Archive for Februar, 2016

Stuttgart Wangen – Wochenmarkt bleibt ganzjährig in der Kelter

Posted by Klaus on 25th Februar 2016 in Fotos, Stuttgart Wangen

Nach einem Bericht der cannstatter-zeitung./-wochenmarkt-bleibt-ganzjaehrig-in-der-kelter- gibt es in den Sommermonaten keinen Markt mehr vor dem Rathaus. Die Marktbeschicker haben sich bei einer Umfrage der Märkte Stuttgart für diese Regelung ausgesprochen.

Fotos, Blogarchiv

Anna Beresas psychologische Tragikomödie – GRÜNER SEE. ROTES WASSER

PRESSEMITTEILUNG

Vladislav Grakovskiy inszeniert Anna Beresas psychologische Tragikomödie

GRÜNER SEE. ROTES WASSER im Theater Atelier / Uraufführung 12.3.

Am 12. März um 20 Uhr feiert Anna Beresas psychologische Tragikomödie Grüner See. Rotes Wasser ihre Uraufführung im Theater Atelier.
Jeder Mensch ist ein Individuum, ein Unikat mit eigenen Vorstellungen von richtig und falsch. Was verbindet uns miteinander? Wie kommen wir in diesem Wirrwarr aus Eigensinn und Missverständnissen zurecht? Wie Watzlawick feststellte, gibt es nicht nur eine einzige Wirklichkeit.
Wie eignen wir uns an die Wirklichkeit der anderen zu verstehen und zu akzeptieren. Wie lernen wir Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen? Genau diese Fragen macht die Autorin zum Gegenstand ihres Stücks. Mit einer wilden Mischung aus Unterhaltung, Ironie, Mysterium und Spannung stellt sich Beresa einem der wichtigsten Themen des Lebens: der zwischenmenschlichen Kommunikation und dem Miteinander.
In der Regie von Vladislav Grakovskiy spielen Julia Mary und Robert Velemir.
Gruener-See1Für das Bühnenbild ist Marcus Bendel und das Kostümbild ist Larisa Kamysina verantwortlich. Die Choreografie übernimmt Ruslan Rogachewsky.
Grüner See. Rotes Wasser ist im Theater Atelier im ersten Halbjahr insgesamt fünfmal zu erleben.
Grüner See. Rotes Wasser beschreibt das mühsame, intensive und skurrile Leben zweier Menschen, die in den Netzen gegenseitiger Vorwürfe und Aufregungen gefangen sind. Ein Sujet, das zeitlos übertragbar ist.
Ein mürrisch-melancholischer Sohn, seine hundertzwölfjährige Mutter und ihrer fröhliche und einfallsreiche Pflegerin, abgeschnitten von der Außenwelt und schmorend im eigenen Saft.
Zwischen Wahrheit und Wahnsinn drehen sich alle Geschichten jedes Mal um dieselben Fragen. Wer ist die hübsche, neue Nachbarin Clara, die andauernd nach Kerzen fragt? Warum quietscht die alte Schaukel? Und am allerwichtigsten: ist der naheliegende See nun rot oder grün?
Eine psychologische Tragikomödie mit Einflüssen von Beckett und Tschechow.
Die Autorin Anna Beresa Die 41-Jährige zeitgenössische Autorin lebt in der Ukraine in Dnipropetrowsk.
Ihre Werke sind moderne und metaphorische Parabeln, die von zwischenmenschlichen Beziehungen erzählen. 2012 gewann sie mit dem Stück Grüner See. Rotes Wasser den Hauptpreis des Internationalen Dramawettbewerbs Badenweiler.
In der Inszenierung von Vladislav Grakovskiy stehen Julia Mary und Robert Velemir auf der Bühne.
Für Velemir ist Grüner See. Rotes Wasser die erste Premiere im Theater Atelier.
Julia Mary ist seit der Saison 2013/2014 als Schauspielerin im Theater Atelier tätig.
In der letzten Spielzeit war sie unter anderem in Nasreddin vs. Eulenspiegel und Der Nussknacker. Kein Ballett zu erleben.

