Archive for Januar 22nd, 2019

Untertürkheim – Kind bei Verkehrsunfall verletzt

Polizeiberichtz

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag (22.01.2019) ist ein vier Jahre alter Junge von einem Auto erfasst und leicht verletzt worden. Ein 80 Jahre alter Autofahrer war kurz vor 14.00 Uhr mit seinem Citroen in der Württembergstraße Richtung Untertürkheim unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 101 stand an der dortigen Bushaltestelle in Richtung Rotenberg ein Linienbus, aus dem Fahrgäste ausstiegen. Der Vierjährige riss sich hier von der Hand seines Vaters los, rannte über die Straße und wurde vom Citroen, der offenbar zu schnell unterwegs war, erfasst und zu Boden geschleudert. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt, kümmerten sich um den Jungen und brachten ihn vorsorglich in ein Krankenhaus.

Symbolfoto, Blogarchiv

Untertürkheim – Kind auf Zebrastreifen angefahren

Polizeibericht

Ein dreijähriger Junge ist am Dienstagnachmittag (22.01.2019) auf einem Zebrastreifen von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der Dreijährige war gegen 13.55 Uhr gemeinsam mit seiner Mutter auf dem Gehweg aus Richtung Benzstraße kommend in Richtung Arlbergstraße unterwegs. Als die beiden im Begriff waren, den Zebrastreifen über die Arlbergstraße zu überqueren, kam von links der 71-jährige Fahrer eines weiß-schwarzen Smart in die Arlbergstraße abgebogen, der die beiden offenbar zu spät bemerkte. Dem Fahrer gelang es nicht mehr, rechtzeitig abzubremsen, weswegen er das Kind seitlich erfasst und zu Boden schleuderte. Ein Rettungswagen und Notarzt versorgten das Kind und brachten es mit Verletzungen an den Beinen in ein Krankenhaus.

Symbolfoto, Blogarchiv

Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder – ab morgen erste Aktionen im Land

Posted by Klaus on 22nd Januar 2019 in Allgemein

PM – ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg

Nachdem die Arbeitgeber gestern in der ersten von drei vereinbarten Verhandlungsrunden für den öffentlichen Dienst der Länder kein Angebot abgegeben haben, ruft ver.di Baden-Württemberg ab morgen zu ersten Aktionen vor Ort und an der Hochschule Reutlingen auch zu einem ersten kurzen Warnstreik auf. In den bezirklichen Gremien wird in den kommenden Tagen diskutiert, ob und welche weiteren Maßnahmen vor der zweiten Verhandlungsrunde geplant werden.

Martin Gross, ver.di Landesbezirksleiter: „Milliarden Überschüsse, auch und gerade in Baden-Württemberg, sollten eigentlich den Weg zu einem zügigen und guten Abschluss ebnen. Die fetten Jahre sind nicht vorbei, sie sind vor allem bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst nie wirklich angekommen.“

Die Kundgebung in Reutlingen am Mittwoch beginnt um 11:55 Uhr vor der Mensa auf dem Campus. Am 29. Januar gibt es einen weiteren Warnstreik an der Universität Tübingen.

Hanna Binder, stellvertretende ver.di Landesbezirksleiterin: „Im Wettbewerb um die besten Fachkräfte hat der Arbeitgeber Land nicht nur gegen die private Wirtschaft keine Chance bei dem derzeitigen Gehaltsrückstand. Auch gegen die große Schwester Kommunen ist man so nicht konkurrenzfähig.“

In Baden-Württemberg waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 2017 rund 316.000 (Vollzeitäquivalente 268.000) Beschäftigte von den Tarifverhandlungen direkt oder indirekt betroffen. Etwa 187.000 sind Beamte, rund 129.000 Angestellte, davon rund 48.000 befristet. Gut 27.000 Beschäftigte der Unikliniken fallen nicht unter den Tarifvertrag der Länder.

ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen) Verbesserungen von sechs Prozent, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 200 Euro sowie zusätzlich 300 Euro für die Pflegebeschäftigten. Ferner erwartet ver.di die Weiterentwicklung der Entgeltordnung verbunden mit strukturellen Verbesserungen in der Eingruppierung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro und die Übernahme nach der Ausbildung. Das Tarifergebnis soll zudem zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen übertragen werden. Insgesamt sind von der Tarif- und Besoldungsrunde über 3,3 Millionen Menschen betroffen.

ver.di führt die Tarifverhandlungen als Verhandlungsführerin mit den DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft mit dem dbb beamtenbund und tarifunion. Die Verhandlungen werden in der zweiten Runde am 06. und 07. Februar 2019 in Potsdam fortgesetzt.

Verantwortlich:
Andreas Henke, Pressesprecher

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