Tarifkonflikt Deutsche Post AG: Streiks in allen 83 Briefzentren

Posted by Klaus on 13th Mai 2015 in Allgemein

K-Briefzentrum-WNPM Ver.di 13.05.2015

Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutschen Post AG um die Arbeitszeit der 140.000 Tarifkräfte erhöht die Gewerkschaft mit flächen- deckenden Streikmaßnahmen den Druck. Beginnend Dienstag und über die Nacht zum Mittwoch (13. Mai 2015) habe ver.di in allen 83 Briefzentren zum Arbeitskampf aufgerufen. Die Arbeitsniederlegungen würden zum Teil auch am heutigen Tage andauern. Ebenso sei es in anderen Bereichen wie dem Fahrdienst oder der Großkundenannahme zu Arbeitsniederlegungen gekommen. Die Postbearbeitung werde sich deutschlandweit erheblich verzögern. Auch in den kommenden Tagen würden die Streikmaßnahmen fortgesetzt.

„Die Geschäftszahlen zeigen, dass es der Deutschen Post AG gut geht. Zugleich will man den Beschäftigten an den Kragen. Wir erwarten vom Arbeitgeber endlich ein vernünftiges Angebot“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis.

ver.di fordert eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich, um den von der Deutschen Post AG gebrochenen Vertrag zum Schutz vor Fremdvergabe zu kompensieren. Ein von der Deutschen Post AG am Wochenende vorgelegtes Angebot hatte die zuständige Konzerntarifkommission am 11. Mai als „Mogelpackung“ abgelehnt. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 20./21. Mai in Königswinter bei Bonn statt.

Siehe einen Bericht im SWR Post soll Druck auf Streikende ausgeübt haben

Foto, Blogarchiv

2 Responses to “Tarifkonflikt Deutsche Post AG: Streiks in allen 83 Briefzentren”

  1. stratkon sagt:

    Hallo,

    also vom Streik bemerke ich nichts. Ich habe heute meine Briefpost bekommen – so wie an jedem Werktag. Natürlich wünsche ich den Streikenden viel Erfolg bei der Durchsetzung ihrer Forderungen.

    stratkon

  2. Klaus sagt:

    Stratkon,

    da werden noch Einige nichts bemerkt haben. Das Wort STREIK ist wohl zu viel in der Presse und in den Gesprächen. Keiner weiß mehr worum es eigentlich geht.

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