Archive for April, 2020

Weitere Lockerungen der Corona-Verordnung

Posted by Klaus on 30th April 2020 in Allgemein

INFO

Baden-Württemberg hebt weitere Beschränkungen der Corona-Verorndung wieder auf. So dürfen etwa Spielplätze, Zoos, Museen und Ausstellungen wieder öffnen. Der Entscheidung war eine Beratung von Bund und Ländern vorausgegangen.

In der kommenden Woche lockert die Landesregierung einige Beschränkungen der Corona-Verordnung. Der Überblick:

Ab dem 4. Mai:*

  • Gottesdienste sind wieder erlaubt.
  • Friseursalons und Fußpflege dürfen wieder öffnen.
  • Schrittweiser Einstieg in außerschulische berufliche Bildung.
  • Erste Öffnungsschritte bei Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
  • Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen für Pflegeheimbewohner/innen.
  • Die Grenze von 800 Quadratmetern bei Einzelhandelsgeschäften entfällt.

Ab dem 6. Mai:*

  • Spielplätze dürfen wieder öffnen
  • Zoos und Tierparks dürfen wieder öffnen.
  • Museen, Ausstellungen und Galerien dürfen wieder öffnen.

* jeweils unter strengen Hygiene- und Schutzauflagen.

Weitere Maßnahmen: Erarbeitung von Konzepten für Schulen, Kindergärten, Sport, Gastronomie, Tourismus und Hotels.

Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Schließungen gelten zunächst weiter. Die Überprüfung erfolgt fortlaufend anhand des Infektionsgeschehens.

Die Landesregierung hebt die umstrittene 800-Quadratmeter-Regelung für den Einzelhandel auf. Die Regelung werde durch entsprechende Hygiene- und Sicherheitsregeln ausgeglichen, kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Donnerstag in Stuttgart an. Er begründete den Schritt mit einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs in Mannheim, wonach die Regelung dem Gleichheitsgebot widerspreche. Kommende Woche dürften zudem unter anderem Friseure und Fußpfleger unter strengen Auflagen wieder öffnen, kündigte Kretschmann an. Auch wolle man die Ausgangsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen lockern und die Beschränkungen von Zahnärzten aufheben.

„Wir sind mitten in der Pandemie“

Kretschmann hatte zuvor an einer Schalte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den anderen Ministerpräsidenten zur Corona-Krise teilgenommen. Er begrüßte das weitgehende Festhalten von Bund und Ländern an den Corona-Beschränkungen. Erst müsse man sich anschauen, wie die vor zwei Wochen unternommenen ersten Schritte der Öffnung wirkten, bevor man weitere Entscheidungen treffe, sagte er nach der Bund-Länder-Schalte. Dem anschwellenden Chor derer, die breitere Lockerungen fordern, habe man widerstanden. Man dürfe jetzt nicht leichtsinnig werden. „Wir sind mitten in der Pandemie.“

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten hatten sich am Donnerstag nur auf Lockerungen in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens geeinigt – vor großen Schritten in Richtung Normalität schrecken Bund und Länder aber noch zurück. So sollen Spielplätze, Museen und Zoos unter Auflagen wieder geöffnet werden dürfen. Wie es etwa mit Schulen und Kitas weitergehe, soll erst am 6. Mai entschieden werden. Die Chefs der Staatskanzleien sollten nun einen Fahrplan für die Öffnung von Schulen und Kitas erarbeiten, sagte Kretschmann.

Die Details der Lockerungen ab der kommenden Woche werden nun geklärt und am Samstag, 2. Mai mit einer Änderungsverordnung bekannt gegeben.

Aktuelle Corona-Verordnung der Landesregierung

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Video >>>>>

Quelle: /red mit dpa/lsw

Foto, Manu’s Bilderecke

Einladung zur Sitzung des Bezirksbeirats Ost am 13.05.2020

E i n l a d u n g
zur Sitzung des Bezirksbeirats Stuttgart-Ost am Mittwoch, den 13. Mai 2020 um 18:30 Uhr im Rathaus – Großer Sitzungssaal

Wir möchten an dieser Stelle jedoch darauf hinweisen, dass aus Gründen des Infektionsschutzes nur eine geringe Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht und bitten hierfür um Ihr Verständnis.

