Archive for August, 2017

Publikumswettbewerb „Stuttgarts schönste Dahlie 2017“

Posted by Klaus on 31st August 2017 in Fotos, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Info der Stadt Stuttgart

Der Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts, Volker Schirner, eröffnet zusammen mit den Gärtnerinnen und Gärtnern des Dahliengartens am Donnerstag, 17. August, um 11 Uhr bei den Dahlienrabatten im Höhenpark Killesberg den Wettbewerb zu „Stuttgarts schönster Dahlie“. Von Freitag, 18. August, bis Dienstag, 3. Oktober, haben die Besucher des Höhenparks die Möglichkeit, aus rund 200 Dahliensorten ihre Lieblingsdahlie auszuwählen.
Mit dem Titel „Stuttgarts schönste Dahlie“ wird die Dahliensorte ausgezeichnet, die am meisten Stimmen erhält. Unter den Teilnehmern, die sich für diese Sorte entschieden haben, werden attraktive Sachpreise verlost. 2016 wurde die dekorative Dahlie „Tartan“ zu „Stuttgarts Schönster Dahlie“ gewählt.

Teilnahmekarten sind im Pavillon im Dahliengarten erhältlich. Die ausgefüllten Karten können dort entweder in das Wahlbehältnis eingeworfen oder an das Garten-, Friedhofs- und Forstamt, Maybachstraße 3, 70192 Stuttgart, geschickt werden.

Am Sonntag, 8. Oktober, findet im Höhenpark von 10 bis zirka 13 Uhr der Verkauf von Dahliensträußen statt. Der Erlös geht an den Förderverein helfende Hände Stuttgart.


Anfahrt mit U6, U13 bis Maybachstraße, U6, U7, U13, U15 bis Pragsattel, U6, U7, U15 bis Löwentorbrücke, U5 bis Killesberg, Bus 57 bis Pragsattel, Bus 43, 50 bis Killesberg.

Fotos, Sabine, Stratkon, Klaus

Wieder mehr Fisch aus der Region im Angebot

Posted by Klaus on 31st August 2017 in Allgemein

BachforelleStaatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hat die Fischzucht „Forellenhof Rössle“ in Lichtenstein-Honau besucht und sich vor Ort über die Qualität der Aufzucht von Forellen und Saiblingen und deren Vermarktung informiert.

„Regionalität spielt glücklicherweise für die Verbraucher wieder eine immer größere Rolle. Besonders erfreulich dabei ist, dass auch wieder mehr Fisch aus der Region für die Käufer im Angebot ist. Dies bedeutet viel Arbeit und Geschick, wie hier in Honau erfolgreich zu sehen ist“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, beim Besuch der Fischzucht „Forellenhof Rössle“ in Lichtenstein-Honau (Landkreis Reutlingen). Sie informierte sich vor Ort über die Qualität der Aufzucht von Forellen und Saiblingen und deren Vermarktung.

Im Rahmen der Führung durch Gerhard Gumpper, Mitinhaber der Forellenzucht, durch die Anlage konnte sich die Staatssekretärin einen guten Eindruck von einer modernen Forellenzucht-Anlage machen. Ziel der erst kürzlich umgebauten Anlage sei es, den Fischen eine optimale Wasser-, Sauerstoff- und Futterversorgung zu bieten. Gleichzeitig könne jetzt das ablaufende Wasser effektiver gereinigt werden, so dass auch die Umwelt von den Investitionen profitiere. Für die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen stehen Fördermittel des Landes und aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) zur Verfügung.

„Ich bin sehr angetan von dem Vermarktungskonzept des Betriebs ‚Forellenhof Rössle‘. In Baden-Württemberg setzen wir auf regionale Ware und kurze Vertriebswege“, so die Staatssekretärin. Durch den Verzehr und den Direktverkauf aller Fische im angeschlossenen Hotel und Restaurant würde der regionale Anspruch voll umgesetzt. „Dazu haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass Fischzüchter das Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) nutzen und Forellen und Saiblinge unter diesem Siegel vermarkten können. Damit weiß der Verbraucher, dass er regional erzeugte Ware in Top-Qualität bekommt.“ Auch der „Forellenhof Rössle“ nutzt das QZBW für seine Forellen und Saiblinge.

