Archive for März 22nd, 2019

Die Stuttgarter Wasserversorgung hautnah erleben

Posted by Klaus on 22nd März 2019 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Netze BW bietet wieder Führungen durch den Trinkwasserhochbehälter an der Hasenbergsteige an – Sechs Termine ab Mitte April

Stuttgart. Auch in diesem Jahr bietet die EnBW-Tochter Netze BW wieder Einblicke in das komplexe System der Stuttgarter Wasserversorgung an: Zwischen April bis Oktober finden insgesamt sechs Besichtigungen des Trinkwasserhochbehälters an der Hasenbergsteige statt. Der größte Wasser- behälter Stuttgarts fasst rund 25 Millionen Liter und versorgt vor allem den Stuttgarter Westen, Kaltental und Heslach. Die rund zweistündige Führung beinhaltet auch den Besuch der unterirdischen Wasserkammer.

Die Termine finden immer donnerstags statt und beginnen um 17 Uhr, und zwar am

  • 18. April
  • 16. Mai
  • 13. Juni
  • 11. Juli
  • 5. September
  • 10. Oktober.

Anmelden kann man sich unter der E-Mail-Adresse hasenberg@netze-bw.de oder unter Telefon 0711 28947191. Zur Anmeldung werden Name, Anschrift und Personalausweisnummer benötigt. Das Mindestalter beträgt 12 Jahre. Nicht vergessen: Bei Temperaturen von 7 bis 9 Grad im Behälter empfiehlt es sich, eine Jacke mitzubringen.

Im Auftrag der Netze BW GmbH

Hans-Jörg Groscurth
Leiter Business Content Management / Konzernpressesprecher
Kommunikation & Politik
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
mailto:h.groscurth@enbw.com
www.enbw.com

Foto, EnBW

Stuttgart woher-wohin bis 30.3.2019

Ausstellung Ostertag – Virtueller Rundgang ab sofort online

Heiko Stachel, Architektur-Fotograf und Dozent an der Universität Stuttgart, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Orte, die bald der Vergangenheit angehören werden, fotografisch zu dokumentieren. So fotografiert er Gebäude, die bald abgerissen oder saniert werden, wie das Bad Berg, den IBM Eiermann-Campus und das ehemalige Kinderkrankenhaus »Olgäle«.

Foto: Stadtpalais
Auch die Stadtausstellung »Stuttgart – Woher – Wohin?« des Architekten und Architektur-Professors Roland Ostertag hat Stachel mit seinen Bildern konserviert. Sie zeigt in Ostertags ehemaligen Büroräumen am Gähkopf topografische, klimatologische und geschichtliche Aspekte Stuttgarts, ein großes Stadtmodell, aktuelle und historische Pläne sowie Entwürfe Ostertags.
stadtpalais-stuttgart.de
Ausstellung: Stuttgart woher-wohin

Ausstellung zur Stadtentwicklung im > Gähkopf 3, 70192 Stuttgart
Öffnungszeiten:  Sa. 11 bis 15 h – Geöffnet bis Ende März 2019.

Nutzen Sie die noch verbleibenden Gelegenheiten, diese Ausstellung mit dem Modell der Stadt Stuttgart zu besichtigen:
stuttgart-wohin.de/stuttgart-woher-wohin

Info von neckarufer.info

Gablenberger Flohmarkt und andere Veranstaltungen im Osten

Sonntag 28.04.2019 Maimarkt

Der Flohmarkt findet dieses Jahr am Samstag, 6. Juli statt. Anmeldetag dafür ist Samstag, der 6. April – wie in den vergangenen Jahren bei Betten Wegst in der Gablenberger Hauptstraße 41. (Info: gablenberg-online.de)

Samstag 20.07.2019 Lange Ost Nacht

Samstag 14.09.2019 Hofflohmärkte

Foto, Blogarchiv

Lange Ost Nacht 20.07.19 – Traditionelles Siebenmeterwerfen

Lieber Sportsfreunde und Lange Ost Nacht Gänger, speichert euch gleich den Termin in euren Kalender -> 20.07.19!! Auch dieses Jahr sind wir mit unserem Stand und dem traditionellen Siebenmeterwerfen vertreten. Wir freuen uns auf euch!

