Archive for Januar 26th, 2018

Hohe Besucherzahlen in der Museumsfamilie des Stadtmuseums Stuttgart

Posted by Klaus on 26th Januar 2018 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Bad Cannstatt KlösterleDas Stadtmuseum Stuttgart kann sich auch für das Jahr 2017 über hohen Zuspruch bei den Besuchern in den Museen der Museumsfamilie sowie im Stadtlabor freuen. Insgesamt 26.866 Besucher haben die drei Stadtteilmuseen in Bad Cannstatt, Plieningen und Möhringen sowie das Städtische Lapidarium, das Museum Hegel-Haus und das Stadtlabor, eine Mitmachwerkstatt für Kinder und Jugendliche, besucht.

Seit Dezember 2016 zeigt das Stadtmuseum Bad Cannstatt in der historischen Anlage des Klösterle die neue Dauerausstellung „Panorama Cannstatt“. Das Museum konnte sich nach der Neukonzeption der Dauerausstellung über ein großes Besucheraufkommen freuen. 4.408 Besucher haben sich die neue Dauerausstellung und die beiden Sonderausstellungen im Jahr 2017 angeschaut.

Das Museum Hegel-Haus im Geburtshaus von Georg Wilhelm Friedrich Hegel dokumentiert das Leben des Philosophen und führt auf einen historischen Streifzug durch „Stuttgart zur Zeit Hegels 1770-1831“. 2017 hat dieses Spezialmuseum 8.428 Besucher mit seinen philosophischen Themen erreicht.

Das Städtische Lapidarium, das in einem romantischen Garten gelegen ist, hat 2017 wieder ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm für Erwachsene und auch für Kinder unter freiem Himmel geboten. 8.600 Besucher flanierten während den Öffnungsmonaten von Mai bis September durch die historische Parkanlage und entdeckten die steinernen Zeitzeugen Stuttgarts.

Das Stadtlabor ist eine Werkstatt für Kinder und Jugendliche zu den Themen Architektur und Stadt. 4.078 Schüler und Kindergartenkinder haben 2017 an den Angeboten zum Bauen, Experimentieren, Planen, Ausstellen und Erkunden von Stuttgart teilgenommen. Das Stadtlabor hat seit 2011 an seinem Interimsstandort in der Kriegsbergstraße geöffnet, bevor es mit Eröffnung des Stadtmuseums Stuttgart in das Wilhelmspalais umziehen wird.

K-Mö-SpitalhofIn Plieningen wird im Heimatmuseum in der Zehntscheuer die Plieninger und Birkacher Geschichte erzählt. Das ausschließlich am Wochenende geöffnete Museum hatte im Jahr 2017 822 Besucher.

Das ehrenamtliche betriebene Heimatmuseum Möhringen öffnet zwei Stunden in der Woche seine Türen. Die ehrenamtlichen Helfer haben 2017 eine Wechsel- ausstellung realisiert und 530 Gäste gezählt.

Der Eintritt in alle Museen ist frei.

Fotos, Blogarchiv

Stuttgart 21: OB Kuhn zum Aufsichtsratsbe- schluss der Deutschen Bahn: „Der Bund muss endlich in Verantwortung gehen“

Info der Stadt Stuttgart

S21-BahnhofOberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Freitag, 26. Januar, zu den Beschlüssen des Bahn-Aufsichtsrats vom selben Tag erklärt: „Die Bahn baut Stuttgart 21, nicht die Stadt. Dazu haben wir einen Finanzierungsvertrag. Der Kostendeckel für die Stadt Stuttgart gilt, wir werden uns an Mehrkosten nicht beteiligen.“
Verschiebung der Inbetriebnahme des unterirdischen Bahnhofs sei eine enorme Belastung für die Stadt: „Nicht nur, dass die Bürgerinnen und Bürger die Baustellen mit ihrem Lärm und Staub und den Verkehrsbeeinträchtigungen immer länger ertragen müssen. Die Verschiebung hat schwerwiegende Folgen für die städtebauliche Entwicklung der Landeshauptstadt.“ Immerhin seien im zukünftigen Rosenstein-Quartier der Bau von 7500 Wohnungen und bedeutsamer Kultureinrichtungen geplant. Kuhn: „All das können wir für die Menschen in Stuttgart und der Region nun erst sehr viel später bauen.“

Der OB verlangte: „Der Bund muss endlich in die Verantwortung für das Projekt gehen. Die künftige Bundesregierung muss die Finanzierung sicherstellen.“ Man könne Kostensteigerungen in diesem Umfang nicht einfach „auf den Tisch von Richtern legen“. Immerhin habe Kanzlerin Merkel Stuttgart 21 dereinst zum Projekt von nationaler Bedeutung stilisiert. Kuhn betonte, dass die Stadt alles getan habe, damit die Bahn Zeitverluste beim Bahnprojekt aufholen kann. „Die Bahn muss jetzt sicherstellen, dass die Stadt nicht jedes Jahr mit neuen Zeitverschiebungen konfrontiert ist“, so der OB.

