Archive for Juli 8th, 2021

Bürgermeister*innen für den Frieden: Die Stadt Stuttgart zeigt Flagge gegen Atomwaffen

Posted by Klaus on 8th Juli 2021 in Stuttgart

Presse LHS 8.07.

Dieses Jahr begehen die deutschen Mayors for Peace am Flaggentag ein Doppeljubiläum: Vor 25 Jahren, am 8. Juli 1996, veröffentlichte der Internationale Gerichtshof in Den Haag ein wegweisendes Rechtsgutachten. Seit 10 Jahren erinnert der von den Mayors of Peace initiierte Flaggentag an dieses Gutachten.

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“ Damit steht das Gutachten des Internationalen Gerichtshofes gleichsam am Anfang eines „Nach-Nuklearen“ Zeitalters.
Foto, Thomas Hörner/Stadt Stuttgart

Um an dieses bemerkenswerte Gutachten zu erinnern, führte die Landeshauptstadt Hannover als Vizepräsidentin der Mayors for Peace vor zehn Jahren den sogenannten Flaggentag in Deutschland ein.

Ein Zeichen gegen Nuklearwaffen

Die Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, sagt: „Die Stadt Stuttgart setzt mit dem heutigen Flaggentag von Mayors for Peace ein deutliches Zeichen. Zusammen mit den zivilgesellschaftlichen Friedensgruppen setzen wir uns für die Abschaffung der Atomwaffen und ein Ende der weltweiten Bedrohung, besonders von großen Städten, ein. Die Atommächte haben noch immer über schätzungsweise 13.080 Atomwaffen in ihrem Besitz und bedrohen unsere Zukunft. Zudem werden die Waffenarsenale technisch aufgerüstet und noch mehr Nuklearwaffen als bisher sind einsatzbereit. Wir zeigen daher heute Flagge gegen diese Massenvernichtungswaffen. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt und im kommenden Jahr als ersten Schritt an der Vertragsstaatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag als Beobachter teilnimmt.“

400 Bürgermeister*innen zeigen Flagge

Das weltweite Netzwerk Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Die Organisation setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8.000 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 700 Städte in Deutschland.

Deutschlandweit zeigen rund 400 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister am 8. Juli Flagge gegen Atomwaffen. Zahlreiche Friedensinitiativen begleiten diesen Tag mit vielfältigen Aktionen. In diesem Jahr steht der im Januar in Kraft getretene Atomwaffenverbotsvertrag im Fokus des Flaggentags. Die Atommächte haben den Vertrag nicht unterzeichnet, und auch Deutschland ist dem Verbotsvertrag bislang nicht beigetreten. Weltweit appellieren die Mayors for Peace daher an ihre jeweiligen Staaten, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen, so auch in Deutschland an diesem Flaggentag.

Ev. Gottesdienst im Grünen an der Grabkapelle auf dem Württemberg

Referent: evangelische Kirchengemeinde – Termin: Sonntag, 11.07.2021, 11:00

Für viele Menschen brachten die Gottesdienste der Corona-Zeit mit dem strengen Verbot des gemeinsamen Singens eine schwierige Erfahrung. Mit den gesunkenen Inzidenzwerten ist es nun wieder möglich, ins vertraute Liedgut laut einzustimmen – wenn auch noch hinter der Maske. Beim „Gottesdienst im Grünen“ an der Grabkapelle wird der gemeinsame Gesang noch unterstützt durch die fröhlichen und festlichen Klänge der Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors des CVJM Untertürkheim unter Leitung von Martin Ströbel. Der Gottesdienst wird gehalten von Prädikant Stefan Glöckler, dem Kirchengemeinderats-Vorsitzender der Stadt- und Wallmer-Kirchengemeinde Untertürkheim.

Und auch fürs leibliche Wohl ist gesorgt: Das 1819 Bistro bietet an dem Tag nach dem Motto „Kirche, Cappuccino und Croissant“ ein kleines Mini Frühstück bestehend aus Cappuccino und Croissant.

