Archive for März 13th, 2017

Bürgerhaushalt – Hinweise zum Bewerten mit einem Klick

Posted by Klaus on 13th März 2017 in Stuttgart

SC-Bürgerhaushalt-170288Es tauchen immer wieder Fragen rund um das Bewerten auf. Lesen Sie anbei
einige Antworten:

1. Wie gehe ich beim Bewerten am besten vor?
Sie können jeden Vorschlag mit je einem Klick bewerten – ohne lästiges
Blättern. Nach dem Bewerten wird dazu der nächste Vorschlag geladen. Wenn
Sie alle Vorschläge gleich wertschätzen möchten, dann nutzen Sie die Seite
„schnell bewerten“ oder die Startseite:

https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlaege

Nach dem Klick auf „weniger gut | gut | nicht-bewerten“ wird automatisch der
nächste Vorschlag geladen. Wie Sie einen Vorschlag bewerten möchten, sehen
Sie meist schon an der Überschrift. Das Ganze funktioniert auf Ihrem
Smartphone, Tablet und Computer.

Auch wenn es einige Zeit dauert, rund 2.600 Vorschläge zu bewerten.
Versuchen Sie es. Die Autoren und Autorinnen haben sich viel Mühe gemacht,
um die Vorschläge zu schreiben. Helfen Sie, die besten Vorschläge für
Stuttgart zu finden.

2. Warum wird manchmal kein Vorschlag nachgeladen?
Die Ein-Klick-Bewertung funktioniert nicht, wenn Sie einen Vorschlag
aufgerufen haben, um die Kommentare zu lesen oder zu kommentieren. Klicken
Sie dann oben auf der Seite auf „bewerten“, dann bewerten Sie wieder mit
einem Klick.

3. Was mache ich, wenn ich nur bestimmte Vorschläge bewerten möchte?
Möchten Sie vor allem Vorschläge zu einem bestimmten Stadtbezirk oder Thema
bewerten, nutzen Sie die Filter in der Ansicht:

https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlaege/filtern

Beachten Sie, dass auch hier die Vorschläge nachgeladen werden, nachdem Sie
bei allen Vorschlägen in der Liste auf „weniger gut | gut | nicht-bewerten“
geklickt haben.

Lassen Sie sich von der Ideen-Vielfalt der StuttgarterInnen überraschen.
Bewerten Sie alle Vorschläge Klick-für-Klick ohne Filter.

4. Kann ich meine Bewertung ändern?
Bis zum 27. März können Sie Ihre Zuordnung zu „weniger gut | gut |
nicht-bewerten“ ändern. Nutzen Sie dazu die Anzeige:

https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/von-mir-bewertet

5. Warum sind die Vorschläge zufällig angeordnet?
Allein eine zufällige Anordnung stellt sicher, dass jeder Vorschlag die
gleiche Chance hat, bewertet zu werden. Jede andere Sortierung bevorzugt
bestimmte Vorschläge, andere werden benachteiligt.

Da jede teilnehmende Person eine andere Reihenfolge sieht, werden im
Durchschnitt alle Vorschläge gleich wahrscheinlich bewertet. Durch das
Ein-Klick-Bewerten und den Knopf „nicht bewerten“ können Sie viele
Vorschläge rasch bearbeiten.

Jede Stimme zählt. Geben Sie Ihre Stimme möglichst vielen Vorschlägen.

Mit besten Grüßen
Online-Moderation.

Logo, Stadt Stuttgart

Schutzanlage für Tiere und Menschen

Posted by Klaus on 13th März 2017 in Allgemein, Stuttgart

Minister Hermann besichtigt Amphibienschutzanlage Schattengrund (Foto: Verkehrsministerium Baden-Württemberg)

Verkehrsminister Winfried Hermann hat gemeinsam mit dem NABU-Landesvorsitzenden, Johannes Enssle, eine Amphibienschutzanlage am Schattengrund in Stuttgart-Büsnau besichtigt. Die Anlage sorgt dafür, dass jedes Jahr tausende Kröten, Frösche und Molche sicher zu ihren Laichgewässern gelangen.

Bis zu Fertigstellung der Schutzanlage im Frühjahr 2016 halfen ehrenamtliche Kräfte des Naturschutzbundes (NABU) Stuttgart den Tieren mittels mobiler Fangzäune und Eimern über die L 1187 und die L 1189. Dabei kam es aufgrund schlechter Sichtverhältnisse immer wieder zu gefährlichen Situationen mit vorbeifahrenden Fahrzeugen.