T a g e s o r d n u n g öffentlich

1. Sanierung Stuttgart 29 -Teilbereich Stöckach – Umgestaltung Stöckachplatz Vergabe von Planungsleistungen

2. Sanierung Stuttgart 29 -Teilbereich Stöckach – Bürgerbeteiligung, Tätigkeitsbericht der modularen Stadtteilassistenz April 2019 bis April 2020

3. Villa Berg – Trägerschaft und weiteres Vorgehen

4. Standortvorschlag: Toiletten im Park der Villa Berg

5. Bezirksbudget: Umzug des Weltladens Gablenberg

6. Bezirksbudget: Sommerfest und Herbstival des Panopticum e.V.

7. Bezirksbudget: Stand des Schwimmerbundes Schwaben 1895 Stuttgart e.V. auf der LON 2020 zum 125-jährigen Jubiläum des Vereins

8. Bezirksbudget: Lukasplatzfest am 31.07.2020

9. Bezirksbudget: Zirkusprojekt von Karamba Basta e.V.

10. Bezirksbudget: Standort der Wanderbaumallee 2020 in Stuttgart-Ost

11. Anhörung zur Veranstaltung: 50 Jahre Mobile Jugendarbeit am 25.06.2020 auf dem Lukasplatz

12.  Anhörung zur Veranstaltung: Brunnenfest auf dem Lukasplatz am 19.09.2020

13. Mitteilungen und Verschiedenes

14. Berger Festplatz – Termine 2020

Charlotta Eskilsson, Bezirksvorsteherin

Zusammenfassung der Sitzung von J. Trüdinger

Fotos, Jörg Trüdinger, Blogarchiv Klaus

Instagram Live Quiz „Alle vs. StadtPalais“

INFO LHS
Am Donnerstag, 7. Mai, findet im Rahmen des Digitalprogramms des StadtPalais ein Online-Quiz statt, bei dem das Stuttgartwissen der Bürgerinnen und Bürger gegen das Expertenwissen des Museums getestet wird.

Das StadtPalais – Museum für Stuttgart fordert die Stuttgarterinnen und Stuttgarter zum Quizduell heraus. Das StadtPalais ist ein lebendiger Ort, der gerade leider seine Türen verschlossen halten muss. Deshalb lädt das Museum zu einem virtuellen geselligen Abend ein, an dem Quizfreunde entweder alleine oder mit ihrer Familie, Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern teilnehmen können.

Beim Instagram Live-Quiz testet das Museum das Stuttgartwissen der Bürgerinnen und Bürger gegen das der Experten aus dem StadtPalais: Wie viele Ehefrauen hatte König Wilhelm I.? Wie hoch ist der Fernsehturm? Was war das Red Dog? Und wie viele Ampeln hat diese Stadt eigentlich? Live und in Farbe sendet das Museum am Donnerstag, 7. Mai, um 19.30 Uhr aus dem StadtPalais über seinen Instagram-Kanal.

Während den drei Experten vor Ort im Museum die Köpfe rauchen, können die Stuttgarter Bürger entspannt vom Sofa aus teilnehmen. Aus dem Museum treten an: Dr. Edith Neumann, Sammlungsleiterin des StadtPalais, Andrea Beck, Veranstaltungsleiterin des Museums, und als Joker Martin Elbert aka. DJ Ram. Moderiert wird das Quiz von der Stuttgarter Podcasterin und Kreativtalent Kim Hoss. Als Gegenspieler treten alle Quizbegeisterten an, die zu dieser Zeit live bei Instagram mit dabei sind. Die Spielregeln werden zuvor auf der Website und den Social-Media-Kanälen des StadtPalais bekannt gegeben.

Jede Antwort zählt. Das Gewinnerteam erhält einen Pokal, der im StadtPalais besichtigt werden kann, sobald das Museum wieder geöffnet ist. Unter den Teilnehmern verlost das StadtPalais außerdem einen exklusiven Museumsbesuch.

