Arzneimittel im Ersten Weltkrieg

Pressemitteilung/Terminankündigung

Welche Medikamente standen denn den Sanitätern und Ärzten vor 100 Jahren zur Verfügung, um Verwundeten und Kranken zu helfen? Ein fachkundiger Vortrag gibt Antworten. Er ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen MUSE-O-Ausstellung und findet am Sonntag, dem 29. Juli statt.

Der Erste Weltkrieg war die erste militärische Auseinandersetzung, in der viele Verwundete ihre Verletzungen überlebten. Das lag auch daran, dass die wissenschaftliche Forschung erhebliche Fortschritte gemacht hatte – in der Medizin und in der Pharmazie.
Zwei ausgewiesene Fachleute werden sich zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern der MUSE-O-Ausstellung „Verwundungen“ einzelne Exponate genauer anschauen. Die beiden Apotheker erläutern, welche Bedeutung die Stücke in der Arzneimittelkunde hatten und haben. Welche Schmerzmittel standen seinerzeit zur Verfügung? Welche Verbandstoffe kamen zum Einsatz? Was wusste man damals über Infektionen? Diese und viele andere Fragen werden hier geklärt.
Die Referenten dieser Veranstaltung sind Dr. Marcus Plehn, Apotheker aus Brackenheim und Honorarprofessor für Geschichte der Pharmazie in Freiburg, sowie Dorothee Seils, Apothekerin in Gablenberg und ebenfalls Mitglied der Pharmaziehistorischen Gesellschaft.

Arzneimittel vor 100 Jahren. Vortrag zur MUSE-O-Ausstellung „Verwundungen. Die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges“. Mit Dr. Marcus Plehn und Dorothee Seils
So, 29. Juli, 15 Uhr. Eintritt € 2,-. Teilnahme am Vortrag frei, Spenden erwünscht

((Legende:))
Arzneiflasche aus dem Garnisonslazarett in Berg. Sammlung MUSE-O, Foto Gohl

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