Weitere Informationen unter theateratelier.eu

Weitere Vorstellungen 26.3 / 22.4 / 22.5 /19.6

Kartenreservierung
Telefonisch unter 0176 63 11 44 11 oder unter www.theateratelier.eu
sowie direkt an der Kartenkasse des Theaters
Weitere Informationen und Kontakt
Email info(at)theateratelier.eu
Theater Atelier Stöckachstraße 55 70190 Stuttgart
Telefon 0176 63 11 44 11 oder 0176 72 14 89 95

Foto, theateratelier

Stuttgart Ost – Mann ausgeraubt – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 24th Februar 2016 in In und um Gablenberg herum
Polizeibericht

Mineralbad LeuzeDrei Unbekannte haben am Dienstag (23.02.2016) an der Straße Am Leuzebad einen 39-jährigen Mann niedergeschlagen und ausgeraubt. Die Täter warteten kurz vor 12.00 Uhr auf ihr Opfer, nachdem sie bereits zuvor in der Sauna des dortigen Bades mit dem 39-Jährigen in Streit geraten waren. Sie schlugen ihn nieder, raubten ihm unter anderem sein Handy, EC-Karten sowie einen Verbundpass und flüchteten in Richtung Haltestelle Mineralbäder. Einer der Täter ist zirka 18 bis 19 Jahre alt, zirka 170 bis 175 Zentimeter groß und schlank. Er hatte schwarze kurze Haare und trug eine blaue Jeans und eine braune Jacke mit Pelzbesatz. Der zweite Täter ist zirka 20 Jahre alt, zirka 180 bis 185 Zentimeter groß und schlank. Er hatte ebenfalls schwarze kurze Haare und trug eine dunkle Jacke sowie ein weißes T-Shirt mit einem Aufdruck des Boxers Muhammad Ali. Der dritte Täter ist ebenfalls zirka 20 Jahre alt, 170 bis 180 Zentimeter groß und schlank. Er hatte einen hellbraunen Bart und trug eine Hose mit Tarnmuster, eine dunkle Jacke und ein schwarz-weißes Halstuch.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Raubdezernat unter der Rufnummer 8990-5778 in Verbindung zu setzen.

Foto, Blogarchiv

SSB – Neue Stadtbahnen der Serie S-DT 8.14 – Erste Fahrzeuge im Rohbau fertig

Pressemitteilung der SSB vom 24.02.2016

SSB-img_2484-1Die ersten Rohbauten der neuen Stuttgarter Stadtbahnwagen sind fertiggestellt. Am 23. Februar nahm ein Werkstatt-Team der SSB die ersten beiden Fahrzeuge im Rahmen der so genannten Erstmusterprüfung ab. Die Rohbauten werden im Auftrag des Fahrzeugherstellers Stadler durch die Firma Waggonbau Niesky GmbH in Niesky (Sachsen) gefertigt.

Bei der Abnahme werden sämtliche Maße des Fahrzeugs, die Qualität der Schweißnähte oder auch die Glätte der Außenhaut geprüft. Eine solche Abnahme ist Teil der SSB-Qualitätssicherung bei Stadtbahnneubeschaffungen. Nach der Abnahme werden die Fahrzeuge in Niesky noch sandgestrahlt und grundiert. Sie kommen dann ins Werk Reinickendorf von Stadler zur Lackierung. Dann steht ein dritter Umzug an, nämlich ins Montagewerk von Stadler nach Pankow. Die Auslieferung des ersten Fahrzeugs ist vor Weihnachten 2016 geplant.

Rund 80 Millionen Euro kosten die 20 Fahrzeuge der Serie S-DT 8.14, die die SSB ohne jegliche Zuschüsse finanzieren muss. Nach der Auslieferung dieser Serie wird die SSB dann insgesamt 204 Stadtbahnen im Bestand haben. Die ersten Stadtbahnen von 1985 sind – teilweise modernisiert – nach wie vor täglich auf Stuttgarts Gleise unterwegs.

Foto, SSB

Stuttgart Ost / Bad Cannstatt – Trickdiebstähle – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 24th Februar 2016 in In und um Gablenberg herum