„Es freut mich außerordentlich, dass wir durch den Bau dieser Anlage nicht nur nachhaltig zum Schutz unserer heimischen Amphibien beitragen, sondern auch die Sicherheit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie der Verkehrsteilnehmer erhöhen konnten“, so Minister Hermann bei der Besichtigung des Bauwerkes. Die Anlage – mit insgesamt über 1,4 Kilometern Länge und 23 Durchlässen eine der größten in Baden-Württemberg – sorgt dafür, dass jedes Jahr tausende Kröten, Frösche und Molche sicher zu ihren Laichgewässern gelangen. Hermann weiter: „Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bitte ich nachdrücklich, die zum Schutz der ehrenamtlich tätigen Menschen während der Amphibienwanderung temporär angeordneten Geschwindigkeitsbeschränkungen zu beachten.“

Schattengrund eine der dringlichsten Konfliktstellen

Um dem Artenschwund aufgrund von stark befahrenen Straßen, die die Wanderstrecke von Amphibien zerschneiden, entgegenzuwirken, hat das Verkehrsministerium das Landeskonzept „Wiedervernetzung an Straßen“ erarbeitet. Das Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg erstellt.

Ein Baustein des Konzepts „Wiedervernetzung an Straßen“ ist das Projekt „Amphibienwanderstrecken an Straßen“. Im Rahmen dieses Kooperationsprojekts mit dem NABU Baden-Württemberg, erfolgten umfangreiche Erhebungen von Daten zu bekannten Amphibienwanderstrecken. Diese ergaben, dass es sich bei der Amphibienwanderstrecke über die L 1187 / L 1189 im Bereich Schattengrund um eine der dringlichsten Konfliktstellen im Land gehandelt hat. Aufgrund der großen Zahl wandernder Amphibien war die Auffangarbeit der Helferinnen und Helfer des NABU – vor dem Bau der Schutzanlage – sehr aufwendig und gefährlich.

Johannes Enssle, NABU-Landesvorsitzender betonte: „Es ist richtig und wichtig, dass das Land Baden-Württemberg mit seinem Landeskonzept Wiedervernetzung zügig voranschreitet und unsere Landschaft für große und kleine Tiere wie Hirsch, Dachs und Feuersalamander wieder durchlässiger macht. Beim Neubau von Straßen – und nach Möglichkeit auch bei der Sanierung – sollten Querungshilfen für Wildtiere von vornherein miteinkalkuliert werden. Grünbrücken sind gut investiertes Geld: Tödliche Wildunfälle können damit reduziert werden und für Wildtiere, denen wir Menschen den Weg abgeschnitten haben, machen wir den Weg wieder frei.“

„Wir werden in den nächsten Jahren im Rahmen der Umsetzung unseres Landeskonzeptes zur Wiedervernetzung von Lebensräumen zahlreiche weitere Querungshilfen von Amphibienschutzanlagen bis zu größeren Bauwerken wie Grünbrücken bauen. Da die Schaffung baulicher Querungshilfen aus verschiedenen Gründen nicht immer möglich sein wird, kann auch in Zukunft nicht auf den Einsatz der freiwilligen Natur-schützerinnen und Naturschützer verzichtet werden. Ich danke deshalb an dieser Stelle den unzähligen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Land für ihren enga-gierten und selbstlosen Einsatz für unsere heimische Tierwelt“, so Hermann weiter.