Der Aufsichtsrat hatte dem Beschlussvorschlag des Vorstands zugestimmt, wonach der Gesamtwertumfang auf 7,705 Milliarden Euro festzulegen und um einen Puffer von rund 500 Millionen Euro zu ergänzen ist. Zugleich plant der Konzern mit einer Inbetriebnahme im Jahre 2025.

Foto, Sabine

Wasserrohrbruch in der Alfdorfer Straße

Posted by Klaus on 26th Januar 2018 in In und um Gablenberg herum

Seit ca 14 Uhr ist die EnBW auf der Suche nach dem Leck. Etwa 70 Haushalte werden mit Trinkwasser aus der Flasche versorgt. Die EnBW versucht das Leck heute noch abdichten zu können.

Siehe auch: stuttgarter-nachrichten – stuttgart-ost-wasserrohrbruch-haushalte-sitzen-auf-dem-trockenen

Fotos, Andys Pictures and Press/Event- & Pressefotografie

Nutzungskonzeption für Stadtmuseum beschlossen

Posted by Klaus on 26th Januar 2018 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Ein Haus und gesellschaftliches Labor für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter

K-sm-WilhelmspalaDer Stuttgarter Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 25. Januar der angepassten Nutzungskonzeption für das Stadtmuseum zugestimmt. Einen Tag zuvor hatte Kulturbürgermeister Dr. Fabian Mayer bekanntgegeben, dass die Einrichtung künftig den Namen „STADTPALAIS – Museum für Stuttgart“ tragen soll.
Mit der geplanten Eröffnung des Stadtmuseums im April setzt die Landeshauptstadt einen weiteren kulturpolitischen Meilenstein. Die zentrale Lage und das räumliche Potenzial des Wilhelmspalais bieten die Chance, ein neues kulturelles Zentrum zu schaffen, das für viele Zielgruppen attraktiv ist. Es soll ein Haus für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter sein, in dem sie sich mit der Geschichte ihrer Heimatstadt auseinandersetzen, zu den aktuellen Fragen der Gegenwart Stellung nehmen und die Zukunft der Stadt denken und diskutieren können. Es soll zu einem „Wohnzimmer“ der Stuttgarter werden. Das Stadtpalais versteht sich als offenes und einladendes Forum, als eine Art gesellschaftliches Labor.

Die Einbeziehung der Besucher und Nutzer in die Aktivitäten des Hauses und eine aktive Vermittlungsarbeit sind integrale Bestandteile des Leitbildes. Das Stadtpalais soll zu einem kulturellen Kraftwerk, einem lebendigen und urbanen Ort der gesamten Stadtgesellschaft werden. Das dies gelingen kann, hat die prozessuale Voreröffnung bisher deutlich und eindrucksvoll gezeigt: Seit September vergangenen Jahres füllten Architektur-, Hip-Hop- und Techno-Tage das historische Gebäude mit neuem Leben – und die Stuttgarter haben ihren neuen Kulturstandort im Herzen der Stadt mit großem Interesse angenommen. Insgesamt rund 37.000 Besucher kamen ins interimsweise geöffnete Wilhelmspalais zu Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen. Vom 8. bis 11. Februar ist der Stuttgarter Filmwinter zu Gast, und im März wird das Stadtpalais bei den Stuttgart Krimi-Nächten zum Krimi-Palais. Mit der Langen Nacht der Museen am 17. März findet die Zwischennutzung dann ihren Abschluss.

Nach ausführlichen Diskussionen in zwei Kolloquien über eine noch breitere Öffnung des Stadtmuseums zur Stadtgesellschaft hin, hatte der Gemeinderat im September 2016 eine Reihe von Eckpunkten beschlossen. Diese sowie die Umsetzung der genannten Grundsätze wirken sich auf die Nutzungskonzeption aus.
Raumprogramm
Das Gartengeschoss ist vor allem für Kinder gedacht. Hier soll eine zentrale Kinderausstellung zum Thema Stadtentwicklung in Stuttgart die kleinen Besucher begeistern. Es wird eine Art „Raum-Plan-Spiel“ entwickelt, in dem sich Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit ihrer Heimatstadt spielerisch auseinandersetzen können.

Das Erd- sowie das Zwischengeschoss sind Veranstaltungen vorbehalten und können unabhängig vom Museumsbetrieb genutzt werden. Der Saal „Marie“ fasst bis zu 120 Personen und ist mit Veranstaltungstechnik ausgestattet, der Salon „Sophie“ ist ohne Technik und für kleinere Veranstaltungen und Ausstellungen gedacht. Hinzu kommt das Foyer mit Platz für gut 400 Menschen.Die Veranstaltungsflächen sollen grundsätzlich auch für öffentliche Veranstaltungen vermietet werden, wobei darauf geachtet werden soll, dass die jeweiligen Veranstaltungen zur inhaltlichen Ausrichtung des Hauses passen.