Die Fischzucht „Forellenhof Rössle“

Der Betrieb besteht seit 1885 und wird von den Besitzerfamilien Gumpper und Stoll in der fünften Generation betrieben. Neben der Anlage Honau im Forellenweg existiert eine weitere Anlage in Unterhausen-Zellertal. In Honau werden Forellen und Saiblinge zu Speisefischen großgezogen, im Unterhauser Zellertal werden die Eier erbrütet und die Brut wird zu Jungfischen aufgezogen.

Forellenzucht in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg ist in der Forellen-Teichwirtschaft hervorragend positioniert. Günstige topografische Bedingungen und eine vergleichsweise gute Verfügbarkeit von ganzjährig sauerstoffreichem und sommerkühlem Wasser ermöglichen, nach amtlicher Statistik eine jährliche Produktion von circa 4.000 bis 5.000 Tonnen Speise- und Satzforellen sowie Saiblingen. Die Anzahl der Haupterwerbsbetriebe wird nach qualifizierter Einschätzung mit 110, die Anzahl der Nebenerwerbs- und Hobbybetriebe mit circa 3.000 angegeben.

Damit wird in Baden-Württemberg mehr als ein Drittel der bundesweit produzierten Salmoniden (Forellen und Saiblinge) großgezogen. Auf Deutschland bezogen wird im Vergleich zur heimischen Produktion etwa die dreifache Menge an Salmoniden aus EU-Mitgliedstaaten und Drittländern importiert.

Die Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg in Langenargen berät und unterstützt die Betriebe, indem sie regelmäßig über neue Erkenntnisse informiert, zum Beispiel durch einen Rundbrief oder jährliche Informationsveranstaltungen. Ein Schwerpunkt ihrer praxisbezogenen Untersuchungstätigkeit liegt seit einigen Jahren im Bereich der Aquakultur und zum Teil werden Untersuchungen in Zusammenarbeit mit ischzuchtbetrieben durchgeführt.

Der Europäische Meeres- und Fischereifonds

Baden-Württemberg beteiligt sich seit vielen Jahren erfolgreich an der europäischen Fischereiförderung. Im aktuellen Förderzeitraum 2014 bis 2020 stehen circa 6,6 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Der Landesanteil beträgt 1,3 Millionen Euro. Förderanträge können beim Regierungspräsidium Tübingen, Referat 32, gestellt werden, Zuwendungen werden als Zuschuss gewährt. Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach Art des Vorhabens zwischen 25 und 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Das Qualitätszeichen Baden-Württemberg

In das Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) wurde der Produktbereich „Süßwasserfische aus Aquakultur und daraus hergestellte Erzeugnisse“ nach einer Testphase zum 1. Januar 2017 neu aufgenommen.

QZBW ist ein Gütesiegel für Produkte, die nach den Bestimmungen der produkt-spezifischen Grund- und Zusatzanforderungen in Baden-Württemberg erzeugt wurden. Erzeuger werden über eine Teilnahmevereinbarung in das QZBW aufgenommen, Zeichennutzer über einen Zeichennutzungsvertrag. Das Zeichen kann von allen Unternehmen genutzt werden, die mittels eines Zeichennutzungsvertrages in das Kontroll- und Prüfsystem eingebunden sind. Die Anforderungen, die von Erzeugern und Verarbeitern eingehalten werden müssen, sind in den Grund- beziehungsweise Zusatzanforderungen definiert.

Infodienst Landwirtschaft: Europäischer Meeres- und Fischereifonds

Quelle, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Foto, Klaus

Calw beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals (Sonntag, 10. September)

Pressemitteilung – Stadt Calw

Freier Eintritt in die Calwer Museen und spannende Führungen

5-K-CalwCalw ist wieder mit dabei, wenn am Tag des offenen Denkmals (Sonntag, 10. September) in ganz Deutschland historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen. Unter dem diesjährigen Motto „Macht und Pracht“ beteiligt sich die Hessestadt erneut mit einem vielfältigen Programm.

Zahlreiche thematische Führungen werden kostenfrei angeboten und viele Museen bieten freien Eintritt. Mit dabei sind jeweils von 11 bis 17 Uhr das Hermann Hesse Museum, der Lange, das Gerbereimuseum und das Klostermuseum. Eine Führung durch die historischen Räume sowie die Ausstellung des Museums wird im Palais Vischer um 13 Uhr angeboten. Beim Verein Württembergische Schwarzwaldbahn kann man die im Aufbau befindliche Museumsanlage der WSB besichtigen.