Landeskonzept „Wiedervernetzung an Straßen“

In unserer dicht bebauten und von Verkehrswegen durchzogenen Kulturlandschaft ist es für Amphibien und andere Wildtiere nicht einfach, von einem Lebensraum zum anderen zu wandern. Sie stoßen dabei auf eine Vielzahl von Hindernissen, vor allem in Form von stark befahrenen Straßen. Dies trägt zu der in den letzten Jahrzehnten immer stärker gewordenen Gefährdung vieler Tierarten bei. Gerade bei Amphibien ist die Zerschneidung von Wanderstrecken eine der Hauptursachen für den Artenschwund. Um dem entgegenzuwirken, hat das Verkehrsministerium das Landeskonzept „Wiedervernetzung an Straßen“ erarbeitet. Das Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg erstellt. Es setzt sich aus den drei Projektbausteinen „Konfliktstellen auf Grundlage der Fachpläne des Landes“, „Amphibienwanderstrecken an Straßen“ und „Bundesprogramm Wiedervernetzung“ zusammen. Der Baustein „Amphibienwanderstrecken an Straßen“ war ein Kooperationsprojekt mit dem NABU Baden-Württemberg, unter dessen Federführung die Untersuchungen zu den Amphibienwanderungen erfolgten. Im Zuge dieses Projektes lieferten zahlreiche Ortsgruppen des NABU Baden-Württemberg, des BUND Baden-Württemberg und weiterer Naturschutzverbände sowie die Regierungspräsidien, Landratsämter und Stadtkreise wertvolle Daten zu bekannten Amphibienwanderstrecken. Für jeden Baustein wurden Prioritätenlisten der wichtigsten Konfliktstellen/Wiedervernetzungsabschnitte erarbeitet. Die priorisierten Konfliktstellen werden nun sukzessive durch den Bau von Querungshilfen (vor allem Grünbrücken und Amphibienschutzanlagen) entschärft.

Ministerium für Verkehr: Naturschutz an Verkehrswegen

Siehe auch tunnels-fuer-kroeten-und-froesche

Quelle, Ministerium für Verkehr

Foto, Verkehrsministerium B-W

Verleihung des 18. Landesnaturschutzpreises

Posted by Klaus on 13th März 2017 in Allgemein

vorbei an blähenden BäumenUmwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller hat sechs Preisträgerinnen und Preisträgern den 18. Landesnaturschutzpreis der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg verliehen. Das Motto des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preises lautete: „Naturoase Siedlung – aber natürlich!“.

„Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“, betonte der Minister. „Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen reinigen Wasser und Luft. Sie dienen als Nahrung und Arzneimittel, sie sorgen für fruchtbare Böden und damit für gesunde Lebensmittel und sie sorgen für ein angenehmes Klima.“

Ganze Wirtschaftszweige und viele Arbeitsplätze in einer Region hingen direkt von der biologischen Vielfalt ab, sagte Untersteller weiter. So seien Tourismus und erfolgreiche Regionalmarken auf eine intakte Natur angewiesen. Der Anblick einer schönen abwechslungsreichen Landschaft könne zudem die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger erhöhen.

„Verlust der biologischen Vielfalt bedeutet Verlust regionaler Identität und bedeutet Verlust unserer natürlichen Lebensgrundlagen“, so der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. „Deshalb ist die biologische Vielfalt eine Art Lebensversicherung für uns, die wir gerade auch im Siedlungsbereich dringend erhalten müssen, sei es in Grünanlagen, an Wegrändern, in Gärten oder auch in, an oder auf Gebäuden.“

„Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich mit ihren kreativen Projekten für mehr Natur in unseren Städten und Gemeinden engagiert“, erklärte der Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds, Umweltminister Untersteller. „Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.“

Preisträgerinnen und Preisträger des 18. Landesnaturschutzpreises

Seit 1982 wird der Landesnaturschutzpreis von der Stiftung Naturschutzfonds alle zwei Jahre vergeben. Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. In der Regel wird das Preisgeld auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt. Diese erhalten ein Preisgeld von jeweils 4.000 Euro (Gruppen) bzw. jeweils 2.000 Euro (Einzelpersonen).

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 18. Landesnaturschutzpreises sind:

  • Willy Bühler, Gottenheim (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald),
  • BUND-Bezirksverband Stromberg-Neckartal (Landkreis Ludwigsburg),
  • Naturgarten Geigle, Bad Urach-Hengen (Landkreis Reutlingen),
  • Kindergarten Villa Regenbogen, Pfalzgrafenweiler-Durrweiler (Landkreis Freudenstadt),
  • Schneeburgschule St. Georgen, Freiburg (Stadtkreis Freiburg),
  • Studierendeninitiative Bunte Wiese, Tübingen (Landkreis Tübingen).

Projekte der Preisträgerinnen und Preisträger (PDF)

Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg

Quelle, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Foto, Klaus

Land unterstützt Bundeswehr bei Suche nach Absprunggelände

Posted by Klaus on 13th März 2017 in Heckengäu

Und es wurde weiter gesprungenDas Land unterstützt die Bundeswehr bei der Suche nach einem neuen Absprunggelände, weil die bisherige Fläche in Renningen-Malmsheim durch den Neubau des Forschungszentrums der Firma Bosch zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht. Der Segelflugplatz Haiterbach-Nagold wurde als geeignetes Ersatzgelände identifiziert.