Info und Flyer, facebook.com/hsg.gablenberg.gaisburg
Foto, Blogarchiv Klaus

Umsetzung der europäischen Wasserrahmen- richtlinie

Posted by Klaus on 22nd März 2019 in Allgemein

Presseinfo, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Der Zustand der Gewässer im Land verbessert sich zwar kontinuierlich. Von insgesamt 190 Einzugsgebieten von Seen und Flüssen in Baden-Württemberg erreichen aktuell jedoch lediglich 7,4 Prozent die ökologischen Ziele.

Zum heutigen Tag des Wassers hat das Umweltministerium einen Zwischenbericht zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmen- richtlinie in Baden-Württemberg veröffentlicht. „Der Zustand der Gewässer im Land verbessert sich zwar kontinuierlich“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. Von insgesamt 190 Einzugsgebieten von Seen und Flüssen in Baden-Württemberg erreichten aktuell jedoch lediglich 14 (7,4 Prozent) die ökologischen Ziele, so der Minister weiter.

„Unsere Flüsse, Bäche und Seen wurden über 100 Jahre lang intensiv genutzt“, betonte Untersteller. „Sie werden sich daher leider noch lange nicht in dem guten Zustand befinden, den wir erreichen wollen. Wir werden uns deswegen auch in den kommenden Jahren weiterhin intensiv um sie kümmern müssen.“

Maßnahmenprogramm „Hydromorphologie“

Das Maßnahmenprogramm „Hydromorphologie“ hat zum Ziel, Gewässer auf einer Länge von rund 6 000 Kilometern wieder durchgängig herzustellen, für eine ausreichende Mindestwasserführung zu sorgen sowie die Gewässerstrukturen zu verbessern. Seit dem Jahr 2010 haben Europäische Union, Bund, Land, Kommunen und Private hierfür insgesamt rund 200 Millionen Euro investiert.

Durchgängigkeit und Mindestwasserführung

Insgesamt fast 2 200 Maßnahmen sollen Wanderungshindernisse für Fische und andere Gewässerlebewesen beseitigen und eine ausreichende Mindestwasserführung gewährleisten. Beispiele hierfür sind der Rückbau von Wehren und Staustufen sowie der Bau von Auf- und Abstiegshilfen wie Fischtreppen.

In den vergangenen drei Jahren wurden 280 solcher Vorhaben im Land umgesetzt und mit über 350 Projekten begonnen. Da bereits bis zum Jahr 2015 über 500 Maßnahmen umgesetzt worden waren, sind in diesem Bereich aktuell noch rund 1 000 Vorhaben zu realisieren.

Verbesserte Gewässerstrukturen

Um die für Fische und am Gewässerboden lebenden Organismen (Makrozoobenthos) notwendigen Lebensräume zu schaffen, sind landesweit auf einer Länge von mindestens 950 Kilometern Maßnahmen erforderlich, die die Struktur der Gewässer verbessern sollen. Hierzu zählen beispielsweise der Rückbau von harten Ufer- und Sohlsicherungen, Aufweitungen des Gewässerbetts oder das Einsetzen von Störsteinen.

Nachdem solche Maßnahmen zwischen den Jahren 2010 und 2015 bereits auf über 100 Kilometern realisiert worden waren, wurde die Gewässerstruktur seit dem Jahr 2015 auf weiteren 81 Kilometern verbessert. Außerdem wurden Projekte auf einer Länge von über 283 Kilometern bereits begonnen. Darüber hinaus sind noch auf mindestens 476 Gewässerkilometern Strukturverbesserungen erforderlich. Nach aktuellen fachlichen Erkenntnissen ist es möglich, dass sich dieser Wert im weiteren Verfahren der Umsetzung der WRRL nochmals erhöhen wird.