Polizeimeldung

S-Polizei-2222Ein Unbekannter hat am Dienstag (23.02.2016) im Stuttgarter Osten unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer 90 Jahre alten Seniorin erlangt und dort mehrere Hundert Euro sowie ihre Scheckkarte gestohlen. In Bad Cannstatt haben sich zwei Männer als Fernsehtechniker ausgegeben und einer 75-Jährigen mehrere Zehntausend Euro und einen Ausweis gestohlen. In Stuttgart-Ost gab sich der mutmaßliche Dieb als Wasseruhrenableser aus und gelangte mit diesem Trick gegen 16.00 Uhr in die Wohnung der betagten Dame. Dort stahl er mehrere Hundert Euro Bargeld und eine Scheckkarte nebst zugehöriger PIN. Nach dieser Tat gelang es dem Täter trotz umgehender Sperrung der Karte, an einem Geldautomaten an der Königstraße Geld abzuheben. Die 90-Jährige beschreibt den Mann als circa 30 Jahre alt und etwa 160 Zentimeter groß. Er erschien südländisch, sprach jedoch dialektfrei deutsch, hatte einen Dreitagebart und trug eine schwarze Jacke. Die 75-jährige Cannstatterin ließ zwei Männer in ihre Wohnung, die vorgaben, die Kabelsteckdosen ihrer Fernsehanschlüsse überprüfen zu müssen. Während der eine die Seniorin mit seiner „Arbeit“ ablenkte, stahl der andere aus einem Schrank mehrere Zehntausend Euro und einen Ausweis ihres Mannes. Das Opfer beschreibt die beiden als zirka 30 bis 40 Jahre alt. Einer hatte kurze dunkle Haare und sprach deutsch ohne Akzent. Der andere hatte ebenfalls dunkle Haare, die an den Seiten rasiert und oben länger waren. Beide waren dunkel gekleidet.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 8990-5778 in Verbindung zu setzen.

Foto, Blogarchiv

Aussichtspunkte Uhlandshöhe und Geroksruhe werden vorläufig nicht instandgesetzen

Posted by Klaus on 24th Februar 2016 in Fotos, In und um Gablenberg herum

Die Begründung gibt es unter buergerhaushalt-stuttgart/vorschlag/13207

Siehe hierzu auch einen Bericht in der cannstatter-zeitung/-steinschlag-auf-der-uhlandshoehe-

Fotos, Basti CZ, Sabine und Klaus

Ausstellung: MANDY FRIEDRICH – KEIN SCHÖNER LAND

Feldeinwaerts 60x140

 

 

 

 

 

Feldeinwärts, 2013, Öl auf Leinwand, 60×140 cm

Sie sind herzlich eingeladen zu unserer kommenden Ausstellung:

MANDY FRIEDRICH – KEIN SCHÖNER LAND
Malereien

Vernissage: 04.03.2016, 18-21 Uhr
Dauer der Ausstellung: 5.3.02.04.2016
Geöffnet: DI–SA, 12–18 Uhr

Finissage: Sonntag, 03.04.2016, 15-19 Uhr

Mandy Friedrich, geboren 1977 in Meerane/Sachsen, studierte Malerei und Grafik an der Hfbk Dresden bei
Prof. Siegfried Klotz und Elke Hopfe, von 2005-07 war sie Meisterschülerin bei Prof. Ralf Kerbach. Mandy Friedrich lebt und arbeitet in Dresden, erhielt zahlreiche Auszeichnungen – Freiberger Kunstförderpreis,
Stipendium Tbilissi/ Georgien, Canalettopreis, Gerstäckerpreis und Palais-Sommer Dresden.

Ihre klassischen Ölmalereien waren bereits in zahlreichen nationalen und internationalen (Holland, Georgien, Tschechien) Ausstellungen, u.a. 2013 in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe „Boys N?Girls“, zu sehen.

Die GALERIE Z zeigt sie in der zweiten Einzelausstellung mit aktuellen Landschaftsmalereien.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mit freundlichen Grüßen

Heidrun & Stefan Zimmermann

GALERIE Z
Firnhaberstraße 5A, 70174 Stuttgart 
Fon +49 711 3151 8388
info@galeriez.net

Info und Foto, Galerie Z

EnBW erhält Baugenehmigungen für Rückbau-Infrastruktur am Standort Neckarwestheim

Posted by Klaus on 23rd Februar 2016 in Allgemein

Pressemitteilungen

Reststoffbearbeitungszentrum und Standort-Abfalllager sind Eckpfeiler für einen zügigen und effizienten Rückbau

Neckarwestheim1Karlsruhe. Die EnBW hat vom Landratsamt Heilbronn die Baugenehmigungen für die auf dem Kraftwerksgelände in Neckarwestheim geplante Rückbau-Infrastruktur für Reststoff-bearbeitung und Zwischenlagerung erhalten. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um mit dem Bau des Gebäudekomplexes – bestehend aus Reststoffbearbeitungszentrum, Standort-Abfalllager und dazugehörigem Sozial- und Infrastrukturgebäude – zeitnah starten zu können. Die Einrichtungen werden für einen zügigen und effizienten Rückbau der EnBW-Kernkraftwerke benötigt. Eine Nutzung für oder durch Dritte ist nicht vorgesehen und ist auch nicht beantragt.