„Für das Absprunggelände der Bundeswehr in Renningen-Malmsheim muss eine Ersatzfläche gesucht werden, da das bisherige Gelände durch den Neubau des Forschungszentrums der Firma Bosch zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht“, sagte Staatsrätin Gisela Erler. Grundlage für das Engagement des Landes sei ein Vertrag aus dem Jahr 2010 zwischen der Firma Bosch, der Bundeswehr und dem Land Baden-Württemberg. Darin hat sich das Land aufgrund der weitreichenden infrastrukturellen Folgen verpflichtet, für den Standort Baden-Württemberg bei der Suche nach einem Ersatzgelände unterstützend tätig zu werden.

Segelflugplatz Haiterbach-Nagold als geeignetes Ersatzgelände identi- fiziert

„Es wurden jahrelange Überprüfungen in Betracht kommender Gelände durchgeführt“, sagte Staatsminister Klaus-Peter Murawski. Kriterien seien dabei beispielsweise die Nähe zum Standort des Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr in Calw, die Länge der Landebahn, Hochspannungsleitungen rund um die Flächen sowie Belange des Naturschutzes gewesen. Demnach sei der Segelflugplatz Haiterbach-Nagold als das am besten geeignete Grundstück für ein Ersatzgelände identifiziert worden. „Damit ist allerdings noch keine Entscheidung gefällt“, so Murawski. Vielmehr erarbeite der Bund in den nächsten Monaten einen Genehmigungsantrag und bringe diesen bei der zuständigen Genehmigungsbehörde des Bundes in ein ordnungsgemäßes Antragsverfahren ein. Insbesondere werden ab jetzt die erforderlichen fachrechtlichen Gutachten erstellt. „Das eigentliche Genehmigungsverfahren wird also frühestens in einigen Monaten eröffnet. Das Land wird diesen Genehmigungsprozess auf Bundesebene konstruktiv begleiten“, betonte der Staatsminister.

Öffentlichkeit frühzeitig über Pläne informieren

„Ziel der Landesregierung und ihrer beiden Partner ist es, die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig über die Pläne zu informieren, obwohl noch nicht alles vollständig geklärt ist“, betonte die Staatsrätin. Das Staatsministerium habe am Donnerstag (9. März 2017) erste Informationsgespräche mit dem Flugsportverein Nagold, den Eigentümern und Pächtern der betroffenen Grundstücke am Segelflugplatz Haiterbach-Nagold sowie politischen Vertretern der Städte Nagold und Haiterbach geführt. „Gemeinsam mit den Kommunen wird es auch noch eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten geben“, so die Staatsrätin. „Zahlreiche inhaltliche Punkte bedürfen einer weiteren Konkretisierung. Dazu gehören etwa die genaue Kartierung des geplanten Absprunggeländes sowie eine detaillierte und auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmte Analyse der Lärmauswirkungen durch das Umweltbundesamt. Über den Fortgang des Verfahrens werden wir zudem auf dem Beteiligungsportal des Landes kontinuierlich informieren.“

„Für alle Beteiligten ist es eine große und anspruchsvolle Aufgabe allen Interessen gerecht zu werden. Wir möchten den hiesigen Industrie- und Forschungsstandort durch die Einrichtung des weltweiten Forschungszentrums der Firma Bosch auf dem bisherigen Gelände der Bundeswehr in Renningen-Malmsheim sichern. Wir möchten zudem die Arbeitsplätze der Bundeswehr am Standort Calw erhalten. Denn in unsicher werdenden Zeiten muss es für das Kommando Spezialkräfte möglich sein, im erforderlichen Umfang zu üben, um damit einen Beitrag zu unser aller Sicherheit zu leisten“, betonte der Staatsminister.

Beteiligungsportal: Ersatzgelände der Bundeswehr für den Flugplatz Renningen-Malmsheim

Flugplatz Malmsheim

Quelle, Staatsministerium

Foto, Klaus

Bestätigungslösung für unerwünschte Telefonwerbung

Posted by Klaus on 13th März 2017 in Allgemein

TelefonEin Vorschlag aus Baden-Württemberg zum Schutz vor unerwünschter Telefonwerbung und ungewollten Verträgen wurde vom Bundesrat an den Rechtsausschuss verwiesen. Verbraucherminister Peter Hauk bezeichnete die unerwünschten Werbeanrufe als oft mit negativen finanziellen Folgen verbundener Eingriff in die Privatsphäre der Verbraucherinnen und Verbraucher.

