweg)

U12 Mühlhausen – Möhringen (Teilabschnitt)

U15 Stammheim – Ruhbank (vollständiger Linienweg)

Siehe auch SSB Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Sonderfahrplan für Stadtbahn und Busse

Anpassungen im Sonderfahrplan der SSB

Nachtbusverkehr eingestellt

Hinweis zum Umgang mit Zeittickets und Abonnements

Kein Ticketverkauf und Vordereinstieg im Bus

Stadtbahntüren werden überall zentral geöffnet

Veranstaltungsverkehr mit U11 und U19

Weitere Informationen und Hygienehinweise

 

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Umgang mit Haustieren während der Corona-Pandemie

Posted by Klaus on 24th März 2020 in Allgemein

INFO

Viele Haustierbesitzer stellen sich die Frage, ob das Coronavirus auch auf Hunde, Katzen und andere Haustiere übertragbar ist. Die Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Julia Stubenbord, berichtet vom aktuellen Stand der Wissenschaft und klärt auf. Die Zeit der Corona-Pandemie bietet den Menschen auch die Chance, mehr Zeit mit ihren Haustieren zu verbringen.

„Coronaviren sind in der Regel artspezifisch. Ihre Vertreter verursachen bei verschiedenen Wirbeltieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen. So gibt es zum Beispiel das feline Coronavirus mit der Katze als Wirt, welches die sogenannte feline infektiöse Peritonitis, eine Bauchfellentzündung, auslösen kann, die für den Menschen aber vollkommen ungefährlich ist. Zurzeit ist auch nicht von einer Übertragung des Coronavirus von Menschen, auf unsere Haustiere auszugehen. Haustiere können zwar durch engen Kontakt mit dem Menschen das Virus tragen, aber das Virus kann sich nicht im Haustier vermehren und das Haustier bildet auch keine Antikörper gegen Coronavirus. So der jetzige Stand der Wissenschaft“, erläutert die Landesbeauftragte für Tierschutz und Tierärztin Dr. Julia Stubenbord.

Tierschutz auch in Zeiten des Coronavirus sicherstellen

Der Tierschutz ist auch in Zeiten von Corona sicher zu stellen: Das heißt, dass der Halter seine Tiere auch weiterhin versorgen darf und muss, auch wenn sie außerhalb, zum Beispiel in einem Pferdepensionsstall, untergebracht sind. Zoofachgeschäfte bleiben weiterhin geöffnet.

„Auch mit den seit Sonntag verschärften Regelungen, die die Ausbreitung des Virus eindämmen sollen, ist es erlaubt, weiterhin mit seinem Hund spazieren zu gehen. Natürlich unter den allgemeinen gültigen Voraussetzungen, dass sich keine größeren Gruppen von Menschen bilden“, erklärt Stubenbord. Hunde haben allgemein ein sehr hohes Erkundungsbedürfnis, welches bei langen Spaziergängen durch Erkunden der Umwelt befriedigt wird. Die Einschränkung durch das Kontaktverbot durch Corona bedeutet auch, dass sich keine größeren Hundegruppen treffen dürfen. Ist dies alles derzeit nicht möglich, empfiehlt Stubenbord neues, auch selbst gebasteltes, Spielzeug als eine Möglichkeit, um den Hund geistig als auch körperlich zu beschäftigen und auszulasten. Der Sozialpartner Hund kann überall lernen, wenn man sich die Zeit nimmt und ihn belohnt.

Katzen dürfen weiterhin ins Freie gelassen werden. Experten halten eine Übertragung über das Fell von Tieren für sehr unwahrscheinlich. „Nutzen Sie die Zeit, die sie jetzt zu Hause verbringen müssen, sich mit ihrem Haustier zu beschäftigen. Sie werden sehen, dass es viele Möglichkeiten gibt, die vielleicht sonst aufgrund des Zeitmangels im Alltag nicht möglich sind oder unmöglich erscheinen. Mit einfachen, selbstgemachten Spielzeug aus Gegenständen, die jeder im Hausehalt hat, können Sie Ihre Katze beschäftigen und neues beibringen, denn auch Katzen haben viel Freude neue Dinge zu lernen. Anregungen kann man sich hier zum Beispiel auch im Internet holen“, so Stubenbord abschließend mit dem Verweis auf die Tierschutzombudsstelle Wien mit Beispielen zur Heimtierbeschäftigung.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Landesbeauftragte für Tierschutz

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