Das StadtPalais freut sich auf einen fairen Wettkampf.

Live Quiz „Alle vs. StadtPalais“, 7. Mai, 19.30 Uhr, Instagram @stadtpalaisstuttgart

StadtPalais Digital – Online für Euch! www.stadtpalais-stuttgart.de/festivals/digitales-stadtpalais/

Quelle: StadtPalais – Museum für Stuttgart
Foto, Klaus

Weckruf von 288 Beschäftigten-vertretungen baden-württembergischer Krankenhäuser, Pflege- und Sozialeinrichtungen an die Landesregierung

Posted by Klaus on 30th April 2020 in Allgemein

Pressemitteilung ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg  30. April 2020

288 (Stand 30. April, 11 Uhr) betriebliche Interessenvertretungen aus Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens in Baden-Württemberg wenden sich heute angesichts der aktuellen Entwicklungen als gewählte Vertreter*innen ihrer Kolleg*innen mit einem eindringlichen Weckruf an die Landesregierung und die Öffentlichkeit. Gemeinsam mit ver.di und BIV (Betriebliche Interessenvertretungen der Krankenhäuser Baden-Württembergs) sprechen sie für hunderttausende Beschäftigte in den Einrichtungen und Diensten im Land.

Martin Gross, ver.di Landesbezirksleiter: „In diesen Tagen und Wochen legt die Pandemie die Mängel im Gesundheits- und Sozialwesen schonungslos offen. Die Folgen sind gesundheitsgefährdend für uns alle. Durch eine jahrzehntelang verfehlte Politik, die Einrichtungen und Dienste auf Effizienz und Wettbewerb getrimmt hat. Die Corona-Krise muss der allerletzte Weckruf sein, um die Richtung der Gesundheitspolitik grundlegend zu ändern.“

Die 288 Personalrats-, Betriebsratsgremien und Mitarbeitervertretungen, Jugend- und Auszubildenden- sowie Schwerbehindertenvertretungen fordern jetzt mehr Schutz für Beschäftigte und Auszubildende sowie Patient*innen, Bewohner*innen, Klient*innen, eine dauerhafte Aufwertung ihrer Tätigkeiten und Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eine Anerkennung ihrer Leistungen in der Krise in Form einer Prämie sowie eine Abkehr von der Ökonomisierung des Sozial- und Gesundheitswesens.

Martin Nestele, aus der Altenpflege, stellvertretender Vorsitzender des ver.di-Fachbereichs Gesundheit und Soziales in Baden-Württemberg: „In den Läden und im ÖPNV herrscht seit dieser Woche Maskenpflicht, das ist gut. Wir brauchen in der Pflege und Betreuung dringend auch eine Schutzplicht, auf FFP2 Niveau. Nur so können wir die uns anvertrauten Menschen und uns vor Infektionen schützen. Es muss viel mehr getestet werden. Und: 12-Stunden-Schichten packen wir nicht!“

Regina Albrecht, aus der Gesundheits- und Krankenpflege, Vorsitzende des Fachbereichs: „Die Aussage von Sozialminister Lucha, die Pflegekräfte hätten nur eine ganz kurze Belastungsspitze für den Umbau des Systems gehabt, lässt völlig außer Acht, dass alle Beschäftigten dem Infektionsrisiko ausgesetzt sind, den Großteil der Schicht in Schutzkleidung arbeiten müssen und natürlich auch Angst haben. Denn bereits über fünf Prozent der Neuinfizierten arbeiten im Gesundheitssystem, Tendenz täglich steigend. Deshalb haben alle, wirklich alle, die gerade im Gesundheits- und Sozialwesen Einsatz zeigen, die von ver.di geforderte monatliche Prämie von 500 Euro mehr als verdient.“