„Immer noch werden zu viele Bürgerinnen und Bürger tagtäglich von unerwünschten Werbeanrufen belästigt. In vielen Fällen ist dies ein Eingriff in die Privatsphäre der Verbraucherinnen und Verbraucher und oft mit negativen finanziellen Folgen verbunden. Dabei ist Telefonwerbung ohne vorherige Zustimmung unzulässig und wettbewerbswidrig. Mit dem Vorschlag aus Baden-Württemberg, der heute vom Bundesrat an den Rechtsausschuss verwiesen wurde, werden wir unerwünschte Telefonwerbung effektiv bekämpfen und die Verbraucherinnen und Verbraucher vor ungewollten Verträgen schützen“, sagte Verbraucherminister Peter Hauk in Berlin, anlässlich der 954. Plenarsitzung des Bundesrats.

Generelle Bestätigung für die Wirksamkeit von Werbeverträgen

„Die zentrale Regelung unseres Gesetzentwurfs ist die sogenannte generelle Bestätigungslösung. So sollen alle auf Werbeanrufen basierenden Verträge zwischen Verbrauchern und Unternehmen nur dann wirksam werden, wenn der Unternehmer sein telefonisches Angebot in Textform, beispielsweise per Post, E-Mail, Fax oder SMS, bestätigt und der Verbraucher sich mit dem Angebot ebenfalls in Textform einverstanden erklärt“, erläuterte Verbraucherminister Hauk.

Der baden-württembergische Gesetzentwurf orientiere sich dabei an der in der europäischen Verbraucherrechterichtlinie ausdrücklich vorgesehenen Öffnungsklausel. Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) solle das Textformerfordernis eingefügt werden und damit für alle Folgeverträge von unerwünschter Telefonwerbung gelten, unabhängig von Branche und Inhalt. „Einer eigenhändigen Unterschrift des Verbrauchers oder des Unternehmers soll es im telefonischen Geschäftsverkehr auch weiterhin nicht bedürfen. Diese Formvorschrift soll natürlich auch dann nicht gelten, wenn Verbraucher selbst Unternehmen anrufen, um Waren oder Dienstleistungen zu bestellen, wie beispielsweise eine Pizza beim Pizza-Lieferservice“, so Hauk.

Die in den vergangenen Jahren getroffenen Maßnahmen hätten die Symptome der unerwünschten Telefonwerbung abgemildert, das Problem insgesamt aber nicht beseitigt. Unseriöse Unternehmen hätten schnell und flexibel reagiert und ihre Geschäftsmodelle angepasst. „Der Regelungsansatz mit der generellen Bestätigungslösung, wie sie unser Gesetzesantrag vorsieht, ist die sauberste und auch die substanziell wirkungsvollste Lösung zur Bekämpfung der Telefonwerbung. Eine solche Regelung eröffnet die Möglichkeit, wirksam gegen unseriös agierende Unternehmen vorzugehen, indem sie Verbraucherrechte stärkt und den redlichen Wettbewerb fördert“, betonte der Verbraucherminister.

Informationen rund um den Verbraucherschutz

Verbraucherportal Baden-Württemberg

Quelle, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Foto, Sabine

Lange Nacht steht im Mercedes-Benz Museum unter einem guten Stern

Posted by Klaus on 13th März 2017 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Presse-Information

Begeisterung bis weit über die Geisterstunde hinaus

Lange Nacht der Museen 2016

Lange Nacht der Museen

Sternenschau, Party und Poetry-Slam sowie Erlebnisausstellung „EY ALTER“: Dies und noch viel mehr bietet das Mercedes-Benz Museum bei der Langen Nacht der Museen am 25. März 2017. Das insgesamt zwölfstündige Programm beginnt um 16:00 Uhr mit Kinderangeboten. Sowohl das Museum wie auch die Sonderausstellung „EY ALTER“ sind bis 2:00 Uhr geöffnet. Bis 4:00 Uhr morgens lädt das Museum gemeinsam mit bigFM zur „AfterParty“ ein.

