Archive for Dezember 3rd, 2019

Verkehrsüberwachung stellt drei neue teilstationäre Blitzer auf

Posted by Klaus on 3rd Dezember 2019 in Stuttgart

Info

Die Verkehrsüberwachung der Landeshauptstadt Stuttgart nimmt drei neue mobile Geschwindigkeitsmessanlagen – sogenannte „teilstationäre“ Blitzer – in Betrieb.

Derartige Anlagen gehören in Frankreich und der Schweiz schon länger zum Straßenbild. In Deutschland steigt ihre Verbreitung innerorts wie außerorts. Die erste Anlage ist am Montag, 2. Dezember, im Seeblickweg in Stuttgart-Hofen aufgestellt worden. Am Dienstag, 3. Dezember, werden die zwei weiteren Anlagen im Bereich Am Neckartor und an der Pragstraße positioniert.

Verkehrsüberwachung stellt drei neue teilstationäre Blitzer auf

Im Seeblickweg in Stuttgart-Hofen ist am Montag, 2. Dezember, einer von drei teilstationären Blitzern aufgestellt worden. Die Anlage verbleibt dort mindestens eine Woche.
Foto: Thomas Wagner/Stadt Stuttgart

Die Verkehrsüberwachung der Stadt Stuttgart hat bereits testweise Erfahrungen mit diesen modernen und mobilen Messanlagen an der Planckstraße und Am Neckartor gesammelt.

Susanne Scherz, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr beim Amt für öffentliche Ordnung, sagte: „Die Auswertungen haben gezeigt, dass sich überhöhte Geschwindigkeitsspitzen nachhaltig reduzieren lassen.“ Schon jetzt werden die Verkehrsteilnehmer an vielen Stellen in Stuttgart über Anzeigetafeln auf ihre Fahrgeschwindigkeit hingewiesen. „Künftig erfolgen in Stuttgart vermehrt Kontrollen – an verschiedenen Standorten und auch nachts. Unser Ziel ist es, zu schnelles und unfallträchtiges Fahren zu vermeiden und durch eine Harmonisierung des Verkehrsflusses den Schadstoffausstoß zu vermindern“, so Scherz weiter.

Beispielsweise an der Kreuzung Seeblickweg/Benzenäckerstraße gab es in den vergangenen Jahren tödliche Verkehrsunfälle. Polizei und städtische Verkehrsüberwachung haben ermittelt, dass es im Streckenverlauf des Seeblickwegs – insbesondere in den Nachtstunden – zu erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen kommt. Der dort nun aufgestellte teilstationäre Blitzer verbleibt dort mindestens eine Woche.

Anlagen sind mit modernster Technik ausgestattet

Der Leiter der städtischen Verkehrsüberwachung, Joachim Elser, erklärte: „Die teilstationären Messanlagen sind als Anhänger mobil einsetzbar und verfügen über modernste, digitale Verkehrsüberwachungstechnik.“ In den Anhängern seien Mess- und Kameratechnik mit eigener Stromversorgung über Batterien verbaut. „Sobald sie installiert und justiert sind, können sie mehrere Tage lang mehrere Fahrstreifen gleichzeitig überwachen“, sagte Elser. Ihm zufolge seien die Anhänger sehr gut vor Vandalismus geschützt.

Laut Auskunft des Amts für öffentliche Ordnung ermöglichen teilstationäre Geschwindigkeitsmessanlagen die gleichzeitige Überwachung von zwei Fahrtrichtungen – je nach Standort auch über mehrere Fahrstreifen. Dabei arbeitet das System – abhängig vom Verkehrsaufkommen – dank seines Akkubetriebs bis zu einer Woche autark, vergleichbar mit einer stationären Anlage. Das System ist in einem versenkbaren und anschlagsicheren Anhänger untergebracht und kann jederzeit an einen neuen, geeigneten Standort verbracht werden. Durch den drehbaren Aufsatz kann der Anhänger frei aufgestellt werden, was die Einsatzmöglichkeiten um ein Vielfaches erhöht.

Maßnahme beugt einem erhöhten Schadstoffausstoß im Straßenverkehr vor

Der Betrieb der teilstationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen sind Bestandteil der Maßnahme „Digitale Verkehrsflussoptimierung“ des Green City Masterplans der Landeshauptstadt Stuttgart. Mit der Verstetigung des Verkehrsflusses werden erhöhte Beschleunigungen reduziert, die sonst zu überproportionalem Stickoxid-Ausstoß führen. Daher werden die Anlagen auch an Tempo-40-Strecken zum Einsatz kommen.

