Archive for Mai 27th, 2020

Aktionstag der Busbranche

Posted by Klaus on 27th Mai 2020 in Allgemein, Fotos, Stuttgart

„Busunternehmen jetzt retten“ – unter diesem Motto steht der bundesweite Aktionstag der privaten mittelständischen Busunternehmen am morgigen Mittwoch. Der WBO und der OVN beteiligen sich auch an der Aktion mit Buskorsos und Kundgebungen in Stuttgart und Kiel. Info

PM – ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg

Andreas Schackert, ver.di Landesfachbereichsleiter Verkehr: „Gut, dass die Busfahrerinnen und Fahrer für ihre Arbeitgeber heute in Stuttgart einen Buskorso veranstaltet haben: Für einen funktionierenden Rettungsschirm für ihre Branche. Für ver.di ist klar: Es braucht diesen Schutzschirm dringend, aber bitte nur für Unternehmen, die ihre Beschäftigten nicht daneben im Regen stehen lassen. Geld darf nur an Unternehmen fließen, die nach Tarif zahlen, das Kurzarbeitergeld aufstocken und niemanden entlassen.“

Fotos, Andys Pictures and Press/Event- & Pressefotografie und Manu’s Bilderecke

200 Jahre Grundsteinlegung – Illumination der Grabkapelle

Zum Gedenken an die Grundsteinlegung – Nächtliche Beleuchtung

Freitag, 29.05.2020, 21:00

Das beliebte und weithin bekannte Monument über den Weinbergen des Stuttgarter Neckartales wurde vor 200 Jahren errichtet als Mausoleum der Königin Katharina von Württemberg. Die romantische Liebesgeschichte des württembergischen Königspaares und der unerwartee und frühe tragische Tod der jungen Königin verbunden mit der außergewöhnlichen Lage machen die Grabkapelle zu einem der bekanntesten historischen Monumente im weiten Umkreis der Landeshauptstadt. Zum 200-jährigen Jubiläum erinnern die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg mit einer nächtlichen Beleuchtung an die Grundsteinlegung. Am 29. Mai wird die Grabkapelle daher erstrahlen und vom Neckartal und den gegenüberliegenden Hängen aus gut zu sehen sein.

Hinweis: Wegen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist der Aufenthalt in der Außenanlage der Grabkapelle an diesem Abend nicht gestattet.

Info

Fotos, Manu’s Bilderecke

Kultur im Park und in der Villa: 1:1-Konzerte trotzen der Corona-Krise

Info

Die Eingangsseite der Villa Reitzenstein in Stuttgart (Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Die Villa Reitzenstein öffnet ihre Türen auch regelmäßig für hochwertige Kulturformate. Mit sogenannten 1:1-Konzerten bietet das Staatsministerium am 3. und 5. Juni ein besonderes Kulturerlebnis unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Der Sitz der Landesregierung auf der Gänsheide ist nicht nur ein Ort, an dem Politik gemacht wird, sondern der wunderschöne Park und die geschichtsträchtigen Räume der denkmalgeschützten Villa Reitzenstein öffnen ihre Türen auch regelmäßig für qualitativ hochwertige Kulturformate. Auch in Zeiten der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie soll das so bleiben: „Kunst und Kultur haben in unserem Land zu Recht einen hohen Stellenwert. Sie erfüllen uns mit Vitalität und vermitteln Geborgenheit auch in schwierigen Zeiten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Besonderes Kulturerlebnis in Zeiten der Einschränkungen

„Gerade jetzt ist das Bedürfnis nach echten persönlichen Kontakten und unmittelbar geteilten musikalischen Erlebnissen größer denn je. Ich freue mich daher sehr, dass das Staatsministerium am 3. und 5. Juni Gastgeber für die 1:1-Concerts ist und so einigen Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit bietet, herausragende Musik in den prachtvollen Räumen der Villa Reitzenstein und bei schönem Wetter im neu sanierten Park zu erleben. Ich durfte selbst schon Gast dieser wunderbaren Aktion sein“, so Kretschmann weiter: „Diese Konzertform ermöglicht ein individuelles und intensives Kulturerlebnis unter Berücksichtigung aller geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.“

Kulturleben fährt langsam wieder hoch

Der Ministerpräsident wies in dem Zusammenhang daraufhin, dass ab dem Montag, 1. Juni 2020, in Baden-Württemberg kleinere Kulturveranstaltungen wieder erlaubt sind. „In den vergangenen Monat haben wir die Kultur sehr schmerzlich vermisst, deshalb freue ich mich umso mehr, dass das Kulturleben langsam zwar, aber immerhin – wieder hochfahren kann.“

Bei den 1:1-Concerts findet eine etwa zehnminütige wortlose Begegnung zwischen Gast und Musikerin oder Musiker statt. Eröffnet wird das Konzert mit einem intensiven Blickkontakt. Wer spielt und was gespielt wird, ist eine Überraschung. Das Konzept der 1:1-Concerts wurde ursprünglich für das Kammermusikfestival Sommerkonzerte Volkenroda 2019 entwickelt und von den Initiatoren vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.