Foto, Daimler – Stilvoll im Klassiker ankommen: Das ?Rollende Museum? des Württembergischen Automobilclubs sorgt bei der ?Langen Nacht der Museen? für eine spektakuläre Anreise ins Mercedes-Benz Museum. Bild aus dem Jahr 2016.

Sterne in und über Stuttgart sowie Slam-Poesie

Stuttgart. Die Lange Nacht der Museen am 25. März 2017 lässt die Besucher beides erleben: Mercedes-Sterne auf den Fahrzeugen, und die Sterne des Firmaments sind – gutes Wetter vorausgesetzt – beim Blick durch das Teleskop der Sternwarte Stuttgart auf dem Dach des Museums zu entdecken. Von 19:00 Uhr bis 1:30 Uhr zeigt der Blick durch das Fernrohr den Sternenhimmel über Stuttgart und der Blick von der Dachterrasse (42 Meter hoch) ein Panorama auf die Stadt.

Zu den Museumsangeboten gehört auch der „2. Best of Slam“. Hier sind von 20:00 bis 23:00 Uhr viele von Deutschlands besten Slam-Poeten zu Gast, darunter David Friedrich, Nektarios Vlachopoulos, Samuel Kramer, Flori Wintels, Filo und Volker Strübing. Der „Best of Slam“ findet im Großen Saal auf Ebene 1 statt.

Programm für Kinder und Pendeln in klassischen Fahrzeugen

Für die jüngsten Besucher beginnt die Lange Nacht der Museen am Nachmittag. Kinder ab 3 Jahren sind von 16:00 bis 19:00 Uhr zur Mitmachausstellung „Faszination Design“ eingeladen. Hier können sie mit verschiedenen Materialien ihre eigenen Ideen für die Gestaltung künftiger Fahrzeuge umsetzen. Jeweils halbstündlich startet für Kinder ab 8 Jahren eine interaktive Museumsrallye, außerdem gibt es Kinderführungen für 6 bis 8 Jahre alte Besucher (16:15 und 16:45 Uhr). Zudem ist VfB-Maskottchen „Fritzle“ von 16:00 bis 19:00 Uhr im Museum zu Gast.

Am Abend geht es um 19:30 Uhr weiter im Programm des Mercedes-Benz Museums. Der Württembergische Automobilclub bietet von 19:30 Uhr bis Mitternacht wieder sein „Rollendes Museum“ an: In klassischen Fahrzeugen können die Gäste der Langen Nacht der Museen zwischen Mercedes-Benz Museum, Porsche-Museum und Stuttgarter Schlossplatz pendeln.

EY ALTER – Stärken statt Stereotypen

Die Sonderausstellung „EY ALTER – Du kannst dich mal kennenlernen“ und die Dauerausstellung des Mercedes-Benz Museums sind bis 2:00 Uhr geöffnet (letzte Aufzugsfahrt um 01:30 Uhr). Die Erlebnisausstellung „EY ALTER“ bietet mit 20 Mitmachstationen spannende Denkansätze zum Thema Demografie. Hier können Besucher sich selbst und ihre Stärken entdecken.

Die Ausstellung des Mercedes-Benz Museums können die Gäste bei der Langen Nacht der Museen unter anderem durch 75-minütige Museumsführungen erkunden. Diese werden von 19:30 bis 22:30 Uhr angeboten. Die Anmeldung erfolgt vor Ort.

AfterParty – Feiern im Mercedes-Benz Museum

In der Passage auf Ebene 0 wird bei der längsten Party der Nacht getanzt und gefeiert. In Kooperation mit dem Radiosender bigFM lädt das Museum von 23:00 bis 4:00 Uhr zur „AfterParty“ ein. Um 3:35, 3:55, 4:15 und 4:35 Uhr fahren Shuttle-Busse vom Mercedes-Benz Museum zum Karlsplatz.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist immer 17 Uhr.

Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von
9 bis 18 Uhr unter Telefon 0711 17-30000, per E-Mail classic@daimler.com oder online unter: www.mercedes-benz.com/museum

 

Das neue Rosensteinquartier – Eine mögliche Chance für den Stuttgarter Osten

Posted by Klaus on 13th März 2017 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Das Memorandum Rosenstein wird beschlossen

K-Rosenstein-2Am 16. März entscheidet der Gemeinderat der Stadt Stuttgart über die Vorlage GRDrs 65/2017 über das Ergebnis der informellen Bürger- beteiligung zur Entwicklungsfläche Rosenstein. In nächster Nähe zum Stuttgarter Osten entsteht ein neuer Stadtteil und viele gute Ideen zeigen die Möglichkeit der Einbettung der angrenzenden Bezirke in den Schlossgarten und somit in eine beliebte und liebgewonnene Naherholungs- möglichkeit.