Kulturveranstaltung im Uhlbacher Rathaus am 4.12.2019, 19.30 Uhr

Mittwoch, 4.12.2019, 19:30 Uhr,, Rathaus

BAIKALSEE – Banja, Burjatien, Babuschka
Multimediashow von Frank Riedinger

Der Autor, bekannt als ausgewiesener Mongoleiexperte, berichtet dieses Mal von Erlebnissen und Begegnungen während seiner Reisen nach Südsibirien und in die Baikalregion, wo ihn neben der faszinierenden Landschaft vorallem die Menschen voller Lebensfreude beeindrucken. Dabei sind spannende Geschichten entstanden wie die von der alten Siedlerin Babuschka. Er besucht die Fischer des Baikals und steigt auf den Schamanenfelsen auf der Insel Olchen mit einem beeindruckenden Rundblick auf das blaue Auge der Welt, wie der Baikalsee auch genannt wird.Er besucht das Kloster Iwolginsk, in dem sich die Mumie eines buddhistischen Lamas seit mehreren Jahrzehnten auf unerklärliche Weise nahezu unversehrt gehalten hat.

Eintritt: 8 € / Mitglieder 6 €

Eintrittskarten/Sitzplätze können reserviert werden unter 0711 9325805 (AB) oder info@kulturforum-uhlbach.de
Mit freundliche Grüße
Wolf Wölfel
1. Vorsitzender Kulturforum Uhlbacher Rathaus

Foto vom Veranstalter

Spende für mehr Mobilität: Mercedes-Benz übergibt Vito Tourer an das bhz Stuttgart e.V.

Posted by Klaus on 3rd Dezember 2019 in Stuttgart

Presseinfo

Stuttgart. Dank einer Initiative des Innovationslabors der Mercedes-Benz AG, Lab1886, überreicht Mercedes-Benz einen rollstuhlgerechten Vito Tourer an das bhz Stuttgart e.V. Der Umbau des Vans erfolgte durch den Aufbauhersteller AMF-Bruns GmbH & Co. KG. Die Firma ist spezialisiert auf Fahrzeugumrüstungen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

Foto, Daimler, Dank einer Initiative des Innovationslabors der Mercedes-Benz AG, Lab1886, überreicht Mercedes-Benz einen rollstuhlgerechten Vito Tourer an das bhz Stuttgart e.V. (v.l.n.r. Susanne Hahn, Leiterin des Lab1886 Global, Irene Kolb-Specht, Vorstandsvorsitzende des bhz Stuttgart e.V.)

Der 3. Dezember 2019, Tag der Übergabe des Mercedes-Benz Vito an das bhz, ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Für Susanne Hahn, Leiterin des Lab1886, ein besonderer Grund, der barrierefreien Mobilität jedes Einzelnen in der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit zu schenken: „Wir sind stolz auf das langjährige Engagement von Mercedes-Benz für Menschen mit Behinderung und freuen uns, diesen passgenau umgerüsteten Vito an das bhz Stuttgart übergeben zu können. Gerade beim Lab1886 schauen wir ganz genau auf herausragende Projekte und Initiativen für mehr Mobilität im Alltag – und das schließt alle Menschen und Bedürfnisse mit ein.“

Der an das bhz Stuttgart gespendete Mercedes-Benz Vito verfügt über einen Heckausschnitt mit Auffahrrampe für Rollstuhlfahrer. Das Fahrzeug kann so über die Heckrampe mit dem Rollstuhl befahren werden. Über ein Personen- und Rollstuhlrückhaltesystem wird der Rollstuhl am Fahrzeugboden befestigt und die Person sicher transportiert. Dadurch kann ein Mensch im Rollstuhl sitzend bequem befördert werden. Alternativ können zwei Personen auf zwei Drehklappsitzen Platz nehmen. Auf den weiteren Sitzplätzen ist Raum für vier Passagiere.