K-h.-Hesse-Calw-1„Auf den Spuren von Hermann Hesse“ wandeln Interessierte bei der Führung um 14.30 Uhr (ab Calwer Marktplatz). Um 11 und um 14 Uhr kann man sich auf der Nikolausbrücke auf die Spuren der Calwer Zeughandelskompagnie begeben. Auf dem Calwer Friedhof, der ein Spiegelbild der Stadtgeschichte ist, wird um 15 Uhr eine Führung angeboten.

Der Frage „Macht und Prunk in Hirsch-Au?“ wird bei der Klosterführung um 15.30 Uhr nachgegangen. Wer Wissenswertes über die bedeutende Calwer Familie Dörtenbach erfahren möchte, ist bei den Führungen um 11.30 und um 16 Uhr ab Marktplatz am richtigen Platz.

Weitere Informationen finden Sie online unter www.calw.de/Denkmaltag

Fotos, Blogarchiv

Am 7. und 8. September bei der Killesbergbahn: Offene Türen

Pressemitteilung der SSB

KillesbergbähnleTechnik zum Anfassen: Am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. September, veranstaltet die Parkeisenbahn auf dem Stuttgarter Killesberg ihren Tag der offenen Tür mit Werkstatthocketse. An beiden Tagen steht die Werkstatt der traditionsreichen Liliputbahn an der Lenbachstraße für interessierte Besucher offen und erlaubt einen Blick hinter die Kulissen. Folgendes Programm wird geboten: Am Lokomotivschuppen gibt es Bewirtung, Führerstandsmitfahrten auf der Dampflok, über den Mittag Vorführungen in der Werkstatt, Fahrzeugausstellung, Malwettbewerb für Kinder mit Preisverteilung.

Auf der Ringstrecke der Killesbergbahn, der „kleinen Stuttgarter Gebirgsbahn“, fahren die Züge ab 10.30 bis 17.30 Uhr mindestens alle halbe Stunde, außer in der Mittagspause. An den beiden Tagen halten alle Züge zusätzlich am Höhenweg in unmittelbarer Nähe zum Lokschuppen. An beiden Tagen fährt am Vormittag die Diesellok Blitzschwoab, nachmittags kommt eine der Dampfloks zum Einsatz. Es gelten die regulären Fahrpreise, auch die Jahres- und Freikarten.

Foto, Klaus

Wasserrohbruch Haussmannstraße

Posted by Klaus on 31st August 2017 in In und um Gablenberg herum

Manu-Haussmann Ma-Talstraße-2Polizeibericht

Ein Wasserrohr ist am Donnerstagvormittag (31.08.2017) in der Haußmannstraße gebrochen. Passanten verständigten gegen 10.00 Uhr die Polizei, da eine große Menge Wasser die Haußmannstraße abwärts in Richtung Talstraße lief. Aufgrund des Wasseraustritts musste die Haußmannstraße zwischen Boslerstraße und Talstraße gesperrt werden. Ein Mercedes, der direkt über der schadhaften Stelle geparkt war, sank durch Unterspülung des Kopfsteinpflasters in dieses ein. Der Mercedes und drei weitere Autos mussten zur Durchführung der Bauarbeiten abgeschleppt werden. Mitarbeiter des Wasserversorgers stellten die Wasserzufuhr ab. Derzeit laufen die Reparaturarbeiten, die voraussichtlich noch einige Stunden andauern.

Siehe auch esslinger-zeitung.de/-nach-wasserrohrbruch-auto-versinkt-im-boden

Fotos, Manu’s Bilderecke und Marie

Stammtisch CDU S-Ost am 06.09.2017

K-Muse-o-Cafe1-199x300Sehr geehrte Damen und Herren,

kurz vor der Bundestagswahl gibt es viel zu diskutieren. Deshalb findet auch in den Sommerferien der Stammtisch der CDU Stuttgart-Ost statt. Eingeladen sind alle Interessierten, eine Mitgliedschaft in der CDU ist nicht Voraussetzung.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 06.09.2017 um 19:00 Uhr im Café Muse-O in der Gablenberger Hauptstraße 130

 

Vielen Dank und

Mit freundlichen Grüßen

Marion Kauck
Bezirksbeirätin und Pressesprecherin CDU Stuttgart-Ost

Foto, Klaus

Unfall mit Motorrad Bussen- /Gablenberger Hauptstraße

Posted by Klaus on 30th August 2017 in In und um Gablenberg herum

And-Gab-Genaueres ist noch nicht bekennt. Polizeibericht folgt.