Im nächsten Schritt gilt es aber, die Ideen und Pläne aus der Bürgerbeteiligung zu konkretisieren. Gerade die Anbindung des Stuttgarter Ostens bedarf kreativer Vorschläge und realisierbarer Lösungen. Bleibt das teilende Element der Cannstatter Straße zwischen der Wohnbebauung des Stuttgarter Ostens und der gesamten Länge des unteren Schlossgartens weiterhin unverändert bestehen, rücken erwünschte Synergieffektte und die Anbindung in weite Ferne. Aktuell haben wir durch die Cannstatter Straße eine Zerschneidung der Stadt. Die bestehenden Querungsmöglichkeiten stellen keine echte Verbindung dar.

K-Rosenstein-3Für den Stuttgarter Osten wäre es wünschens- wert, wenn bei der Gestaltung des neuen Quartiers, die Anbindung des neu entstehenden Stadtteils an den Osten forciert wird. Die Ideen für diese Anbindung sind schon mehrfach genannt worden. Eine geschickte Lösung wäre durch eine Teilüberdeckelung und Tieferlegung der Cannstatter Straße möglich. Die Teil- überdeckelung müsste mit einem Gesamtkonzept einhergehen, dass den Zugang für Fußgänger und Radfahrer ermöglicht. Dies wäre im Bereich der Heilmannstraße und auf Höhe des Heinrich- Baumann Steges möglich. Bereits partielle Lösungen an diesen beiden Stellen, mit mehreren breiten Übergängen, in Form von Grünbrücken nebst Fuß-/Radweg und Weitläufigkeit, würden den Osten städtebaulich mehr in den Park integrieren.

Diese Fragestellungen dürfen bei der weiteren Planungen der Verwaltung zur Entwicklung des Rosensteinquartiers nicht aus dem Blickfeld geraten.

Beste Grüße

Tatjana Strohmaier

Infos stadtplanungsforum/rosensteinquartier/, wikipedia/Rosensteinquartier

Foto, Klaus

„Kaderschmiede für die Feuerwehr der Zukunft“ – Jahreshauptversammlung 2017

Jugendfeuerwehr-macht-Spaß!Zur Jahreshauptversammlung der Jugendfeuer- wehr Stuttgart am 10. März konnte Stadt- jugendfeuerwehrwart Matthias Neef Jugendleiter- und Sprecher sowie Betreuer aller Kinder- und Jugendgruppen im Feuerwehrhaus Zazenhausen begrüßen. Als Vertreter der Branddirektion begrüßte er den stellvertretenden Amtsleiter Markus Heber sowie den Verbindungsmann zwischen Brand- direktion und Jugendfeuerwehr Inko Weber. Klaus Dalferth, Holger Kamm, Bernd Jung und Thomas Häfele wurden als Vertreter des Stadtfeuerwehrverbandes begrüßt. Besonders freute sich Neef über die Anwesenheit des Sprechers aller Altersgruppen Sigmar Schön. Anschließend leitete Neef zu den Grußworten über.

Grußworte
Markus Heber dankte für die Einladung zur Hauptversammlung und überbrachte gleichzeitig die Grüße des Amtsleiters Dr. Frank Knödler. Für ihn sorgt die Jugendfeuerwehr als Kaderschmiede für die Sicherung der Zukunft der Feuerwehr. Gleichzeitig ist das dort erlernte Wissen später auch im Beruf anwendbar. Heber zeigte sich begeistert über die in Stuttgart geleistete Jugendarbeit und sprach den Jugendleitern und -betreuern seinen Dank aus. Der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes Klaus Dalferth kam in seinem Grußwort ebenfalls nicht umhin die wichtige Rolle der Jugendfeuerwehr für die zukünftige Entwicklung der Feuerwehr hervorzuheben.