Im ersten Obergeschoss erzählt die Dauerausstellung „Stuttgarter Stadtgeschichten“, und im zweiten Stockwerk laden jährlich zwei Sonderausstellungen zum Besuch ein.
Nutzungskonzept
Das Museum wird an sechs Tagen in der Woche von 10 bis 18 Uhr zugänglich sein, Montag ist Ruhetag. Das Café wird unabhängig vom Museumsbetrieb voraussichtlich täglich ab 10 Uhr an allen Tagen der Woche geöffnet sein, mit Schließzeiten zwischen 22 und 1 Uhr im Innen- sowie an allen Tagen bis 22 Uhr im Außenbereich. Der Besucherservice soll von der Rudolf-Sophien-Stift gGmbH betrieben werden, einem Träger der freien Wohlfahrtspflege mit Werkstatt für behinderte Menschen. Für die Vergabe ist ein Beschluss des Verwaltungsausschusses erforderlich.

Die Ausstellung als klassisches Element eines Museums ist nur ein Teil des Konzepts im Stadtpalais. Daneben treten Veranstaltungen, digitale Vermittlungsformen, Feste, Festivals, museumspädagogische Angebote und Aktionen im Stadtraum als wichtige Instrumente musealer Arbeit. All diese Angebotsformen sind mehr als ein Begleitprogramm von Ausstellungen. Sie entwickeln eigenständige, publikumswirksame und gesellschaftlich relevante Formate. Das Stadtmuseum Stuttgart entwickelt und realisiert, in der Regel in Kooperation mit Partnern aus der Stadt, bis zu 40 Veranstaltungen im Jahr selbst, die das Haus als lebendigen Ort des kulturellen Lebens etablieren.
Gastronomie als „Kulturpartner“
Nach dem Beschluss des Gemeinderats von 2016 wird der gastronomische Betrieb an einen externen Partner verpachtet. Dieser soll mehr sein als ein klassischer Museumscafé-Pächter. Er sollein „Kulturpartner“ sein, der über den Betrieb eines Kulturcafés hinaus das Haus mit Leben füllt und für breitere Zielgruppen über die Öffnungszeiten des Museums hinaus erschließt. Das genaue Konzept wird mit dem künftigen Pächter zusammen erarbeitet. Geplant ist, an etwa140 Tagen im Jahr das Stadtpalais mit Veranstaltungen zu bespielen. Der gastronomische Partner soll in enger Abstimmung und mit Zustimmung des Stadtmuseums rund 100 Veranstaltungen in Eigenregie organisieren.

Durch die Verlagerung der Gastronomie vom Obergeschoss ins Erdgeschoss istein attraktives Museumscafé entstanden, das unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums betrieben werden kann. Insgesamt stehen 48 Sitzplätze innen und 20 Plätze im Außenbereich auf der Brücke hin zur Urbanstraße zur Verfügung. Für alle Veranstaltungen, die nicht vom Stadtmuseum selbst oder in Kooperation mit Dritten durchgeführt werden, soll der gastronomische Partner die Vermietungen der Veranstaltungsräume organisieren und durchführen.
Änderung in der Personalstruktur
Die fortgeschriebene Konzeption für Nutzung und Betrieb hat auch Auswirkungen auf die Personalstruktur. Den zu den Stellenplänen 2016/2017 geschaffenen 7,25 Stellen lag noch das alte Betriebskonzept zugrunde. Für die Planung und Umsetzung der museumseigenen Veranstaltungen wird eine Stelle für das Veranstaltungsmanagement notwendig. Ihr werden auch Aufgaben zugewiesen, die im Zusammenhang mit dem Manfred-Rommel-Stipendium stehen. Eine Verwaltungsfachkraft „Marketing, Kommunikation und Betrieb“ ist für den Betrieb des Hauses, die Zusammenarbeit mit dem externen Besucherservice und für die Abstimmung mit dem gastronomischen Partner zuständig. Ein Haustechniker soll den Hausingenieur unterstützen und die Öffnungszeiten abdecken. Dazu werden bereits geschaffene Stellen umgewidmet.

In den Haushaltsplanberatungen hat der Gemeinderat am 15. Dezember 2017 den freien Eintritt in die Dauerausstellung beschlossen. Für verschiedene Leistungen soll eine Gebühr erhoben werden. Insgesamt wird darauf geachtet, dass alle Gebühren vergleichsweise niedrig angesetzt werden, um möglichst keine Zielgruppen vom Besuch und der Nutzung von Angeboten auszuschließen. Die Gebührenordnung muss noch beschlossen werden.

Foto, Klaus