Dr Thomas Böhm, Koordinator von BIV (Betriebliche Interessenvertretungen der Krankenhäuser Baden-Württembergs): „Unser Gesundheits- und Sozialwesen muss jetzt flächendeckend und am Bedarf orientiert umgestaltet werden. Die Fallpauschalen im Krankenhaus gehören abgeschafft. Die Förderung der Investitionskosten ist immer noch viel zu niedrig. Ohne am Bedarf orientierte Personalbemessungssysteme schaffen es die Beschäftigten nicht mehr. Und wir brauchen Krankenhäuser in öffentlicher Hand. Privatisierungen müssen rückgängig gemacht werden. Unsere Arbeit dient der öffentlichen Daseinsvorsorge, nicht privaten Konzernen bzw. den Dividenden von Aktionär*innen.“

Irene Gölz, ver.di Landesfachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales: „Wir fordern vom Land die ernsthafte Bereitschaft zu Veränderungen. Die Politik kann das Vertrauen der Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen zurückgewinnen, wenn sie nachhaltige strukturelle Veränderungen auf den Weg bringt. Hierzu gehört eine bedarfsgerechte Finanzierung und Personalausstattung.“

Den offenen Brief, das Flugblatt und weitere Informationen finden Sie hier:
gesundheit-soziales-bawue.verdi.de/themen/nachrichten
Video zur Forderung:
youtube.com/

Foto, Blogarchiv

SSB fährt ab dem 4. Mai wieder wie gewohnt

Info der SSB 30.04.2020

Mit dem Betriebsbeginn am 4. Mai 2020 kehrt die SSB wieder zu ihrem gewohnten Fahrplanangebot zurück.

Einige Ausnahmen bleiben allerdings vorerst: Die Nachtbusse fahren nach wie vor nicht, und der Radtourer nimmt zwar ab dem ersten Mai seinen Dienst entlang der Route der Linien 92 auf, allerdings als normaler Bus ohne Fahrradanhänger.

Der Fahrplan entspricht künftig wieder den an den Haltestellen für montags bis freitags, samstags und sonntags ausgehängten Fahrplänen. Fahrgäste können sich auch weiterhin in den elektronischen Fahrplanauskünften und in den Apps von SSB und VVS informieren.

Seit dem 27. April 2020 gilt aufgrund einer Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg in allen unterirdischen und oberirdischen Haltestellen im Netz der SSB und in allen Fahrzeugen der SSB die Pflicht, einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Foto, Sabine

Zehn Millionen Euro für innovatives Fahrzeug- konzept „U-Shift“

Posted by Klaus on 30th April 2020 in Allgemein

INFO

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))

Mit dem Fahrzeugkonzept „U-Shift“ geht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt neue Wege, um die urbane Mobilität von morgen nachhaltiger, effizienter und komfortabler zu gestalten. Im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft fördert das Wirtschaftsministerium das Projekt mit rund zehn Millionen Euro.

Im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft fördert das Wirtschaftsministerium die Weiterentwicklung des Fahrzeugkonzepts „U-Shift“ am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit rund zehn Millionen Euro. In dem Konzept besteht ein Fahrzeug aus verschiedenen Modulen, die je nach Anforderung zusammengestellt werden. „Aus technologischen Innovationen wie dieser können ganz neue Produkte und Geschäftsmodelle entstehen. Es kommt entscheidend darauf an, dass wir unsere Unternehmen beim Transformationsprozess unterstützen und ihnen dabei helfen, eine neue Rolle im Bereich der künftigen Fahrzeugkonzepte und Mobilitätslösungen zu finden. Mit dem Projekt wollen wir eine ‘Experimentier-Plattform‘ gerade für unsere kleinen und mittleren Unternehmen schaffen“, sagte die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Es gilt, die Mobilität von morgen nachhaltiger, effektiver und komfortabler zu gestalten“, so die Ministerin weiter. Mithilfe einer ersten Förderung des Wirtschaftsministeriums wurde im Rahmen des Projekts bereits ein erstes Demonstrationsmodell („Mock-up“) des Fahrzeugs in Originalgröße erstellt. Nun soll die Projektidee von „U-Shift“ weiterentwickelt und dazu ein prototypischer und realistischer Demonstrator des Fahrzeugs gebaut werden. „Autonome, fahrerlose und elektrische Fahrzeugkonzepte ermöglichen eine ganz neue Art der Mobilität sowie die bessere Verbindung verschiedener Mobilitätslösungen und Verkehrsträger. Die neue Anschlussfähigkeit an andere Transportmodi eröffnet fundamental neue Ansätze und damit große Potenziale für innovative Lösungen“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Smarte Lösung für die städtische Mobilität und Logistik

Bis Ende 2024 wollen die Forscher am Institut für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart gemeinsam mit den Partnern des Forschungsinstituts für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS), des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Ulm den Demonstrator aufbauen. Anhand dieses realistischen Prototypen sollen mögliche Geschäftsfelder für Unternehmen, Nutzererfahrungen sowie Betreiber- und Sharing-Modelle weiter untersucht und diskutiert werden.