Zahlen, Daten, Fakten
Die Jugendfeuerwehr Stuttgart bestand auch 2016 aus 22 Abteilungen, einem Jugendmusikzug und drei Kindergruppen. Insgesamt sind 409 Kinder und Jugendliche Mitglied der Jugendfeuerwehr Stuttgart. Besonders erfreulich ist ein hoher Anteil an weiblichen Mitgliedern mit 28%. Dieser Wert liegt weit über dem Bundesdurchschnitt. So viele Kinder und Jugendlichen wollen natürlich auch betreut werden. Dafür sorgen 162 Jugendleiter und -betreuer. Besonders gefreut habe man sich, so Neef, über die Vorbereitungen für die Planung einer festen Stelle bei der Branddirektion für die Belange der Jugendfeuerwehr. Wann diese jedoch kommen soll steht leider noch offen. Ein kleiner Wehmutstropfen zum Jahresbeginn war der Ausstieg des Fachgebietsleiters „Wettbewerb“ Hannes Wieland. Im Rückblick auf 2016 kam Neef kurz noch auf einige der wichtigen Termine zu sprechen. Dazu zählten unter anderem das G13-Treffen der deutschen Großstadtjugendfeuerwehren, das Internationale Kinderfest der türkischen Elternbeiräte, das Zeltlager in Immenreuth sowie diverse Tagungen und Seminare der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Berichte aus den Fachgebieten
Von ihren Tätigkeiten als Stadtjugendsprecher berichteten Franziska Hausch und Timo Strauß. Während des Jugendforum 2016 gewählt ging es gleich an die Planung des „Tante Helmi“-Ladens für das Zeltlager. Ebenfalls besuchten Sie die Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg und das Kreisjugendsprechertreffen in Bruchsal.
In Vertretung für den Fachgebietsleiter Thomas Idler sprach der stellvertretende Stadt- jugendfeuerwehrwart Michael Kehle über das Thema „Lager & Fahrten“. Seit einer Woche sei man schon wieder aktiv auf der Suche nach Zeltplätzen für das Stadtjugendzeltlager 2018. Hierfür wurden schon acht Zeltplätze besucht. Nach langen Verhandlungen können in den nächsten zwei Jahren insgesamt vier Zelte ersetzt werden welche sich momentan in einem eher desolaten Zustand befinden.
Miriam Kehle legte in ihrem Bericht über die Kindergruppen den Fokus auf die Auswirkungen welche die Kindergruppen auf die ihnen angegliederten Jugendabteilungen haben. So besteht die Jugendfeuerwehr Zazenhausen schon zu 40% aus Mitgliedern welche zuvor in der Kindergruppe waren. In Rohracker sind es sogar 60%. Vor allem für Jugendabteilungen mit wenigen Mitgliedern sind Kindergruppen von großem Vorteil. Auch die hohe stadtweite Nachfrage nach Kindergruppen zeigt auf, wie wichtig diese für die Jugendfeuerwehr Stuttgart sind.
Website, Social Media und Pressearbeit waren die Themen von Fachgebietsleiter Tobias Groner. In seinem Bericht konnte er von kontinuierlich steigenden Fan- und Followerzahlen berichten. Die Jugendfeuerwehr Stuttgart hat, gerade im Social Media-Bereich, immer noch eine Vorreiterrolle unter den Deutschen Jugendfeuerwehren inne.
Beim Thema „Aktuelles“ konnte Neef gleich von drei anstehenden Jubiläen von Jugendfeuerwehren berichten. So feiern die Jugendfeuerwehren Botnang und Zazenhausen dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen, die Abteilung Sommerrain ihr 25-jähriges. Ebenfalls konnte er berichten, dass der für die Jugendfeuerwehr geplante Gerätewagen Logistik kurz vor der Ausschreibung steht.

Ehrungen
Bei den anschließenden Ehrungen, welche von Landesjugendfeuerwehrwart Thomas Häfele ausgeführt wurden, erhielten Patrick Schöffner von der Abteilung Weilimdorf und Tobias Veit vom Jugendmusikzug die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in Silber für ihr langjähriges Wirken in der Jugendarbeit. Für ihn überraschend wurde auch Matthias Neef in seiner Funktion als Stadtjugendfeuerwehrwart mit der silbernen Ehrennadel geehrt.
Zum Abschluss bedankte sich Neef bei allen für ihre Anwesenheit und wünschte ihnen viel Erfolg im Jahr 2017. Ein besonderer Dank ging an die Jugendfeuerwehr Zazenhausen für die Ausrichtung der Jahreshauptversammlung.

Tobias Groner

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