Profis unterstützen in Not geratene Künstler

In Stuttgart und Freiburg wurde die Idee vom Staatsorchester Stuttgart, dem SWR Symphonieorchester und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt übernommen und mit einem Spendenaufruf verknüpft. „Mit den 1:1-Concerts unterstützen die Profis freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind, indem sie selbst auf Honorar verzichten und ihren Auftritt mit einem Aufruf zu einer Spende an den Nothilfefond der Deutschen Orchesterstiftung verbinden“, betonte Kretschmann das außergewöhnliche Engagement der Musikerinnen und Musiker.

Staatsministerium: Villa Reitzenstein

Staatsoper Stuttgart: 1:1-Concerts

SWR Symphonieorchester: 1:1 Concerts

1:1 Concerts

Gebhard-Müller-Platz: Neue Anforderungen an die Mobilität berücksichtigen

Posted by Klaus on 27th Mai 2020 in Stuttgart

Antrag der Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Mit dem Wettbewerb B14 hat sich die Stadt das Ziel gesteckt, an Stelle dieser brutal in die Stadt gelegte, für städtische Verhältnisse viel zu große Verkehrsschneise die Stadt aufzuwerten.
Das Wettbewerbsgebiet wurde vom Schwanenplatztunnel bis zum Marienplatz gespannt. Neben den Bereichen Wilhelmsplatz, Wilhelmsplatz – Charlottenplatz kommt auch dem dritten Bereich Charlottenplatz – Gebhard-Müller-Platz eine zentrale und zu vertiefende Rolle in der Aufgabenstellung zu.
Der Aufgabenstellung für den Wettbewerb B14 waren als grundlegende Ziele Verbesserung des öffentlichen Raums, deutliche Attraktivitätssteigerung, Vernetzung, Begrünung, Schaffung von Aufenthaltsqualitäten, Beseitigung der Trennwirkung etc. vorgegeben.
Daneben wurden zahlreiche Ziele aus dem verkehrlichen Bereich vorgegeben, die den veränderten Mobilitätsbedürfnissen und –notwendigkeiten unserer Zeit Rechnung tragen:
– Verringerung des MIV um 20 Prozent (Aktionsplan „Nachhaltig mobil in Stuttgart“).
– Darüber hinausgehend das Ziel, das heutige Verkehrsaufkommen auf der B14 in der Innenstadt durch eine Halbierung der Verkehrsfläche für den motorisierten Individualverkehr um 50 Prozent zu reduzieren. (Beschluss des GR am 26.09.2019).
– Neue Anforderungen an die Mobilität und auch Entwicklungen bei den Mobilitätsformen sind zu berücksichtigen.
– Der Zielbeschluss „Lebenswerte Innenstadt“ ist zu berücksichtigen (u.a. mit der Ausweitung der Fußgängerzone in der Innenstadt).
– Neue Anforderungen an die Mobilität und auch Entwicklungen bei den Mobilitätsformen sind zu berücksichtigen.
– Der Zielbeschluss Stuttgart zur echten Fahrradstadt zu machen ist ebenfalls Grundlage des Wettbewerbs.
Die vorgelegten Planungen zu der Unterführung des Gebhard-Müller-Platzes werden diesem (Aufbruchs-) Geist nicht gerecht. Die Dimensionierung der Straßenräume und die Zuordnung der Verkehrsflächen auf die unterschiedlichen Verkehrsarten entstammen einem früheren Zeitalter und müssen unserer Meinung nach in wesentlichen Punkten ein Update erhalten.

Wir beantragen:
1. Die Errichtung des Trogbauwerks und des Deckels wird nur unter der Prämisse beschlossen, dass über die Gestaltung der Oberfläche bzw. die Anordnung und Aufteilung der Verkehrsflächen erst nach den Wettbewerben zur B14 und zur Schillerstraße entschieden wird.

2. Nach den Wettbewerben müssen die Verkehrsflächen der Willy-Brandt-Straße im Sinne der Wettbewerbsauslobung überarbeitet werden:
a) Mehr Raum für den Radverkehr:
– Der ADFC Stuttgart kritisiert zu Recht, dass die geplanten Breiten von 3 bzw. 2,5 Meter für Zweirichtungsradwege schon heute dem Radverkehrsaufkommen auf der Hauptradroute 1 nicht mehr gerecht werden, erst recht nicht bei einer Angebotsplanung. Völlig unzureichend ist die Breite für Lastenräder im Begegnungsverkehr.
– Auf der östlichen Seite der Willy-Brandt-Straße wird ebenfalls ein Angebot an den Radverkehr gemacht und der notwendige Anschluss an die Sänger- bzw. Landhausstraße hergestellt.
– Die Radwege werden auf beiden Straßenseiten in die Konrad-Adenauer-Straße weitergeführt.
b) Für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen werden bessere Querungsmöglichkeiten mit weniger Einzelampeln geplant.
3. Der Anschluss und die Anzahl an Spuren der künftigen Schillerstraße ist überdimensioniert.

Hierzu wird vor dem Wettbewerbsverfahren ein Grundsatzbeschluss herbeigeführt.

Unterzeichnet:
Björn Peterhoff, Raphaela Ciblis, Andreas Winter

Anmerkung: Wer soll diesen Unsinn bezahlen????

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