In der ersten Bauphase wird damit begonnen, den Untergrund der Baufläche aufzubereiten. Hierzu werden in den nächsten Monaten zunächst Erdarbeiten durchgeführt und die Befahrbarkeit der Baufläche durch das Einbringen von Schotter verbessert. Den Zeitraum für Bau und Inbetriebnahme der Einrichtungen schätzt die EnBW insgesamt auf rund zweieinhalb Jahre. Die Fläche der Gebäude wird insgesamt rund 10.000 Quadratmeter betragen, das entspricht etwa anderthalb Fußballfeldern.

Vergleichbare Infrastruktureinrichtungen hat die EnBW auch für ihren Standort in Philippsburg beantragt. Dort rechnet die EnBW damit, dass die formale Grundlage für den Baubeginn des Gebäudekomplexes in naher Zukunft ebenfalls gegeben sein wird.

Reststoffbearbeitung reduziert Abfallvolumen und Transporte

Am Standort Neckarwestheim betreibt die EnBW Kernkraft GmbH zwei Kernkraftwerke. Block GKN I ist seit 2011 abgeschaltet und befindet sich im sogenannten Nachbetrieb. Die von der EnBW beantragte erste Stilllegungs- und Abbaugenehmigung wird für das 2. Halbjahr 2016 erwartet. Liegt sie vor, kann mit dem Rückbau von GKN I begonnen werden. Mit Block GKN II darf noch maximal bis Ende 2022 Strom produziert werden. Danach soll mit dem Rückbau auch dieser Anlage zügig begonnen werden.

Im Reststoffbearbeitungszentrum (RBZ) werden Stoffe aus dem Rückbau der Kernkraftwerke so bearbeitet, dass das Volumen radioaktiver Abfälle auf ein Minimum reduziert wird. Die EnBW geht davon aus, dass nach der Reststoffbearbeitung voraussichtlich nur noch etwa

1 Prozent der gesamten Abbaumasse als radioaktiver Abfall einzustufen sein wird. Gleichzeitig erhöht sich durch die Reststoffbearbeitung der Anteil der Reststoffe, die wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden können. Ein weiterer Vorteil einer solchen Einrichtung ist, dass Rückbau-bedingte Transporte auf ein Minimum reduziert werden können.

Die nach der Reststoffbearbeitung verbleibenden radioaktiven Abfälle fallen in die Kategorie schwach- bis mittelradioaktiv. Das bedeutet, dass sie später im Endlager Schacht Konrad eingelagert werden können. Solange Schacht Konrad aber noch nicht in Betrieb ist, ist die EnBW gemäß Strahlenschutzverordnung verpflichtet, diese Abfälle zwischenzulagern. Für die aus dem Betrieb von GKN II sowie für die aus dem Rückbau beider Blöcke in Neckarwestheim anfallenden schwach- und mittelradioaktiven Abfälle reichen die vorhandenen Lagerkapazitäten am Standort Neckarwestheim jedoch nicht aus. Um trotzdem einen zügigen und kontinuierlichen Rückbau gewährleisten zu können, muss auf dem Kraftwerksgelände ein zusätzliches vorübergehendes Standort-Abfalllager (SAL) geschaffen werden.

Die Auswirkungen von RBZ und SAL auf die Umwelt wurden umfangreich geprüft. Untersuchungen hierzu wurden sowohl von der EnBW als auch – im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums – vom Öko-Institut durchgeführt. Als Schlussfolgerung hat das Öko-Institut festgestellt, dass keine erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten sind.

Die erforderlichen Anträge für Bau und Betrieb der beiden Einrichtungen hatte die EnBW im Jahr 2014 eingereicht. Für das Standort-Abfalllager war dies konkret die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) und für das Reststoffbearbeitungszentrum die Gesellschaft für nukleares Reststoffrecycling GmbH (GNR), eine 100-prozentige EnBW-Tochter.

Information und Dialog

Die EnBW hat frühzeitig begonnen, die Bevölkerung über die geplante Rückbau-Infrastruktur zu informieren. Bereits seit 2014 wurden Informations- und Diskussionsveranstaltungen angeboten, Informationen im Internet veröffentlicht und Broschüren an die Einwohner der umliegenden Gemeinden verteilt. Auch in den jüngst im Januar 2016 im Umkreis der Standorte Philippsburg und Neckarwestheim verteilten Infobroschüren wird über die Infrastruktur-Vorhaben berichtet. Für Frühjahr/Sommer, wenn sich die Witterungsbedingungen verbessert haben, plant die EnBW für interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Info-Tag vor Ort. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen rund um den Rückbau der EnBW-Kernkraftwerke sind unter der Adresse enbw.com/kernkraft zu finden.

