Archive for April 14th, 2017

Der Nachlass der Gablenberger Dorffotografen – Vorbereitungen auf eine Ausstellung im Muse-o

Pressemitteilung

Der Nachlass der Gablenberger Dorffotografen

Im letzten Jahr sind sehr viele Bilder und Negative der Fotografen Schlienz sen. und jr. aufgetaucht. Aus dem Material möchte MUSE-O nun in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv eine Ausstellung gestalten. Aber es sind noch Fragen offen…

Familie-SchlienzAb 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Fotoatelier in der Gablenberger Hauptstr. 67. Im Jahre 1932 kam ein Fotogeschäft in der Hauptstr. 69 hinzu. 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden nun Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereins­feste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.
1984 schloss der Betrieb. Große Teile des fotografischen Nachlasses wurden – warum auch immer – in der Petruskirche eingelagert. Wahrscheinlich in Vorbereitung der Kirchen- renovierung kam das Material wieder zu Tage; es wurde an den Gaisburger Historiker Dr. Elmar Blessing übergeben. Der reichte es an den MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl weiter, der den Bestand ins Stadtarchiv vermittelte. Bei der ersten groben Sichtung zeigte sich, dass es sich um einige Abzüge, Dutzende von Glas-Fotoplatten und über 2000 Negative handelt.
Das Stadtarchiv lässt demnächst alle diese Bilder digitalisieren, um sie endgültig für die Nachwelt zu sichern.
MUSE-O möchte nun bald aus den Fotos eine Ausstellung gestalten; „Unbekannte Bilder aus dem alten Gablenberg“ könnte sie heißen. Dazu haben die Ausstellungsmacher aber noch einige Fragen an die Gablenberger und Gablenbergerinnen: Stecken irgendwo weitere Nachlassteile der Fotografen Schlienz? Insbesondere gibt es bisher keinerlei Hinweise darauf, wo die Gegenstände der Studioeinrichtung – insbesondere die Fotoapparate, Scheinwerfer u. ä. – geblieben sind. Interessant sind durchaus auch einzelne Fotos, die in hiesigen Alben überdauert haben; dies gilt besonders deshalb, weil Porträtfotos aus der Frühzeit des Ateliers im Nachlass kaum vorhanden sind.
Im Stuttgarter Osten gab es mindestens einen weiteren „Dorffotografen“, nämlich Clar in Ostheim. Auch von ihm besitzt das Stadt­archiv einen Bestand, allerdings einen winzig kleinen. Auch hier fragen die MUSE-O-Leute: Wer kennt den Verbleib des entsprechenden Nachlasses, Fotos ebenso wie Gegenstände? Wer hat einzelne Bilder in seinem Besitz, die er den Kuratoren zum Digitalisieren zur Verfügung stellen könnte?
Alle Angebote und Hinweise zu Schlienz und Clar sollen gehen an die „zuständige“ Mailadresse: ausstellungen@muse-o.de.

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

((Legende:))
Ein Foto aus dem Atelier Schlienz, das MUSE-O dieser Tage ergänzend zukaufen konnte.

Einladung zur öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Wangen am Montag, 24. April 2017

Posted by Peter on 14th April 2017 in Stuttgart Wangen, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

K-wa-kelter-1Bezirksbeirats Wangen am Montag, 24. April, 18:30 Uhr im Eberhard-Ludwig-Saal, Ulmer Straße 334

Tagesordnung für die öffentliche Sitzung

1 Neubau städtische Tageseinrichtung für Kinder Jägerhalde in Stuttgart-Wangen
– Vorprojektbeschluss – Berichterstatterin: Frau Müller (Amt für Liegenschaft und Wohnen)

2 Maßnahmen der Straßenunterhaltung im Stadtbezirk Wangen
Berichterstatter: Frau Osmanagic und Herr Hoffmann (Tiefbauamt)

3 Anträge und Anfragen der Bezirksbeiräte
– Antrag der SPD-Bezirksbeiratsfraktion zum FiZ

4 Stellungnahmen der Verwaltung

5 Informationen und Termine

Info Stadt Stuttgart

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Leuze Mineralbad – Club der Dichter im Leuze Mineralbad 19. April 2017

Info der Stadt Stuttgart

154_LeuzeIm Leuze Mineralbad können sich die Saunagäste am Mittwoch, 19. April, von 14 bis 21 Uhr bei einem Entspannungsprogramm der besonderen Art in das Land der Dichter und Geschichtenerzähler entführen lassen.

In der Kelo-Sauna werden zu den Aufgüssen Gedichte und kurze Geschichten vorgetragen. Im der Winzer-Sauna darf sich der Besucher in der Finnischen Sauna auf Entspannungsaufgüsse freuen oder in der Panorama-Sauna klangvolle Duftwelten erleben. Eine Klangreise zum Thema Mondnacht sorgt im Ruheraum „Silentium“ für seelisches Gleichgewicht und innere Ausgeglichenheit.

Erreichbar ist das Leuze Mineralbad mit den Linien S1, S2 und S3 bis Haltestelle Bahnhof Bad Cannstatt, U1, U2 und U14 bis Haltestelle Mineralbäder, U19 bis Haltestelle Wilhelmsplatz sowie mit der Buslinie 56 bis Haltestelle Bahnhof Bad Cannstatt.

Kontakt: Leuze Mineralbad, Am Leuzebad 2, Telefon 216-99700, E-Mail info.bbs@stuttgart.de sowie unter stuttgart.de/baeder/leuze.

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