„Barrierefreie Mobilität spielt für unsere Arbeit und für Menschen mit Behinderung eine große Rolle“, sagt Irene Kolb-Specht, Vorstandsvorsitzende des bhz Stuttgart e.V. „Durch den neuen Vito können Bewohner und Beschäftigte im Rollstuhl beispielsweise problemlos an unseren zusätzlichen Sport- und Kulturangeboten teilhaben. Vielen Dank für diese großartige Spende gerade an diesem symbolischen Tag.“

Mehr Mobilität dank eingebauter Fahrhilfen

Bei komplexeren Lösungen, die einen großen Eingriff in die Fahrzeugergonomie erfordern, zählt Mercedes-Benz auf die Hilfe von spezialisierten Aufbauherstellern. In diesem Zuge hat die Firma AMF-Bruns GmbH & Co. KG den Umbau des Mercedes-Benz Vito vorgenommen. Unter anderem wegen seiner besonderen Heckausschnitt- und Rampenlösung für den Transport von Rollstuhlfahrern ist das Unternehmen zum VanPartner von Mercedes-Benz geworden.

Engagement für Menschen mit Behinderung

Der diakonische Träger bhz Stuttgart e.V. bietet zahlreiche Angebote für Menschen mit Behinderung: von beruflicher Bildung, Arbeit in anerkannten Werkstätten oder stationären und ambulanten Wohnangeboten bis hin zur Seniorenbetreuung. Im Süden Stuttgarts betreibt der Verein die Stammwerkstatt Fasanenhof mit derzeit rund 160 Arbeitsplätzen. Der Schwerpunkt der Werkstatt liegt auf industrieller Fertigung. Im Norden befindet sich das WerkHaus Feuerbach mit aktuell 150 Arbeitsplätzen und einem Fokus auf Dienstleistungen.

Gänsheide – In Gleisbereich gefahren

Posted by Klaus on 3rd Dezember 2019 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht 3.12.

Ein 77 Jahre alter Opel Fahrer und eine 73 Jahre alte Smart-Fahrerin sind am Dienstagnachmittag (03.12.2019) in der Pischekstraße aus noch nicht abschließend geklärter Ursache hintereinander in den Gleisbereich der Straßenbahn gefahren. Der 77-Jährige war gegen 15.35 Uhr in der Pischekstraße Richtung Waldebene Ost unterwegs, hinter ihm fuhr die 73 Jahre alte Frau. Der Mann kam auf Höhe der Hausnummer elf möglicherweise aufgrund der tiefstehenden Sonne mit seinem Opel nach links von der Fahrbahn ab und geriet in den Gleisbereich. Die 73 Jahre alte Frau fuhr hinter ihm ebenfalls in den Gleisbereich. Nachdem der Opelfahrer ausgestiegen war und sich kurz mit der Frau unterhalten hatte, stieg er wieder in sein Auto und bekam dabei offenbar gesundheitliche Probleme. Mitarbeiter des Rettungsdienstes, darunter ein Notarzt, kümmerten sich um den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Stadtbahnverkehr war während der Unfallaufnahme in stadtauswärtiger Richtung gesperrt. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch nicht bekannt.

Foto, Blogarchiv

Ost – Gasaustritt in Mehrfamilienhaus

Posted by Klaus on 3rd Dezember 2019 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht 3.12.

Nach einem Gasaustritt in einem Mehrfamilienhaus an der Haußmannstraße sind am Montagabend (02.12.2019) die Anwohner vorsorglich evakuiert worden. Bewohner alarmierten Polizei und Feuerwehr, nachdem sie gegen 18.30 Uhr deutlichen Gasgeruch im Bereich des Wohnhauses wahrnahmen. Die Feuerwehr stellte daraufhin ein Gasleck mit Verpuffungen im Haus fest. Polizeibeamte sperrten daraufhin den Bereich um das Gebäude ab und die Feuerwehr evakuierte 17 Anwohner, die während der Dauer des Einsatzes in einem bereitgestellten Wärmebus unterkamen. Nach Unterbrechung der Stromzufuhr begab sich die Feuerwehr auf die Suche nach der Ursache des Lecks und identifizierte einen defekten Gaskessel im Keller des Hauses als Quelle. Die Feuerwehrleute versorgten und sicherten das Leck. Anschließend kehrten die Anwohner gegen 21.00 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurück, die Polizei hob die Straßensperre gegen 21.05 Uhr wieder auf. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, es kam zu entsprechenden Verkehrsstörungen im Bereich des Ostendplatzes.

Foto, Basti Steegmüller