Foto, Kklaus

Kriminalprävention informiert auf stuttgart.de über Sicherheitspartnerschaft

Posted by Klaus on 23rd Februar 2016 in Stuttgart
Info der Stadt Stuttgart
K-Polizei-Info-3Die kommunale Kriminalprävention informiert auf ihrer überarbeiteten Website unter stuttgart.de/kriminalpraevention über die breit gefächerte Arbeit der Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft.

In 13 verschiedene Kategorien unterteilt, werden Präventionsprojekte für Kinder, Jugendliche und zu Themen wie digitale Medien, Toleranz, Zivilcourage, Gewalt, Sucht, Sicherheit und Sauberkeit, Städtebauliche Prävention und Schutz des Eigentums vorgestellt.

Viele ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger

Die Fülle der Maßnahmen zeigt das hohe Engagement und die Kreativität der vielen haupt- und nebenberuflich sowie ehrenamtlich arbeitenden Bürgerinnen und Bürger, die die Projekte unterstützen und so zu einem hohen Sicherheitsgefühl beitragen.

DSD-Bronzeplakette für das GEDOK-Haus in Stuttgart

Pressemeldung


Ein außergewöhnliches Haus

K-GEDOK-Haus-1Am Mittwoch, den 24. Februar 2016 um 11.00 Uhr überbringt Gisela Lasartzyk, Ortskuratorin Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), im Beisein von Regine Koch-Scheinpflug, Leiterin Unternehmens- kommunikation von Lotto Baden-Württemberg, zur Erinnerung an die gelungene Restaurierung des GEDOK-Hauses in Stuttgart eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ an Christiane von Seebach, der Ersten Vorsitzenden des Vereins GEDOK e.V. Stuttgart. Dadurch bleibt auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der Rentenlotterie von Lotto sichtbar und kann zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD unterstützte 2011 dank der GlücksSpirale im Rahmen der Fassadensanierung die Fensterinstandsetzung am Hauptgebäude mit 110.000 Euro und im vergangenen Jahr die Sanierung der Fenster und Türen des Ateliergebäudes mit 60.000 Euro.

Die GEDOK – Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V. – wurde 1926 in Hamburg als Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen von Ida Dehmel gegründet. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Ortsgruppen in Deutschland und Österreich.

Die Stuttgarter GEDOK formierte sich 1937 und nahm als erste Gruppe nach dem Zweiten Weltkrieg die Arbeit 1946 wieder auf. Das Atelierhaus in der Hölderlinstraße wurde auf Initiative der damaligen GEDOK-Vorsitzenden Elle Hoffmann 1954 von der Architektin Grit Bauer in sachlich-funktionaler Formensprache konzipiert, gebaut und 1959 mit dem Paul-Bonatz-Preis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. Der Komplex ist ein Zeugnis dafür, wie zu Nachkriegszeiten mit strenger Baustoff- und Wohnraumbewirtschaftung ein rationell zu erstellender und kostensparender Wohnbau zu verwirklichen war.

Das erste Wohn- und Atelierhaus Stuttgarts nach dem Krieg umfasst 22 Wohnateliers, einen Ausstellungs-, einen Konzert- und einen Ballettsaal. Bis heute leben und arbeiten in beiden Atelierhäusern rund 20 Künstlerinnen unterschiedlichster Altersstufen und aller künstlerischen Sparten. Gelobt wird die spannende Mischung aus Wohnen und künstlerischem Arbeiten, die anregende Atmosphäre interdisziplinären Austauschs und der Begegnung von jungen und älteren Künstlerinnen.

Bei der Instandsetzung der Fenster 2011 bestand das grundlegende Prinzip darin, die vorhandenen Holzfenster, die aus miteinander verbundenen inneren und äußeren Fensterflügeln bestehen, auf den inneren Flügeln mit einer Thermoscheibe zu versehen. Die Nuten für die Scheiben wurden vergrößert, damit sie die Thermoscheibe mit 6 Millimeter Scheibenabstand aufnehmen können. So konnten die originalen Fenster erhalten werden.

Das GEDOK-Haus gehört damit zu den über 280 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Weitere Infos: denkmalschutz

Foto, Blogarchiv