„Mit U-Shift haben wir am DLR eine rundum smarte Lösung für die städtische Mobilität und Logistik von morgen entwickelt. Sie vereint ein für unterschiedliche Anwendungen nutzbares, sehr flexibles Fahrzeug mit intelligenter Infrastruktur. Schritt für Schritt wollen wir dieses Konzept nun gemeinsam mit unseren Partnern in Politik, Wirtschaft und Forschung auf die Straßen bringen“, sagte Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand Energie und Verkehr.

Das innovative Fahrzeugkonzept „U-Shift“

Im Konzept „U-Shift“ wird das Fahrzeug in eine Antriebs- und eine Nutzeinheit aufgelöst. Die Antriebseinheit, das Driveboard, ist ein U-förmiges Fahrgestell mit Antriebsstrang und Rädern. In das Driveboard können unterschiedliche Nutzeinheiten (Kapseln) integriert und auf diese Weise Güter transportiert oder Personen befördert werden. Die Kapseln werden auf dem Boden abgestellt und vom Driveboard automatisiert aufgenommen. Das Driveboard beinhaltet alle technischen Komponenten und Systeme, die zum autonomen, elektrischen Fahren notwendig sind. Dazu gehören der elektrische Antrieb, das Fahrwerk, die Sensoren für den fahrerlosen Betrieb, Batterie- oder Brennstoffzellensysteme als Energielieferanten sowie die entsprechenden Lade- beziehungsweise Betankungskomponenten. Mit dem ebenfalls im Driveboard integrierten Hebesystem kann die Nutzeinheit einfach und schnell nach dem Prinzip Plug-and-drive ausgetauscht werden.

Die Nutzeinheit oder Kapsel ist leicht, flexibel und für eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten im Personen- und Gütertransport ausgelegt. Als People Mover kann U-Shift im öffentlichen Nahverkehr zum Einsatz kommen, beispielsweise als flexibles Rufbussystem in Stadtgebieten, die noch nicht flächendeckend erschlossen sind oder für den Tür-zu-Tür-Transport in Innenstädten. Im Wirtschaftsverkehr sind Einsätze im Bereich von Paket- und Lieferdiensten, Abfallentsorgung bis hin zu mobilen Ladengeschäften denkbar. Aufgrund der hohen Standardisierung lassen sich die Kapseln auch einfach auf andere Verkehrsträger umladen – neben der Schiene in Zukunft zum Beispiel auf Lufttaxis oder Seilbahnen. Für einen wirtschaftlichen Einsatz gilt es, das kostenintensive Driveboard möglichst gut auszulasten. Im Optimalfall sind die fahrerlosen Driveboards rund um die Uhr unterwegs. Dieser Dauereinsatz stellt natürlich besonders hohe Ansprüche an Strukturen und Komponenten. Waren und Pakete können zum Beispiel auch nachts ausgeliefert werden. Auf diese Weise lässt sich die Verkehrsbelastung gleichmäßiger verteilen und besser steuern.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt: „U-Shift“

Schrittweise zurück zu einem anderen Normalbetrieb im Nahverkehr

INFO

Das Angebot von Bahnen und Bussen in Baden-Württemberg soll in den kommenden Wochen nach und nach gesteigert werden. Land, Kommunal- verbände, Verkehrsverbände und Fahrgastbeirat haben sich auf ein entsprechendes Konzept geeinigt.