Foto, Andys Pictures and Press/Event- & Pressefotografie

Umbruch in der Automobilindustrie – Wie sichern wir Arbeitsplätze?

Die Automobilindustrie ist im Wandel: Neue Antriebstechnologien, das autonome Fahren, eine höhere Vernetzung und die Industrie 4.0 verändern wie und was für Autos in der Region Stuttgart gebaut werden. Mit den großen Autoherstellern und deren Zulieferern hat die Automobilbranche eine herausragende Bedeutung für die Region Stuttgart. Um zu diskutieren wie es mit ihr weiter geht, laden wir Sie herzlich zur Podiumsdiskussion mit
Wolfgang Nieke, Betriebsratsvorsitzender des Daimler-Werks Untertürkheim und Dr. Michael Jantzer, Leitender Direktor bei der Robert Bosch GmbH, verantwortlich für Innovations- management, und Kandidat für den Bundestag. Eine spannende Diskussion am Mittwoch, den 6. September, um 19 Uhr in der Gaststätte Luginsland, Fellbacher Straße 143 in 70327 Stuttgart, ist garantiert.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Freundliche Grüße

Daniel Campolieti

Sommer-Schlösserreise 2017

Posted by Klaus on 30th August 2017 in Allgemein, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Schloss-KirchheimIm Rahmem ihrer Sommer-Schlösserreise besucht Finanzstaatssekretärin Gisela Splett im Landkreis Esslingen die Sammlung Domnick bei Nürtingen, die Festungsruine Hohenneuffen und das Schloss Kirchheim.

„Die europaweit bekannte Sammlung Domnick verbindet Kunst und Architektur. Zum neuen Konzept der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg gehört ein breit angelegtes Programm, das die Sammlung für noch mehr Gäste öffnet. Das Ensemble auf der Oberensinger Höhe soll zu einem lohnenden Ausflugsziel werden. Denn wir wissen, welchen Schatz wir mit der Sammlung Domnick haben“, so Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

Kunstsammlung Domnick

Ottomar Domnick (1907 bis 1989) war Facharzt für Neurologie und Filmautor. 1946 begann er zusammen mit seiner Frau Greta (1909 bis 1991), ebenfalls Fachärztin für Neurologie, die Kunstsammlung mit abstrakter Malerei und Plastik der Nachkriegszeit aufzubauen. Heute ist sie als „Sammlung Domnick“ bekannt und es zählen vor allem Werke der Künstler Willi Baumeister, Hans Hartung und Fritz Winter dazu. Zur Präsentation der Kunstwerke ließ das Ehepaar im Jahr 1967 von Paul Stohrer eine moderne Villa auf der Oberensinger Höhe bei Nürtingen bauen. Die Villa diente als Wohnhaus und Ausstellungsraum. Rund um das Gebäude entstand ab 1977 ein großzügiger Skulpturengarten. Nach Ottomar Domnicks Tod wurde die „Stiftung Domnick“ ins Leben gerufen. Die Villa Domnick wird als lebendiges Forum für kulturelle Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Film und Literatur genutzt.

Kunstsammlung Domnick

Burgruine Hohenneuffen

Die zweite Station der Reise, der Hohenneuffen, liegt am Nordwestrand der Schwäbischen Alb und war bereits im Altertum besiedelt. Die Burg aus dem frühen 12. Jahrhundert wird urkundlich erstmals 1198 erwähnt, damals im Besitz der Edelfreien, die sich nach ihrem Sitz „von Neuffen“ nannten. 1948 wurde auf dem Hohenneuffen mit der sogenannten Dreiländerkonferenz der damaligen südwestdeutschen Regierungen der Grundstein für die Entstehung des Landes Baden-Württemberg gelegt. Momentan werden die Heinrichbastion sowie Stützpfeiler und Brüstungsmauern instandgesetzt. Zudem soll die Hangbrücke mit ihren fünf Gewölben saniert und die Pflaster des Fahrbahnbelags erneuert werden. Der Hohenneuffen ist das jüngste Objekt, das die Staatlichen Schlösser und Gärten betreuen. Seit April befindet sich die Festungsruine in der Zuständigkeit der Staatlichen Schlösser und Gärten (SSG).

