Rosenstein-Quartier: Stadt und Deutsche Bahn werden über die Anpassung des Grundstückkaufvertrags verhandeln

Presseinfo LHS 10.07.2020

Der Gemeinderat hat der Verwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart das Mandat erteilt, mit der Deutschen Bahn über Details zum Gleisrückbau im künftigen Rosenstein-Quartier zu verhandeln. Ziel der Verhandlungen ist es, gemeinsam verfahrenstechnisch effektiv und überdies wirtschaftlich vorzugehen. Dazu sollen notwendige Genehmigungsverfahren, Aspekte des Natur- und Artenschutzes und rechtliche Anforderungen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe erörtert werden.
Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik am 7. Juli hatte Oberbürgermeister Fritz Kuhn betont: „Die Entwicklungsfläche soll rasch und gescheit bebaut werden. Dass sie nach Fertigstellung von Stuttgart 21 lange brachliegt, ist für unsere Stadt kaum zumutbar. Damit wir zügig mit der Bebauung beginnen können, wollen und müssen wir mit der Deutschen Bahn jetzt verhandeln.“ Diesem Vorgehen hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 9. Juli mehrheitlich zugestimmt.

Grundlage der Verhandlungen ist der im Jahr 2001 zwischen beiden Parteien geschlossene Grundstückskaufvertrag. Es wird geprüft, inwieweit der Vertrag an die geänderten Bedarfe angepasst werden muss. Dies betrifft etwa die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gleisvorfeld oder die Modellierung der Topographie. Mit dem Ergebnis aus dem städtebaulichen Wettbewerb zum Rosenstein-Quartier liegt eine planerische Idee vor, die in eine Rahmenplanung überführt wird.

Die erste Teilfläche, die in einem ersten Schritt noch vor Inbetriebnahme des neuen Durchgangsbahnhofs bebaut werden soll, ist das Gebiet C1 rund um die Wagenhallen. Im Anschluss an die Inbetriebnahme Ende 2025 soll die Bebauung der Fläche A3 am Manfred-Rommel-Platz folgen.

Foto, Klaus

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