Info>>>>>>

Archivfoto

Umwelt-Fotowettbewerb 2021 – Bewerbungsfrist bis 31. Juli

Posted by Klaus on 8th Juli 2021 in Stuttgart

Presse LHS 8.07.2021

Unter dem Motto „Klimawandel in der Stadt“ können Interessierte noch bis zum 31. Juli am Umwelt-Fotowettbewerb 2021 der Landeshauptstadt Stuttgart teilnehmen. Gesucht sind dieses Jahr Bilder, die den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Stadt zeigen. (Logo, LHS)

Was ist mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen? Wo kann die Stadt besser werden, in welchen Bereichen fungiert Stuttgart als Vorreiter in Sachen Klimaschutz? Kreativität ist gefragt, um die eigenen Beobachtungen zum Thema „Klimawandel in der Stadt“ in Bildern festzuhalten.

Bis 31. Juli können alle, die in Stuttgart wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren, am Wettbewerb teilnehmen.

Teilnehmende schicken ihr schönstes Bild im Querformat, mindestens 2.400 mal 1.800 Pixel als jpeg? oder tif?Datei an die Mailadresse  umweltfoto@stuttgartde.

Die Beschreibung muss Angaben zum Ort der Aufnahme sowie Datum und Namen, Alter und Anschrift enthalten. Aus Gründen des Datenschutzes ist die Abgabe einer Einwilligungserklärung Voraussetzung für die Teilnahme.

Die Preisverleihung findet im Herbst statt. Das Preisgeld von 6.000 Euro wird auf die Gewinner der Kategorie Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sowie Erwachsene aufgeteilt. Über die Vergabe entscheidet das Preisgericht Umweltpreis, das sich aus Stadträtinnen und Stadträten sowie Vertretern von Naturschutzverbänden zusammensetzt.

Weitere Informationen

Vorläufige Ergebnisse: Deutsche Post DHL Group erhöht Prognose nach Rekord-Quartalsergebnis und beschließt erneut Corona-Sonderbonus für Beschäftige

Posted by Klaus on 8th Juli 2021 in Allgemein

Pressemeldung

Vor dem Hintergrund der hervorragenden Geschäftsentwicklung hat der Konzern seine EBIT-Prognose für 2021 angehoben.

  • Alle Divisionen erzielten einen deutlichen Ergebnissprung im zweiten Quartal 2021; Konzern-EBIT auf rund 2.075 Millionen Euro mehr als verdoppelt ggü. dem Vorjahr
  • Prognose: Kurz- und mittelfristiger Ergebnisausblick angehoben; Konzern-EBIT in 2021 bei mehr als 7,0 Milliarden Euro erwartet
  • Free Cashflow springt im ersten Halbjahr 2021 auf über 2,0 Milliarden Euro
  • Erneut Corona-Sonderbonus für rund 550.000 Mitarbeiter*innen weltweit
  • CEO Frank Appel: „Unser Dank richtet sich an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weltweit fantastische Arbeit leisten und einen weiteren Corona-Bonus verdient haben.“

Bonn – Der weltweit führende Logistikkonzern Deutsche Post DHL Group hat heute vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal 2021 veröffentlicht. Gleichzeitig wurde der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und das Jahr 2023 angehoben sowie ein erneuter Corona-Sonder- bonus1 für rund 550.000 Mitarbeiter*innen weltweit beschlossen. Das vorläufige operative Ergebnis (EBIT) für das zweite Quartal 2021 konnte mit rund 2.075 Millionen Euro auf Rekordniveau gesteigert und damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt werden (Q2 2020: 912 Millionen Euro). Vor dem Hintergrund der hervorragenden Geschäftsentwicklung hat der Konzern seine EBIT-Prognose für 2021 auf mehr als 7,0 Milliarden Euro (bisher: mehr als 6,7 Milliarden Euro) angehoben. Der mittelfristige Ergebnisausblick für 2023 beläuft sich nun auf mehr als 7,4 Milliarden Euro (bisher: mehr als 7,0 Milliarden Euro). Foto DP DHL

„Das zweite Quartal hat erneut bewiesen, dass sich der Welthandel weiter erholt und der E-Commerce-Boom von Dauer ist – wobei wir von beiden Entwicklungen stark profitieren. Alle Divisionen arbeiten weltweit unverändert auf Hochtouren und erzielen zweistellige EBIT-Wachstumsraten. Unser Dank richtet sich an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weltweit fantastische Arbeit leisten und einen weiteren Corona-Bonus verdient haben“, sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group.