Schrittweise zurück zu einem anderen Normalbetrieb: Nach dieser Prämisse soll in den kommenden Wochen das Angebot von Bahnen und Bussen in Baden-Württemberg nach und nach gesteigert werden. Hintergrund ist die gestaffelte Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen. Über das Konzept für ein Hochfahren des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV), das Zusammenspiel mit dem Schulbetrieb sowie die nötigen Hygienebedingungen haben sich Vertreter des Verkehrsministeriums, des Kultus- und Sozialministeriums, des Landkreistags, des Städtetags sowie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und Landesfahrgastbeirats geeinigt.

Hygieneregeln konsequent einhalten

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Wir wollen dafür sorgen, dass Busse und Bahnen auch weiterhin als umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel mit einem guten Angebot bereitstehen. Dabei müssen Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden.“

Sozialminister Manne Lucha erklärte: „Die Gesundheit der Menschen im Land zu schützen, hat für uns weiterhin oberste Priorität. Gleichzeitig müssen die Menschen aber unkompliziert mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen können. Das gilt nicht zuletzt für die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen, beispielsweise in der Pflege oder den Krankenhäusern. Umso wichtiger ist es, dass wir die Hygieneregeln alle zusammen konsequent einhalten.

Kultusministerin Susanne Eisenmann sagte: „Nicht alle Schülerinnen und Schüler können zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, sondern sind auf Bus und Bahn angewiesen. Deshalb fahren wir jetzt die Schülerbeförderung ebenfalls wieder hoch und sorgen dafür, dass während der Fahrt von zu Hause zur Schule und zurück die Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften eingehalten werden.

Der Präsident des Landkreistages Baden-Württemberg, Joachim Walter, sagte: „Auch wenn der Schulbetrieb erst stufenweise wieder anläuft, starten die Landkreise als ÖPNV-Aufgaben-träger bereits ab 4. Mai mit dem vollen Angebot der regulären Schulfahrpläne. Dennoch wird sich das Mindestabstandsgebot nicht immer und überall einhalten lassen. Daher ist das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen gerade im Schülerverkehr ein absolutes Muss.“

Der Präsident des Städtetags Baden-Württemberg, Dr. Peter Kurz, sagte: „Die schrittweise Öffnung des ÖPNV ist ein wichtiger Bestandteil für die Rückkehr zur Normalität mit Schul- und Berufsalltag. Der ÖPNV ist für das Alltagsleben unverzichtbar. Da der Abstand zwischen den Fahrgästen nicht immer eingehalten werden kann, ist die Maskenpflicht hier umso bedeutsamer, nicht nur in den Fahrzeugen, sondern auch auf den Bahnsteigen und an den Haltestellen.“

Der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ulrich Weber, sagte: „Das schrittweise Hochfahren des öffentlichen Nahverkehrs ist sehr wichtig für die tägliche Mobilität der Menschen und die Wirtschaft in unserem Land. Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde stellen dafür die Angebote bereit und informieren die Menschen, wie eine sichere Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs unter diesen besonderen Umständen möglich ist.“

Der Geschäftsführer des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO), Dr. Witgar Weber, sagte: „Die privaten Busunternehmen in Baden-Württemberg haben im ÖPNV enorme Umsatzeinbußen. Sie freuen sich auf die Fahrt zurück in eine Normalität.“

Mit dem Schulstart auch wieder mehr Busse und Bahnen

Von Montag, 4. Mai 2020, an wird der Schulbetrieb in Schritten wiederaufgenommen. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, soll der Unterricht zeitlich gestuft und in reduziertem Umfang auf weitere Klassenstufen ausgeweitet werden. Dafür erarbeitet das Kultusministerium für die Zeit nach den Pfingstferien die notwendigen Details. Die neuen Regeln besagen, dass sich die Schüler im Alltag möglichst vorsichtig verhalten, damit die Infektionszahlen möglichst gering bleiben.