Maßnahmenprogramm „Punktquellen“

Seit dem Jahr 2010 wurden landesweit insgesamt 634 Maßnahmen zu einer besseren Behandlung des Abwassers umgesetzt, davon 182 Vorhaben an kommunalen Kläranlagen und 452 an Regenwasserbehandlungsanlagen. Hierfür wurden insgesamt rund 355 Millionen Euro investiert, wovon das Land 16 Prozent (knapp 57 Millionen Euro) getragen hat und die Betreiber 84 Prozent (rund 298 Millionen Euro).

Allein in den vergangenen drei Jahren haben die Städte und Gemeinden über 100 Kläranlagen erweitert und modernisiert. Zudem haben sie 25 weitere Projekte bereits begonnen. Aktuell sind hier bis zum Jahr 2021 noch 36 zusätzliche Maßnahmen geplant.

Anlagen zur Regenwasserbehandlung wurden seit dem Jahr 2015 insgesamt 144 gebaut oder erweitert. Zudem sind 19 Vorhaben bereits gestartet. Bis zum Jahr 2021 sind darüber hinaus noch weitere 262 Maßnahmen geplant.

Maßnahmenprogramm „Diffuse Quellen“

Grundwasser

Bereits 91 Prozent der Grundwasserkörper in Baden-Württemberg befinden sich in einem guten chemischen Zustand und erfüllen die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie.

Um auch den derzeit schlechten Zustand der restlichen 9 Prozent zu verbessern, unterstützt die Landesregierung landwirtschaftliche Betriebe, die grundwasserschonende Maßnahmen umsetzen. Insbesondere Düngestrategien und der Anbau von stickstoffbindenden Begrünungspflanzen sollen dabei helfen, Einträge von Nährstoffen ins Grundwasser zu vermeiden.

Oberflächengewässer

Zum Schutz der Flüsse, Bächen und Seen vor Nährstoffeinträgen aufgrund oberflächlicher Abschwemmung werden landesweit erosionsmindernde Maßnahmen umgesetzt. Hierzu zählen insbesondere Bewirtschaftungsauflagen und Beratungsangebote für landwirtschaftliche Betriebe. Auch das ab dem 1. Januar 2019 im Wassergesetz des Landes geltende Verbot, den Uferbereich von Flüssen und Seen auf einer Breite von fünf Metern als Ackerland zu nutzen, trägt dazu bei, Stoffeinträge und Erosion zu verringern und die ökologischen Funktionen der oberirdischen Gewässer zu verbessern.

Europäische Wasserrahmenrichtlinie

Seit dem 22. Dezember 2000 besitzt die EU mit der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ein einheitliches Wasserrecht. Da Flüsse nicht an Staatsgrenzen enden und viele Probleme nur grenzüberschreitend gelöst werden können, betrachtet die WRRL Gewässer flussgebietsbezogen, also von der Quelle bis zur Mündung. Die WRRL will einen „guten Zustand“ der Gewässer erreichen und hierzu ihre ökologische Funktionsfähigkeit wiederherstellen.

Baden-Württemberg ist in insgesamt sechs Bearbeitungsgebieten aufgeteilt, für die mit Beteiligung der Öffentlichkeit Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme aufgestellt werden. Diese werden alle sechs Jahre aktualisiert. Derzeit befinden wir uns im 2. Bewirtschaftungszyklus von 2016 bis 2021.

Umweltministerium: Europäische Wasserrahmenrichtlinie

Zwischenbericht zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Baden-Württemberg (PDF)

Foto, Blogarchiv

„Weltwassertag“ am 22. März

Posted by Klaus on 22nd März 2019 in Allgemein, Fotos

Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und wird seit 2003 von UN-Water organisiert. In der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro wurde er vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 beschlossen. Wikipedia

Siehe auch: bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/gewaesserschutzpolitik/international/weltwassertag/

baden-wuerttemberg/welttag-des-wassers

Umweltministerium: Europäische Wasserrahmenrichtlinie

Umweltministerium: Gewässerökologie

Umweltministerium: Hochwasserrisikomanagement in Baden-Württemberg

Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg: „Mikroplastik in Binnengewässern Süd- und Westdeutschlands“

Fotos, Blogarchiv