Erneut Corona-Sonderbonus für Mitarbeiter*innen von insgesamt rund 200 Millionen Euro beschlossen

Als Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz während der Pandemie hat der Konzern entschieden, Mitarbeiter*innen weltweit erneut einen Corona-Sonderbonus in Höhe von 300 Euro1 zu zahlen. Diese Einmalzahlung richtet sich an rund 550.000 Kolleg*innen in allen Unternehmensbereichen und Ländern. Ausgenommen sind Führungskräfte. Die damit entstehenden Kosten in Höhe von rund 200 Millionen Euro werden im dritten Quartal 2021 verbucht und sind bereits in der aktualisierten Ergebnisprognose für 2021 enthalten.

Alle Divisionen erzielen einen deutlichen Ergebnissprung

Sämtliche Divisionen konnten das Vorjahresergebnis signifikant übertreffen. Die Auslastung der Netzwerke war im zweiten Quartal 2021 dauerhaft hoch. Die B2C-Sendungsmengen bewegten sich in allen Netzwerken über Vorjahresniveau, während sich die Erholung des B2B-Geschäftes fortsetzte. Gleichzeitig blieb die Kapazitätssituation in den Luft- und Seefrachtmärkten unverändert angespannt.

Express: Der Unternehmensbereich Express erreichte im zweiten Quartal 2021 ein EBIT von rund 1.170 Millionen Euro nach 565 Millionen Euro im zweiten Quartal des Vorjahres.

Global Forwarding, Freight: Das EBIT von Global Forwarding, Freight betrug im zweiten Quartal 2021 rund 315 Millionen Euro und lag damit deutlich über den 190 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Supply Chain: Das EBIT von Supply Chain belief sich im zweiten Quartal 2021 auf rund 195 Millionen Euro und lag damit erheblich über den 33 Millionen Euro des Vorjahresquartals, das von anfänglichen Pandemie-Effekten gekennzeichnet war.

eCommerce Solutions: Im Bereich eCommerce Solutions betrug das EBIT im zweiten Quartal 2021 rund 115 Millionen Euro. Das EBIT ist damit im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 1 Millionen Euro signifikant gewachsen.

Post & Paket Deutschland: Post & Paket Deutschland erreichte im zweiten Quartal 2021 ein EBIT von rund 315 Millionen Euro. Dem standen im Vorjahresquartal 264 Millionen Euro gegenüber.

Die anhaltend positive Geschäftsentwicklung wird durch die fortgesetzte starke Entwicklung des Cashflows unterstrichen. Im zweiten Quartal 2021 konnte der Konzern den Free Cashflow auf mehr als 800 Millionen Euro steigern (Q2 2020: 605 Millionen Euro). Für das erste Halbjahr 2021 übertraf der Free Cashflow damit 2,0 Milliarden Euro (H1 2020: 196 Millionen Euro).

Ergebnisausblick in Erwartung unverändert hoher Sendungsmengen und einer verbesserten Effizienz angehoben

Das Konzern-EBIT für 2021 wird angesichts der starken Ergebnisdynamik bei mehr als 7,0 Milliarden Euro erwartet (bisher: mehr als 6,7 Milliarden Euro). Darin enthalten ist ein zusätzlicher Personalaufwand von insgesamt rund 200 Millionen Euro für den beschlossenen Corona-Sonderbonus. Für das Gesamtjahr 2021 prognostiziert der Konzern nun einen Free Cashflow von mehr als 3,2 Milliarden Euro (bisher: mehr als 3,0 Milliarden Euro). Die Bruttoinvestitionen in 2021 werden bei rund 3,9 Milliarden Euro (bisher: rund 3,8 Milliarden Euro) erwartet. Die Konzern-Steuerquote für das Gesamtjahr 2021 wird nunmehr am oberen Ende der bisherigen Prognose von 26-28 Prozent bei rund 28 Prozent liegen.

Der mittelfristige Ausblick für das Konzern-EBIT 2023 wird auf mehr als 7,4 Milliarden Euro angehoben (bisher: mehr als 7,0 Milliarden Euro). Die Prognose von rund 9,0 Milliarden Euro für den kumulierten Free Cashflow in den Jahren 2021 bis 2023 bleibt unverändert. Ebenfalls bestätigt wurde der Ausblick auf den Zeitraum 2021 bis 2023 für die Bruttoinvestitionen mit rund 11,0 Milliarden Euro.

Der Konzern wird die vollumfängliche Berichterstattung für das zweite Quartal / erste Halbjahr 2021 wie geplant am 5. August 2021 veröffentlichen.

1 300 EUR bezogen auf eine Vollzeitkraft