Staatssekretärin Splett: „Es gibt viele lohnende Ausflugsziele im Land. Der Hohenneuffen mit seinem schönen Panorama ist sicher eines davon. Umso mehr freue ich mich, heute eine der ehemals größten Höhenburgen Süddeutschlands besuchen zu können.“

Festungsruine Hohenneuffen

Schloss-kirchheim2Schloss Kirchheim

Die dritte und letzte Station der heutigen Schlösserreise ist das Schloss Kirchheim. „Im Schloss Kirchheim kann jeder Gast auf Spurensuche nach Geschichten und Geschichte gehen. In den zehn Räumen, die als Schlossmuseum eingerichtet wurden, bekommen die Besucherinnen und Besucher einen eindrucksvollen Einblick in die Zeit von Franziska von Hohenheim und Herzogin Henriette“, so Splett.

Ab dem Jahr 1538 wurde das Schloss als Eckbastion der Stadtmauer errichtet. Zunächst diente es als Jagdquartier. Ab 1628 wurde Kirchheim während zweier Jahrhunderte immer wieder zum Wohnsitz der herzoglichen Witwen, etwa für Franziska von Hohenheim. Ab 1811 diente das Schloss erstmals einer Familie als Wohnsitz: der Bruder König Friedrichs I. von Württemberg, Herzog Ludwig, zog mit seiner Frau Henriette und den fünf Kindern in das Schloss. Herzogin Henriette lebte hier bis zu ihrem Tod 1857.

Heute nutzt das Pädagogische Fachseminar den Großteil des Schlosses. Über 9.000 Besucherinnen und Besucher zählte das Schloss Kirchheim im vergangenen Jahr. Im Frühjahr hat die SSG bei einer Auktion im Wiener Kunsthandel das Gemälde der Gräfin Claudine Rhedey, ein Bildnis der Ehefrau des Prinzen Alexander von Württemberg, erworben. Das Gemälde vervollständigt nun die Kunstsammlung im Schloss Kirchheim.

Schloss Kirchheim

Quelle, Ministerium für Finanzen

Fotos, Klaus

„Unter Gottes Dach“ geht weiter

Gleich zwei große Konzerte mit phantastischen Musikern, also selbst kommen und Freunde mitbringen!

K-Orgel-Berger-K-3Am 23. September um 19 Uhr gibt Andrei Kolomiitsev sein Orgel-Recital: Sein Name ist gut bekannt in Stuttgart. Ehemaliger Student der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, unterrichtet er heute an der Universität in Sankt Petersburg und fasziniert seine Zuhörer mit seinem Können, seiner großartigen Musikalität und Virtuosität bei vielen Konzerten in ganz Europa. Er ist ein besonderer Spezialist für barocke Orgelmusik.
Für mich es ist eine ganz besondere Freude, ihn zu einem Konzert in unserer Kirche gewinnen zu können, da ich in Russland bei ihm studierte und durch ihn schon von St. Petersburg aus einen Bezug zu Stuttgart aufgebaut habe.

Als zweites Konzert kommt am 28. Oktober um 19 Uhr „Ein festliches Konzert zum Reformationsjubiläum“. Zu dem Konzert werden wir Künstler von nah und fern dabei haben: der Solist der Belogorodskaja Philharmonie (Russland) Chaliullin Timur kommt nicht nur, um uns mit seinem brillanten Orgelspiel zu erfreuen, sondern auch um den Bachchor Stuttgart an der Orgel zu begleiten. Dieses Konzert ist eines der beiden Konzerte unter meiner Leitung, die den Abschluss meines Praktikums in  Bad Cannstatt bilden: Am Abend vorher (27.10.2017, 19 Uhr) wird in der Lutherkirche Bad Cannstatt die Kantate „Johann von Damaskus“ von Sergej Tanejew aufgeführt. Bei diesem Konzert spielen wir die Orchesterfassung der Kantate zusammen mit der Reformations-Symphonie von Felix Mendelssohn-Bartholdy, es spielt das Orchester des Liederkranzes Stuttgart.

1250 Berger KircheAm 28. Oktober um 19 Uhr in der Berger Kirche wird dann die Orgelfassung der Kantate erklingen, an der Orgel Chaliullin Timur, der dann
auch noch Werke für Orgel spielen wird.
Sergej Tanejew ist ein russischer Komponist und Schüler von Pjotr Tschaikowsky.
Seine Kantate „Johann von Damaskus“ ist Musik voller melodischer Linien, einem dramatischen Gestus und mit einer großartigen Katharsis am Ende.
Info, Gemeindenrief

Fotos, Klaus