Auch Bahnen und Busse sollen schrittweise zu einem neuen Normalbetrieb kommen. Von Montag, 4. Mai, an verkehren die Züge in den Hauptverkehrszeiten mit einem deutlich besseren Angebot als zu Beginn des Shutdowns. Von Montag, 15. Juni, an gilt dann wieder das reguläre volle Angebot. Die Busse werden in den meisten Landesteilen bereits vom 4. Mai an zum regulären Fahrplan wie an Schultagen verkehren. Die Fahrscheinkontrollen finden in gewohnter Weise statt. Der Einstieg vorne in die Busse und der Ticketverkauf durch den Fahrer oder die Fahrerin werden schrittweise wiederaufgenommen, sobald die Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

Alltagsmaske tragen und Mindestabstand einhalten

Mit dem schrittweisen Hochfahren wird es in Bahnen und Bussen auch wieder voller werden. Alle Unterzeichner des Konzepts sind sich einig, dass Maßnahmen wichtig sind, damit die Infektionsgefahr niedrig bleibt. Am wichtigsten ist die Pflicht, in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Alltagsmaske (Mund-Nasen-Schutz) zu tragen. Die Fahrgäste sind verpflichtet, eine solche Maske mit sich zu führen und sie auch an den Haltestellen (Bahn- und Bussteige) aufzusetzen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen das Tragen einer Maske aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist, etwa bei Asthmatikern.

Nach Auffassung des Sozialministeriums verringert eine die Nase und den Mund bedeckenden Gesichtsmaske durch Reduktion der Viruslast in der Umgebung das Infektionsrisiko für die umgebenden Personen. Somit reduziert die fachgerechte Anwendung einer solchen Maske das Infektionsrisiko bei der Nutzung des ÖPNV substanziell.

Die größte Reduktion der Ansteckungsgefahr wird durch Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern erreicht. In Bereichen, wo dies nicht durchgehend möglich ist, wie beispielsweise im ÖPNV und damit auch im Schülerverkehr, reduziert die Verwendung einer Gesichtsmaske das Infektionsrisiko für die umgebenden Personen. Nach aktuellen Schätzungen ist davon auszugehen, dass bis zu den Pfingstferien an jedem Tag nur gut 20 Prozent, nach den Pfingstferien bis zu den Sommerferien im Stufenbetrieb nur rund 50 Prozent der üblichen Schülerströme zu den Schulen unterwegs sein werden. Trotzdem wird im Schülerverkehr wieder die volle Kapazität an Bahnen und Bussen angeboten. Neben dem Schutz durch das Maskentragen wird dies die Situation in den Bahnen und Bussen spürbar entspannen

Appell an die Fahrgäste

Der Vorsitzende des Fahrgastbeirates, Matthias Lieb sagte: „Beim Ein- und Aussteigen kann der nötige Abstand gewahrt werden, wenn die einsteigenden Fahrgäste an den Türen zuerst den Aussteigern Platz machen. Im Schienenverkehr sollen sich die Fahrgäste beim Einsteigen über die gesamte Zuglänge verteilen, um eine gleichmäßige Verteilung der Fahrgäste zu erreichen.“

Sollten die Fahrgäste punktuell hohe Überlastungen feststellen, können sie sich an das jeweilige Verkehrsunternehmen, den Verkehrsverbund oder unter qualitaet@nvbw.de an die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg wenden.

Gemeinsame Hinweise von Verkehrsministerium, Sozialministerium, Kultusministerium, Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer und Landesfahrgastbeirat

Auch einfache Masken helfen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Fotos, SSB, Blogarchiv

Ost – Frau im Bus belästigt – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht

Posted by Klaus on 30th April 2020 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht 30.04.2020

Ein 36 Jahre alter Mann hat in der Nacht zum Donnerstag (30.04.2020) eine Frau in einem Stadtbus sexuell belästigt und sie anschließend verfolgt. Die 30-Jährige fuhr gegen 00.45 Uhr mit einem Bus der Linie 42 in Fahrtrichtung Urachplatz. Im Bus näherte der Tatverdächtige sich der Frau und berührte sie unsittlich. Die Frau flüchtete am Urachplatz aus dem Bus, während der Mann hinter ihr herrannte. In der Nähe eines Hotels versteckte sich die Frau in einem Gebüsch, während der Tatverdächtige weiterrannte und anfing, mit Fäusten an eine der Hoteltüren zu hämmern. Schließlich ließ er davon ab und verschwand. Eine Zeugin, die auf die Situation aufmerksam geworden war, half der 30-Jährigen. Die später alarmierten Polizeibeamten nahmen den Tatverdächtigen nach kurzer Fahndung in der näheren Umgebung vorläufig fest. Der 36-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf die Straße entlassen.

Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 in Verbindung zu setzen.

Foto, Blogarchiv

Information für die Wangenerinnen und Wangener

Posted by Klaus on 30th April 2020 in Stuttgart Wangen, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Mitteilung des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Wangen, Rolf Schlimm, dem Vorsitzenden des 1.HHC Stuttgart-Wangen 1934 e.V. , Harald Bächle und der Bezirksvorsteherin Frau Beate Dietrich
Mit freundlichen Grüßen

Beate Dietrich
Bezirksvorsteherin

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Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt

Posted by Klaus on 29th April 2020 in Stuttgart

INFO LHS
In Stuttgart gibt es ein breites Hilfsangebot für Personen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Darauf hat die Landeshauptstadt Stuttgart am Mittwoch, 29. April, aufmerksam gemacht. Betroffene sollten sich nicht scheuen, bei Bedarf Kontakt zu den Beratungsstellen aufzunehmen.

Die Leiterin der Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern, Dr. Ursula Matschke, sagte: „Wenn Paare spüren, wie Überforderung und Aggression wachsen, sollten sie möglichst rasch die Hilfen der Beratungsstellen annehmen.“ In Coronazeiten sei dies telefonisch oder via Chat, Video und Mail möglich. Matschke erklärte, die Dunkelziffer bei häuslicher Gewalt sei hoch, auch das soziale Umfeld und die Nachbarschaft seien gefragt. „Schauen Sie hin und rufen Sie gegebenenfalls die Polizei“, so die Abteilungsleiterin. Im vergangenen Jahr gab es in Stuttgart insgesamt 925 Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt.

Frauen und Männer, die befürchten, dass es in ihrer Beziehung zu Gewalt kommen kann oder bereits gekommen ist, können sich telefonisch, per Video oder per E-Mail bzw. Online-Chat an eine der unten genannten Beratungsstellen wenden. Hier finden auch Männer und Frauen Unterstützung, die merken, dass sie zunehmend aggressiver werden und befürchten, gewalttätig zu werden bzw. bereits Gewalt angewandt haben.

Frauenberatungsstellen:

FrauenFanal, Telefon 0711 48 002 12 (Mo-Do 10-17 Uhr, Fr 9-16 Uhr), E-Mail frauenberatung@stuttgart.de, Online-Chat https://fhf-stuttgart.beranet.info/

BIF, Telefon 0711 649 45 50 (Mo, Mi 13-16 Uhr, Di, Do, Fr 9.30-12.30 Uhr), E-Mail bif@fhf-stuttgart.de, Online-Chat https://fhf-stuttgart.beranet.info/

Wenn bereits ein Polizeieinsatz stattgefunden hat:

FrauenInterventionsstelle, Telefon 0711 674 48 26 (Mo – Do 10-17 Uhr, Fr 9-16 Uhr), E-Mail frauenberatung@stuttgart.de oder fis@fhf-stuttgart.de, Online-Chat https://fhf-stuttgart.beranet.info/

Männerberatungsstelle:

Beratungsstelle Gewaltschutz für Männer, Telefon 0711 945 58 53-10 (Mo-Do 10-14 Uhr und nach Absprache), E-Mail gewaltschutz@sozialberatung-stuttgart.de

Beratungsstelle für Täter und Täterinnen:

Fachberatungsstelle Gewaltprävention, Telefon 0711 945 58 53-10, (Mo-Do 10-14 Uhr und nach Absprache), E-Mail gewaltpraevention@sozialberatung-stuttgart.de, Online-Chat (www.u-turn.info)

In der akuten Krise und bei Notfällen:

Polizei, Telefon 110
Krisen- und Notfalldienst, Telefon 0180 511 04 44, (Mo-Fr 9-24 Uhr und Sa, So, Feiertag 12-24 Uhr)

Foto, Polizei BW